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==Unterhaltung und Freizeit==
 
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== Radwege ==  
 
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Version vom 14. Februar 2007, 14:47 Uhr

Dissen ein Stadtteil von Gudensberg

Geschichte

  • Wo begann er?

Es wäre eine lange Geschichte, die Mutter Erde da zu erzählen hätte. Für uns Menschen voller Rätsel, die uns nur stückchenweise preisgegeben werden. — Und mitten drin, kaum wahrnehmbar, sind wir, ein winzig Teilchen von dem "Stoffe" aus dem der Himmel ward und die Erde.

  • Was wissen wir schon?

Es begann in einer Zeit, welche die Geologen "Tertiär" nennen. Sie liegt die Kleinigkeit von etwa 60 Millionen Jahren zurück. Da formte sich das Angesicht von Mutter Erde, überall zuckte und ruckte es. Es kam zu vulkanischen Ausbrüchen, und es bildeten sich Runzeln und Falten, welche die Oberfläche beeinflußten und blieben. So entstand jene Landschaft, welche uns unter "Nordhessisches Bergland" vertraut ist. Es war ein auf und ab der Erdschollen, ein Hin- und Hergezerre, und so entstanden durch dieses "Erdgeschiebe" auch die sogenannten "Erdverwerfungslinien", wie wir sie in unserer nächsten Umgebung vom Odenberg hinüber zu den Langenbergen kennen. So entstanden auch an einer Parallel-Linie die vom Scharfenstein zum Bilstein verläuft, der Sonne-Born und der Glißborn. Dann kam eine Zeit, die alles andere als freundlich war. Vom Norden her schoben sich dicke Eispanzer, als rutschender "Eiskuchen" ins Land, die alles mitnahmen, was ihnen im Wege stand, bis sie sich selber Grenzsteine setzten, die wir hier in unserer Gegend so zahlreich finden, die großen Quarzfindlinge. Damals veränderten Ströme und Flüsse ihren Lauf und es tobten grimmige Stürme, wie sie heute nur noch in Polargegenden vorkommen. Diese trieben in Unmengen feinste Bodenbestandteile vor sich her, wirbelten sie hunderte von Kilometern durch die Lüfte, bis sie an den Hügeln und Bergen, an den erstarrten Felszacken der ehemaligen Vulkane zur Erde fielen und sich von einem Sturm zum anderen anhäuften. So entstand bei uns der fruchtbare Lößboden, der das niederhessische Gebiet zum besten Ackerland machte. Wundert man sich, daß es gerade hier, in unserem Raum, so zahlreiche historische Siedlungs- und Fundstätten gibt? Es wäre jedoch vermessen, die Geschichte der Menschen in Zeiten abzugrenzen. Es gibt nur große Zeiträume, die man nach ihren Merkmalen so kennzeichnet, doch die sich nahtlos von einem zum anderen Jahr ineinanderschoben bis auf den heutigen Tag. Nur aus diesen Gesichtspunkten ist die nachfolgende Zeittafel über die Ur- und Frühgeschichte des Chattengaus zu betrachten. Dasselbe gilt auch für die damalige Besiedlung, deren Ausmaße wir nur als Stückwerk, nämlich durch die zahlreichen Siedlungsfunde in unserem Raum feststellen können.

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Unterhaltung und Freizeit

Radwege

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