Die evangelische Kirche in Hümme: Unterschied zwischen den Versionen

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Der ehemals selbständige Ort [[Hümme]] – heute ein Stadtteil von [[Hofgeismar]] mit etwa 1600 Einwohnern – wird zu den ältesten Siedlungen im ehemaligen [[Kreis Hofgeismar]] gezählt.
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'''Die evangelische Kirche''' in [[Hümme]] wurde im Jahre 1770 als schlichter einschiffiger Kirchbau errichtet.  
  
Nach der Zerstörung der ursprünglich zweigeteilten Ortschaft (Hümme und Haldungen am Mühlenberg) im Jahre 1462 bestellten die Bewohner zunächst von [[Hofgeismar]] her ihre Äcker, bevor die Ortschaft neu aufgebaut wurde.
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Die Laterne des mittelalterlichen, gotischen Wehrturm stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.  
 
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'''Die evangelische Kirche''' in [[Hümme]] wurde im Jahre 1770 als schlichter einschiffiger Kirchbau errichtet. Die Laterne des mittelalterlichen, gotischen Wehrturm stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.  
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Das Taufbecken der Kirche ist ein Werk des Künstlers [[Wilhelm Hugues]], der lange Jahre bis zu seinem Tod im Hümme gewohnt hat. Ebenso stammen von ihm eine Eingangstür, ein "Totenbuch" (emalliertes Kupferblech), ein Kreuz und ein schmiedeeiserner Kerzenhalter.
 
Das Taufbecken der Kirche ist ein Werk des Künstlers [[Wilhelm Hugues]], der lange Jahre bis zu seinem Tod im Hümme gewohnt hat. Ebenso stammen von ihm eine Eingangstür, ein "Totenbuch" (emalliertes Kupferblech), ein Kreuz und ein schmiedeeiserner Kerzenhalter.

Version vom 3. November 2010, 01:14 Uhr

Die evangelische Kirche in Hümme

Die evangelische Kirche in Hümme wurde im Jahre 1770 als schlichter einschiffiger Kirchbau errichtet.

Die Laterne des mittelalterlichen, gotischen Wehrturm stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.

Das Taufbecken der Kirche ist ein Werk des Künstlers Wilhelm Hugues, der lange Jahre bis zu seinem Tod im Hümme gewohnt hat. Ebenso stammen von ihm eine Eingangstür, ein "Totenbuch" (emalliertes Kupferblech), ein Kreuz und ein schmiedeeiserner Kerzenhalter.

Auch ein modernes Glasfenster entstand nach einer Skizze von Wilhelm Hugues und nach der künstlerischen Ausarbeitung durch Pit Morell. Mit einem Festgottesdienst am 3. Juni 2007 wurde neue Kirchenfenster eingeweiht, das von Kerstin Busse im Jahrbuch des Landkreises Kassel 2009, S. 50 ff. vorgestellt wurde.

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