Die Zeit, als sich alles änderte: Unterschied zwischen den Versionen

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(Serienteil: Die Zeit, als sich alles änderte)
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Ebenfalls noch im Jahr 1958 wurde dann auch unser erster Sohn geboren.
 
Ebenfalls noch im Jahr 1958 wurde dann auch unser erster Sohn geboren.
  
Der Artikel ist am 9. April 2011 unter dem Titel "Die Zeit, als sich alles änderte - Ab der Ansiedlung von [[VW]] Ende der 50er-Jahre wurde in Altenbauna intensiv gebaut – Neue Arbeitsplätze" erschienen.
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<i>Der Artikel ist am 9. April 2011 unter dem Titel "Die Zeit, als sich alles änderte - Ab der Ansiedlung von [[VW]] Ende der 50er-Jahre wurde in Altenbauna intensiv gebaut – Neue Arbeitsplätze" erschienen.</i>
  
 
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Version vom 18. April 2011, 10:12 Uhr

Adam Ritze (75) aus Baunatal-Hertingshausen, eigentlich ein waschechter Altenbaunaer, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des Bauna-Tals und mit Geschichten aus alten Zeiten. In unserer Serie erzählt Ritze aus seinen Erinnerungen und ergänzt sie mit Fakten, die er zusammengetragen hat. Heute geht es um die bauliche Entwicklung ab den 50er Jahren.

Serienteil: Die Zeit, als sich alles änderte

Ein Käfer an der Wache West von VW

Noch bevor alle Häuser in der Neuen Straße bezugsfertig waren, kam für Altenbauna und die ganze Region die große Wende. Im Jahr 1957 wurde das gesamte Henschel-Flugmotorenwerk von Volkswagen gekauft. Mit dem Ziel, ein neues Werk zu errichten. Die dadurch einsetzende Bautätigkeit stellte alles Bisherige in den Schatten. Zuerst wurden alteingesessene Bauern ausgesiedelt und deren Höfe abgerissen. Auch ein neues standesgemäßes Rathaus musste schnellstens gebaut werden. Das Rathaus fand seinen Standort gegenüber der Bäckerei Döhne in der Nähe der alten Kirche. Heute ist es ein Teil der Feuerwache. Dem Erdboden gleich

Im Laufe der folgenden Jahre veränderte Altenbauna – bis auf wenige Ausnahmen – total sein Gesicht. Ohne Rücksicht auf die alten Fachwerkhäuser wurde fast alles dem Erdboden gleichgemacht. Genauso schnell wurden aber auch neue Straßen und neue Häuser gebaut. Aber nicht nur Altenbauna war eine riesige Baustelle, sondern auch im Werksgelände von VW fanden gigantische Umwälzungen statt. Auch hier blieb – bis auf zwei kleine Ausnahmen – nichts beim Alten.

Ein Blick vom Baunsberg auf den Ort im Jahr 1963. Im Hintergrund liegt das schon kräftig gewachsene VW-Werk.

Im Jahr 1958 hat sich dann bei mir im privaten Bereich alles verändert. Schon im April habe ich das Mädchen aus dem Riesengebirge, Irmgard, geheiratet. Ich verließ mein Elternhaus, und wir bezogen unsere erste eigene Wohnung im neu erbauten Haus der Schwiegereltern in der Neuen Straße. Aber auch beruflich trat die ersehnte Veränderung ein. Am 17. Juli war ich mit der Nummer 40 02 62 bei der ersten größeren Personaleinstellung von VW dabei. Mein erster Arbeitsplatz war in der Aggregataufbereitung in der alten Halle 4. Dort wurden aus den noch brauchbaren Teilen der zuvor zerlegten Motoren wieder neuwertige Aggregate zusammengebaut.

Ebenfalls noch im Jahr 1958 wurde dann auch unser erster Sohn geboren.

Der Artikel ist am 9. April 2011 unter dem Titel "Die Zeit, als sich alles änderte - Ab der Ansiedlung von VW Ende der 50er-Jahre wurde in Altenbauna intensiv gebaut – Neue Arbeitsplätze" erschienen.

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HNA-Serie "Früher im Bauna-Tal" mit Adam Ritze und Ria Ahrend

Adam Ritze: Teil 1 bis 17 | Teil 1: Erinnerungen an den Baunsberg | Teil 2: Amerikanische Besatzung | Teil 3: Zwei junge Männer ließen Leben | Teil 4: Erste Vertriebene kamen | Teil 5: Abenteuer im Baunsberg | Teil 6: Endlich wieder Kirmesvergnügen | Teil 7: Man lernte, was möglich war | Teil 8: Eine neue Glocke für die Kirche | Teil 9: Die Zeit, als sich alles änderte | Teil 10: Die Abrissbirne regiert im Dorf | Teil 11: Kriegsende zum Osterfest | Teil 12: Sirenengeheul prägte Schulzeit | Teil 13: Kindergartenzeit im Krieg | Teil 14: Luftmine fiel vom Himmel | Teil 15: Bei Angriff in den Splittergraben | Teil 16: Blick auf das brennende Kassel | Teil 17: Bombenangst im Keller | Ria Ahrend: Teil 18 bis 40 | Teil 18: Flucht in den Kirchenbunker | Teil 19: Füße auf dem Küchentisch | Teil 20: Schlange stehen fürs Brot | Teil 21: Schwein mit drei Beinen | Teil 22: Ein Dieb stahl die Marken | Teil 23: Neue Stiefel von den Amis | Teil 24: Auf Reisen in Trizonesien | Teil 25: Bucheckern für etwas Öl | Teil 26: Spielen mit den Lämmchen | Teil 27: Spaß mit Hickelkästchen | Teil 28: Morgenwäsche im Bach | Teil 29: Bunker sind unvergessen | Teil 30: Kaffeemühle war der Hit | Teil 31: Polster im Hosenboden | Teil 32: Baden bei Denn und Ditt | Teil 33: Kindliche Gaumenfreuden | Teil 34: Zum Zahnarzt ging’s mit Briketts | Teil 35: Omas am Spinnrad|Teil 36: Zum Geburtstag gab’s Klöße | Teil 37: Stinkattacke auf die Läuse | Teil 38: Klassenzimmer mit Kino | Teil 39/40: Mit Zöpfen auf dem Motorrad | Weitere Artikel: Teil: 41 Kreuzkirche feiert Jubiläum | Gotteshaus feiert 100-jähriges Bestehen | Besuch bei Molly in Besse | Englisch-Lektion auf der Treppe


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