Dillich: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dillich''' ist ein Stadtteil von [[Borken]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]].
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'''Dillich''' ist ein Stadtteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Kleinstadt [[Borken]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]] mit ca. 530 Einwohnern. In Dillich gibt es zehn Vereine.
  
Der Ort mit etwa 532 Einwohnern liegt im Südosten der Olmesniederung und wurde urkundlich erstmals im Jahre [[1008]] erwähnt. Dillich hat zehn Vereine und eine Fläche von 514 Hektar.
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== Gemarkung ==
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Die Gemarkung Dillich hat eine Fläche von ca. 514 Hektar.
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== Geschichte ==
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Dillich wird im Jahr [[1008]] erstmals als "Thielleichi" urkundlich erwähnt, als König Heinrich II. der Mainzer Kirche St. Stephan sein dortiges Gut im Tausch überträgt.
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Im Jahr [[1197]] werden dem [[Kloster Spieskappel]] durch Papst Cölestin III. Einkünfte zu "Dielichen" bestätigt.
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Im Jahr [[1209]] macht das Mainzer Stift St. Stephan "Dielich" zum Mittelpunkt seiner dort gelegenen Güter. [[1258]] wird in Dillich ein "plebanus" sowie eine Kirche erwähnt.
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Im Jahr [[1492]] wird die Familie von Dalwigk durch [[Landgraf Wilhelm I.]] mit Burg und Dorf Dillich belehnt. Die von Dalwigk bleiben mit Dillich bis zum Jahr [[1826]] belehnt.
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Von [[1575]] bis [[1591]] wird das Schloss mit Treppenturm grunderneuert.
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Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wird das Schloss schwer beschädigt. Von [[1680]] bis [[1730]] wird es in verändert Form wieder aufgebaut.
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Von [[1905]] bis [[1906]] wird das Schloss im Stile des Historismus sowohl von innen, als auch von außen völlig umgestaltet. Ausführender Architekt ist August Dauber aus [[Marburg]].<ref>[http://forschung.gnm.de/ressourcen/schloesser/XML/027_Dillich_Burg.xml Schloss Dillich im DFG-Projekt]</ref> [[1932]] werden die Kreise [[Fritzlar]] und [[Homberg (Efze)|Homberg]] zum neuen Kreis Fritzlar-Homberg zusammengelegt. Die Gemeinde Dillich wird in diesen neuen Kreis eingegliedert.
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[[Bild:Schloss-Dillich.jpg|thumb|right|300px|Schloss]]
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Die Gemeinde Dillich gibt am 31. Dezember [[1971]] ihre Selbständigkeit auf und wird ein Stadtteil der Stadt [[Borken (Hessen)|Borken]]. Am 1. Januar [[1974]] wird der [[Schwalm-Eder-Kreis]] aus den ehemaligen Kreisen Fritzlar-Homberg, [[Kreis Melsungen|Melsungen]] und [[Ziegenhain]] neu gebildet. Die Stadt [[Borken (Hessen)|Borken]] wird Teil des neuen Kreises und damit auch der Stadtteil Dillich.
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Vom 14. bis 21. September [[2008]] feiert Dillich sein 1000-jähriges Bestehen.
  
 
== Siehe auch ==
 
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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* [http://www.bs-dillich.de Burschenschaft Dillich]
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* [http://www.ekkw.de/gemeinden/dillich Evangelisches Kirchenspiel Dillich-Neuenhain-Stolzenbach]
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* [http://www.sg-dinatro.de SG Dillich-Nassenerfurth-Trockenerfurth]
 
* [http://www.borken-hessen.de Borken]
 
* [http://www.borken-hessen.de Borken]
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== Quellen ==
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* [http://web.uni-marburg.de/hlgl/lagis/welcome.html Historisches Ortslexikon Hessen]
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Dillich Schloss Dillich in der Wikipedia]
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
  
  

Version vom 6. September 2008, 03:27 Uhr

Dillich
Kirche-Dillich.jpg
Kirche zu Dillich
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Stadt: Borken
Einwohner: etwa 530
Postleitzahl: 34582
Vorwahl: 05682
Kfz-Kennzeichen: HR
Stadtverwaltung: Am Rathaus 7
34582 Borken
Bürgermeister: Bernd Heßler (SPD)
Ortsvorsteher: Herbert Gonther (SPD)

Dillich ist ein Stadtteil der nordhessischen Kleinstadt Borken im Schwalm-Eder-Kreis mit ca. 530 Einwohnern. In Dillich gibt es zehn Vereine.

Gemarkung

Die Gemarkung Dillich hat eine Fläche von ca. 514 Hektar.

Geschichte

Dillich wird im Jahr 1008 erstmals als "Thielleichi" urkundlich erwähnt, als König Heinrich II. der Mainzer Kirche St. Stephan sein dortiges Gut im Tausch überträgt.

Im Jahr 1197 werden dem Kloster Spieskappel durch Papst Cölestin III. Einkünfte zu "Dielichen" bestätigt.

Im Jahr 1209 macht das Mainzer Stift St. Stephan "Dielich" zum Mittelpunkt seiner dort gelegenen Güter. 1258 wird in Dillich ein "plebanus" sowie eine Kirche erwähnt.

1318 pachten die von Dalwigk das Schultheißenamt in Dillich vom Landgraf. Der Landgraf wird 1335 mit Gütern und Gericht Dillich vom Mainzer Stift St. Stephan belehnt. Die von Dalwigk errichten auf ihrem freien Hof zu Dillich 1361 eine Burg an der Stelle einer bereits seit 1335 bestehenden Wasserburg.

Im Jahr 1492 wird die Familie von Dalwigk durch Landgraf Wilhelm I. mit Burg und Dorf Dillich belehnt. Die von Dalwigk bleiben mit Dillich bis zum Jahr 1826 belehnt.

Von 1575 bis 1591 wird das Schloss mit Treppenturm grunderneuert.

Im Dreißigjährigen Krieg wird das Schloss schwer beschädigt. Von 1680 bis 1730 wird es in verändert Form wieder aufgebaut.

Im Königreich Westphalen bilden die Franzosen von 1807 bis 1813 das Kanton Borken, das zum Distrikt Hersfeld zählt. Nach der Wiedererrichtung des Kurfürstentums wird 1814 das Amt Borken wieder eingerichtet und Dillich diesem wieder zugeordnet. 1821 wird im Rahmen der Kurhessischen Verwaltungsreform in Homberg ein Justizamt eingerichtet, zu dem auch Dillich gehört. Außerdem ist das Dorf seitdem Teil des neuen Kreises Homberg. Ab 1836 gehört das Dorf zum Justizamt Borken. Von 1867 an wird Dillich dem Amtsgericht Homberg zugeordnet.

Von 1905 bis 1906 wird das Schloss im Stile des Historismus sowohl von innen, als auch von außen völlig umgestaltet. Ausführender Architekt ist August Dauber aus Marburg.[1] 1932 werden die Kreise Fritzlar und Homberg zum neuen Kreis Fritzlar-Homberg zusammengelegt. Die Gemeinde Dillich wird in diesen neuen Kreis eingegliedert.

Schloss

Die Gemeinde Dillich gibt am 31. Dezember 1971 ihre Selbständigkeit auf und wird ein Stadtteil der Stadt Borken. Am 1. Januar 1974 wird der Schwalm-Eder-Kreis aus den ehemaligen Kreisen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain neu gebildet. Die Stadt Borken wird Teil des neuen Kreises und damit auch der Stadtteil Dillich.

Vom 14. bis 21. September 2008 feiert Dillich sein 1000-jähriges Bestehen.

Siehe auch

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Schloss Dillich im DFG-Projekt


Stadtteile der Stadt Borken
WappenBorken.jpg

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