Dietrich-Gobiet Flugzeugwerk AG, Kassel: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Unternehmer Richard Dietrich hatte Anfang des Jahres 1923 die Sorge, dass sein Flugzeugbau in Mannheim von den Franzosen besetzt werden könnte. Er nutzte persönliche Kontakte zur Stadt Kassel und zu Freunden vom Mitteldeutschen Flugverband e.V. zu Kassel (MFV) um die Genehmigung und Unterstützung für einen Umzug seines Betriebes nach dorthin zu bekommen. Es wurden ihm geeignete Werkstatträume zur Verfügung gestellt und er konnte das neue Fluggelände von 50.000 Quadratmetern auf dem ehemaligen Kasseler Exerzierplatz Waldau nutzen.
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Der Unternehmer [[Richard Dietrich|Richard Dietrich, Biografie]] hatte Anfang des Jahres 1923 die Sorge, dass sein Flugzeugbau in Mannheim von den Franzosen besetzt werden könnte. Er nutzte persönliche Kontakte zur Stadt Kassel und zu Freunden vom Mitteldeutschen Flugverband e.V. zu Kassel (MFV) um die Genehmigung und Unterstützung für einen Umzug seines Betriebes nach dorthin zu bekommen. Es wurden ihm geeignete Werkstatträume zur Verfügung gestellt und er konnte das neue Fluggelände von 50.000 Quadratmetern auf dem ehemaligen Kasseler Exerzierplatz Waldau nutzen.
  
 
Mit seiner Familie und einigen Mitarbeitern aus Mannheim, darunter Max Gerner, erfolgte der Umzug. Gerner und er hatten in Mannheim bereits mit der Konstruktion des neuen Flugzeugs D.P. II „Bussard“ begonnen. Der Konstrukteur Wilhelm Kirchner wurde zur Verstärkung vorübergehend eingestellt und später bei Bedarf als selbstständiger Konstrukteur beauftragt.
 
Mit seiner Familie und einigen Mitarbeitern aus Mannheim, darunter Max Gerner, erfolgte der Umzug. Gerner und er hatten in Mannheim bereits mit der Konstruktion des neuen Flugzeugs D.P. II „Bussard“ begonnen. Der Konstrukteur Wilhelm Kirchner wurde zur Verstärkung vorübergehend eingestellt und später bei Bedarf als selbstständiger Konstrukteur beauftragt.

Version vom 12. Januar 2016, 11:25 Uhr

Die Dietrich-Gobiet Flugzeugwerk AG (DGF) war ein deutscher Hersteller von Schul-, Sport- und Reiseflugzeugen.

Geschichte

1923

Richard Dietrich

Der Unternehmer Richard Dietrich, Biografie hatte Anfang des Jahres 1923 die Sorge, dass sein Flugzeugbau in Mannheim von den Franzosen besetzt werden könnte. Er nutzte persönliche Kontakte zur Stadt Kassel und zu Freunden vom Mitteldeutschen Flugverband e.V. zu Kassel (MFV) um die Genehmigung und Unterstützung für einen Umzug seines Betriebes nach dorthin zu bekommen. Es wurden ihm geeignete Werkstatträume zur Verfügung gestellt und er konnte das neue Fluggelände von 50.000 Quadratmetern auf dem ehemaligen Kasseler Exerzierplatz Waldau nutzen.

Mit seiner Familie und einigen Mitarbeitern aus Mannheim, darunter Max Gerner, erfolgte der Umzug. Gerner und er hatten in Mannheim bereits mit der Konstruktion des neuen Flugzeugs D.P. II „Bussard“ begonnen. Der Konstrukteur Wilhelm Kirchner wurde zur Verstärkung vorübergehend eingestellt und später bei Bedarf als selbstständiger Konstrukteur beauftragt.

Das erste in Mannheim konstruierte und gebaute Flugzeug D.P.I „Sperber“ war mit der Bahn nach Kassel gekommen. Flugfertig gemacht, erfolgte von Dietrich gesteuert am 9.Mai der erste Flug über die Stadt Kassel.

Trotz großer Unterstützung seitens der Stadt und seiner Freunde waren Dietrichs finanziellen Grenzen bald erreicht. Wieder wurden seine Unterstützer aktiv und verschafften ihm die Verbindung zu Anatole Gobiet. Der besaß zusammen mit seinem Bruder ein gut florierendes Unternehmen in Kassel und Rotenburg/Fulda. Außerdem war Gobiet flugsportbegeistert und unternehmungslustig. Schnell einigte man sich: In einer neuen Dietrich-Gobiet Flugzeugwerk AG (DGF) wurde Gobiet der Hauptaktionär. Außerdem gründete man am 29. Mai die Dietrich-Gobiet-Luftverkehr GmbH, (DGLVG) in Kassel - dort wurde er Gesellschafter.

V.l.n.r. Anatole, Sohn Paul und Egon Gobiet
Das neue Flugzeug war fertiggestellt und die Einfliegerei begann auf dem Fluggelände in Waldau. Dabei zeigte sich, dass die Motorisierung mit dem 55-PS Sh 4 für den doppelsitzigen Betrieb zu schwach war und die erforderliche Festigkeit nicht erreicht wurde. Man überarbeitete die Konstruktion und ausgestattet mit einem 75/80-PS Sh 5 Siemens-Sternmotor erhielt das Flugzeug als D.P. IIa „Bussard“ die Musterzulassung. Eine Kleinserie wurde aufgelegt. Richard Dietrich musste nun für ehemalige Kriegsflieger und Neulinge auch noch als Fluglehrer auf der D.P. IIa tätig werden. Um ihn zu entlasten, wurde Diplom-Ingenieur Kurt Katzenstein als Werkspilot eingestellt. Die Konstruktion verstärkte man durch den Deutschbalten Erich von Knüpffer, der bereits bei der Caspar-Werke AG, Travemünde als Konstrukteur gearbeitet hatte. Er und Dietrich entwarfen die D.P. III, ein Verkehrsflugzeug in Holzbauweise für zwei Besatzungsmitglieder und sechs Passagiere. Bei diesem Hochdecker setzte man erstmals ein ‚dickes‘ Flügelprofil ein. Bis dahin wurden von den meisten Konstrukteuren Flugzeuge als Doppeldecker mit ‚dünnen‘ Flügelprofilen ausgelegt. Es fanden sich aber keine Kunden für diese Maschine, weil man inzwischen Verkehrsflugzeuge in der Metallbauweise bevorzugte. Auch die nächsten Baumuster- D.P. IV und D.P. V- kamen nicht über die Projektierung hinaus. Von den Konstruktionen -D.P. VI und D.P. VII -wurden nur Prototypen gebaut.

Der erste Flugtag der DGF fand am 14. Oktober vor großem Publikum auf dem Fluggelände in Waldau statt. Schauflüge und Fallschirmabsprünge begeisterten die Menschen. Im Dezember nahm Ingenieur Erich Gammelin die Arbeit als Betriebsleiter auf. Auch er war vorher bei der Caspar-Werke AG als Konstrukteur und Betriebsleiter tätig gewesen.

1924

Anfang des Jahres 1924 begann man die Konstruktion der D.P. VIIa, einem doppelsitzigen Sport- und Reiseflugzeug mit Kunstflugtauglichkeit. Die DGF baute nun in Deutschland ein Netz von Vertretungen und bekannten Piloten als Repräsentationen auf. Richard Dietrich flog Ende Januar mit einer D.P. IIa „Bussard“zur Ostmesse nach Königsberg. Dort traf er den Chefpiloten des Flugzeugbauers Stahlwerk Mark, Antonius Raab. Ihn ließ er mit dem „Bussard“ fliegen und Raab war begeistert von den Flugeigenschaften der Maschine. Dietrich bot ihm an zum 1. März bei der DGF die Arbeit aufzunehmen. Raab erschien zum vereinbarten Termin aber nicht. Unabhängig davon hatte Anatole Gobiet mit ihm Kontakt aufgenommen, weil er in Dietrich zwar eine guten Techniker und Piloten sah, aber die Fähigkeiten als erfolgreicher Verkäufer vermisste.

Dietrich sah die D.P. IIa als ausgereift an und beauftragte Betriebsleiter Gammelin mit dem Serienanlauf. Die Räumlichkeiten in der Wolfsanger Straße 21a ließen das nach Meinung von Gammelin nicht zu. Gobiet stellte daraufhin geeignet Flächen in seiner Fabrik in Kassel-Bettenhausen ‚Verlängerte Körnerstraße 1‘ bereit und ließ sie herrichten. Dort, in der späteren Lilienthalstraße 1, entstand das Werk II der DGF. Gammelin organisierte die Produktionssteuerung und die Betriebsabläufe optimal. Die ersten Serienmaschinen waren fertiggestellt und mit fünf von ihnen machten Dietrich als Staffelführer, Katzenstein und drei weiteren Piloten Reklameflüge über Norddeutschland und Berlin.

Antonius Raab landete Anfang Mai mit eigenem Flugzeug in Waldau und legte Dietrich einen von Anatole Gobiet unterzeichneten Arbeitsvertrag vor- der konnte nur noch gegenzeichnen. Dadurch war das Vertrauensverhältnis der beiden Firmeninhaber gestört. Auch mit von Knüpffer musste Raab in den ersten Tagen aneinandergeraten sein.

Raab wurde von Dietrich zu verschieden Flugveranstaltungen geschickt und konnte nun seine Fähigkeiten als Verkäufer und exzellenter Pilot zeigen. In kurzer Zeit kurbelte er den Absatz an und die nächste 20-Stück Serie der D.P. IIa wurde aufgelegt. In dem Unternehmen waren inzwischen über 100 Mitarbeiter tätig. Kurt Katzenstein besaß die Fähigkeit sein Wissen und Können an andere weiterzugeben. Er schulte Anfänger und Scheinerneuerer, während Raab die Kunstflugausbildung machte. So entstand eine Flugschule in der DGF. An Flugtagen zeigten das Trio Katzenstein-Dietrich-Raab hervorragenden Kunstflug und sorgten für gute Einnahmen. Die DGF hatte sich und dadurch auch die Stadt Kassel mit dem Flugzeugbau in Deutschland und international bekannt gemacht.

Am 24. August fand die Einweihung des Flughafens Kassel-Waldau statt, gleichzeitig mit der Fertigstellung der ersten Halle auf dem Gelände, die nun von der DGF genutzt wurde. Die DGF brachte im Laufe des Jahres eine Werkszeitschrift „Nachrichten der Dietrich-Gobiet Flugzeugwerk AG“ heraus. Sie wurde an Mitarbeiter, Kunden und Interessenten verteilt.

Max Gerner verließ Ende Oktober das Unternehmen und zog nach Frankfurt/Main. Er sollte dort 1928 seinen eigenen Flugzeugbau gründen.

1925

Anfang des Jahres 1925 gab es Unstimmigkeiten zwischen Dietrich und Gobiet. Gobiet verkaufte den Großteil seiner Aktien und behielt nur noch so viele die ihm zusammen mit Raabs Anteil das Stimmrecht in der Gesellschaft sicherte. Gobiet trat aus der AG aus und am 14. März beschloss man auf einer Gesellschafterversammlung die Umbenennung in Dietrich-Flugzeugwerk AG (DF).

Zum 1. April wurde der Ingenieur Paul John Hall als Leiter der Qualitätskontrolle eingestellt. Die D.P. IIa-Flugzeuge dominierten zu der Zeit den deutschen Sportflugzeugbau und belegten in Vergleichswettbewerben die vorderen Plätze. Der Absatz war gut und die Anzahl der Mitarbeiter war auf ungefähr 200 gestiegen. Dietrich beauftragte von Knüpffer mit der Konstruktion des neuen Schulflugzeugs, D.S.I. Antonius Raab heiratete im Juni Hertha Kalkoff, die einzige Tochter eines wohlhabenden Verlagsbesitzers.

Gobiet blieb aber weiterhin Gesellschafter in der Dietrich-Gobiet-Luftverkehr GmbH. Im Juli entwickelte sich mit der Stadt Kassel ein Streit über die Eigentumsrechte der Flugplatzhalle in die auch Dietrich mit einbezogen wurde. Außerdem vertrat die Stadt den Standpunkt, dass die DGLVG nur auf dem Papier bestanden hätte und ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sei.

Paul J. Hall leitete inzwischen die Konstruktionsabteilung und bekam als Aufgabe die D.P. VIIa zu verbessern, mit der Musterbezeichnung D.P. IX. Als nächstes konstruierte er die D.P. XI, ein Nachfolgemuster für die D.P. IIa.

Neben seiner Tätigkeit bei der DF begann er in seiner Privatwohnung zusammen mit Andreas Faehlmann und dem Zeichnerlehrling Walter Schock ein neues Flugzeug zu konstruieren. Diese Maschine sollte später in einem von Raab und Katzenstein gegründeten Unternehmen als Kl 1 „Schwalbe“ gebaut werden.

Die wirtschaftliche Situation der DF verschlechterte sich, deshalb musste die Fertigung in der Lilienthalstraße eingestellt werden. Man arbeitete nun nur noch im Werk Wolfsanger Straße. Die Stadt Kassel hatte die Lage der DF erkannt und begann zur Betriebsauslastung nach anderen Produkten zu suchen.

Die Teilnahme der Piloten Dietrich, Katzenstein, Raab und Wiesner am internationalen Wettbewerb in München/Schleißheim im September brachte 80.000 Reichsmark in die Kasse. Auch beim Sachsen-Rundflug im selben Monat waren die Dietrich-Flieger erfolgreich. Doch das sollte der letzte gemeinsame Auftritt des bekannten Trios sein. Die persönlichen Beziehungen zerbrachen, Katzenstein und Raab verließen das Unternehmen.

Die Auftragslage verschlechterte sich und der neue Gesellschafter Rittergutsbesitzer Adolf G. Schwengers konnte angekündigte Bürgschaften nicht leisten. Das Personal war bis auf 44 Mitarbeiter abgebaut worden. Am 17. November gab es für die DF eine weitere schlechte Nachricht. Raab und Katzenstein hatten die Raab-Katzenstein Flugzeugwerk GmbH, Kassel (RaKa) gegründet. Hier fanden viele der entlassenen Mitarbeiter eine neue Beschäftigung. Da Dietrich seine besten Piloten verloren hatte, wurden Robert Weichel und Ingenieur Robert Untucht nun als Werkspiloten eingesetzt. Zusammen mit Fritz Heidt und Richard Dietrich traten sie bei den Flugveranstaltungen auf.

Trotz der Unterstützung durch die Stadt Kassel konnte nicht verhindert werden, dass die DF am 24. November unter eine sogenannte Geschäftsaufsicht kam - ein damaliges Verfahren zur Konkursabwendung -, das die völlige Schließung des Werkes zur Folge hatte. Das Unternehmen befand sich in einer katastrophalen Lage.

1926

Die D.P. XI war trotz aller Schwierigkeiten fertig geworden und wurde am 16. Januar 1926 einem eingeladenen Publikum in Kassel-Waldau von Richard Dietrich vorgeführt. Einige Wochen später brachte er die Maschine nach Berlin-Adlershof um die Musterprüfung durch die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) zu erhalten. Dazu kam es nicht, das Flugzeug musste wieder zurück nach Kassel, um dort wegen fehlender Berechnungen die sich daraus ergebenden Änderungen durchzuführen.

Im Frühjahr kam das Unternehmen aus der Geschäftsaufsicht heraus, blieb aber wegen fehlendem Fachpersonal fast handlungsunfähig. Es entwickelte sich ein heftiger Konkurrenzkampf zwischen der DF und RaKa, die beiden Unternehmen großen Schaden zufügte und Kunden verunsicherte. Dr. Erich Schumann, von der Stadt Kassel, versuchte die Verantwortlichen beider Unternehmen vergeblich zu einem Zusammenschluss zu führen. Die gegenseitige Abneigung der leitenden Herren war nicht zu überbrücken.

Die Schulden der DF waren auf über 100.000 Reichsmark angewachsen, deshalb kam die DF im August abermals unter die Geschäftsaufsicht. Dr. Schumann lud am 10. September 1926 zu einem Gespräch über den Zusammenschluss der Dietrich Flugzeugwerke AG und der Raab-Katzenstein Flugzeugwerk GmbH ein. Unter dem Namen Kasseler Flugzeugwerke GmbH sollte man firmieren. Ein Bankhaus wollte 50.000 Reichsmark vorstrecken, wenn die Stadt Kassel dafür eine zweijährige Bürgschaft übernahm. Dieser Vorschlag fand die Zustimmung von Gutsbesitzer Schwenger für die DF und von Raab für die RaKa. Raab sollte der Geschäftsführer dieser Gesellschaft werden. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, die Stadt Kassel verweigerte die Bürgschaft und man war nicht bereit einen Sitz im Aufsichtsrat der neuen Kasseler Flugzeugwerke GmbH zu übernehmen.

Im November war Richard Dietrich gezwungen den Konkurs der Dietrich Flugzeugwerke AG anzumelden und auch die Dietrich-Gobiet-Luftverkehr GmbH ging in Konkurs. Dietrich zog mit seiner Familie nach Berlin und versuchte dort einen Neuanfang. Die meisten Mitarbeiter der DF bekamen einen Arbeitsplatz bei der RaKa.

Das war das Ende des ersten Kasseler Flugzeugbaus in dem ungefähr 90 Sport-und Reiseflugzeuge hergestellt wurden, davon mindestens 55 Stück D.P. IIa „Bussard“ und 15 Stück D.S.I.

Produktübersicht

D.P. I Sperber-Einzelfertigung-Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig,Gemischtbauweise (umgebaute Fokker D VII)zweisitziges Sportflugzeug mit 7-Zylinder Gnôme Umlaufmotor 70 PS

D.P. II Bussard-Prototyp-Doppeldecker, freitragend, Oberflügel einteilig,Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Schulflugzeug mit 5-Zylinder Sh 4 Sternmotor 55/60 PS

D.P. IIa Bussard-Serienmaschine Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Schulflugzeug mit 7-Zylinder Sh 5 Sternmotor 75/80 PS

Dietrich DP III - Entwurf/Projekt Schulterdecker, freitragend, Holzbauweise zwei- plus sechssitziges Kleinverkehrsflugzeug mit 6-Zylinder Benz B4 Reihenmotor 200/220 PS

Dietrich DP IV - Entwurf/Projekt Tiefdecker, freitragend, Gemischtbauweise eins- plus dreisitziges Sport- und Reiseflugzeug mit 9-Zylinder Sh 12 Sternmotor 108/125 PS

Dietrich DP V - Entwurf/Projekt Tiefdecker, freitragend, Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Reiseflugzeug mit 6-Zylinder Mercedes DI Reihenmotor 100 PS

Dietrich DP VI - Prototyp Tiefdecker, abgestrebt, Gemischtbauweise zweisitziges Sport-, Schulung und Reiseflugzeug mit 5-Zylinder Sh 4 Sternmotor 50/60 PS

Dietrich DP VII - Prototyp Tiefdecker, abgestrebt, Gemischtbauweise zweisitziges Sportflugzeug mit 2-Zylinder Haacke Boxermotor 35 PS

Dietrich DP VIIa – Serienmaschine Hochdecker, mit N-Stielen abgestrebte Flügelhälften, Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Schulflugzeug mit 5-Zylinder Sh 4 Sternmotor 50/60 PS

Dietrich DP IX – Serienmaschine, verbesserte D.P. VIIa Hochdecker, mit N-Stielen abgestrebte Flügelhälften, Gemischtbauweise zweisitziges Sport- und Schulflugzeug mit 5-Zylinder Sh 4 Sternmotor 50/60 PS

D.P. XI - Prototyp Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig,Gemischtbauweise zweisitziges Sportflugzeug mit 7-Zylinder Sh 5 Sternmotor 75/80 PS

Dietrich DS I - Serienmaschine Doppeldecker, einstielig, Oberflügel einteilig, Gemischtbauweise zweisitziges Schulflugzeug mit 7-Zylinder Sh 5 Sternmotor 75/80 PS

Literatur

Richard Dietrich: Im Flug über ein halbes Jahrhundert, Gütersloh 1942.

Rolf Nagel, Thorsten Bauer: Kassel und die Luftfahrtindustrie seit 1923, A. Bernecker Verlag GmbH, Melsungen 2015, ISBN: 978-3-87064-147-4.