Die Sage vom Reinhardswald: Unterschied zwischen den Versionen

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Nicht nur für die Tourismus-Werbung ist der [[Reinhardswald]] ein Märchenwald, wie man ihn schöner kaum träumen kann. Hier, zwischen [[Diemel]] und [[Weser]] und inmitten der [[Deutsche Märchenstraße|deutschen Märchenstraße]], schlief [[Dornröschen]] (auf der [[Sababurg]]), warf [[Rapunzel]] (auf der Burg [[Trendelburg]]) ihr Haar herab und trieben Riesen, Kobolde und Trolle ihr Unwesen.
  
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Auch die Geschichte der Entstehung des Reinhardswaldes ist unglaublich. So wird berichtet, der Bischof von Paderborn und Graf Reinhard hätten um dessen Besitztümer gewürfelt.
  
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Graf Reinhard, ein leidenschaftlicher Spieler, besaß riesige Ländereien. Der Bischof gewann und der Graf verlor sein Land. Aber er sann auf einen Ausweg: Er bat um die Gnade, noch einmal säen und ernten zu dürfen. Die Bitte wurde ihm gewährt. Graf Reinhard säte Eicheln anstelle von Getreide. Bis diese Früchte trugen, die man ernten konnte, vergingen viele, viele Jahre. Der Bischof kapitulierte vor so viel List und der Reinhardswald kam zu seinen Eichen und seinem Namen.
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Die Eichen wuchsen und gediehen, wurden groß, stattlich und alt. Neue Geschichten entstanden. Viele handeln von verirrten Wanderern, die von Elfen den Weg gewiesen bekamen. Aber es gibt auch bedrohliche Erzählungen, von Wanderern, die in der Abenddämmerung noch immer im Wald herumirrten und von bösartigen Fabelwesen das Leben schwer gemacht bekamen.
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[[Kategorie:Hofgeismar]]
 
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[[Kategorie:Landkreis Kassel]]
 
[[Kategorie:Landkreis Kassel]]
[[Kategorie:Nordhessen]]
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[[Kategorie:Trendelburg]]

Version vom 14. Februar 2009, 02:17 Uhr

Die Sababurg im Reinhardswald

Nicht nur für die Tourismus-Werbung ist der Reinhardswald ein Märchenwald, wie man ihn schöner kaum träumen kann. Hier, zwischen Diemel und Weser und inmitten der deutschen Märchenstraße, schlief Dornröschen (auf der Sababurg), warf Rapunzel (auf der Burg Trendelburg) ihr Haar herab und trieben Riesen, Kobolde und Trolle ihr Unwesen.

Auch die Geschichte der Entstehung des Reinhardswaldes ist unglaublich. So wird berichtet, der Bischof von Paderborn und Graf Reinhard hätten um dessen Besitztümer gewürfelt.

Graf Reinhard, ein leidenschaftlicher Spieler, besaß riesige Ländereien. Der Bischof gewann und der Graf verlor sein Land. Aber er sann auf einen Ausweg: Er bat um die Gnade, noch einmal säen und ernten zu dürfen. Die Bitte wurde ihm gewährt. Graf Reinhard säte Eicheln anstelle von Getreide. Bis diese Früchte trugen, die man ernten konnte, vergingen viele, viele Jahre. Der Bischof kapitulierte vor so viel List und der Reinhardswald kam zu seinen Eichen und seinem Namen.

Die Eichen wuchsen und gediehen, wurden groß, stattlich und alt. Neue Geschichten entstanden. Viele handeln von verirrten Wanderern, die von Elfen den Weg gewiesen bekamen. Aber es gibt auch bedrohliche Erzählungen, von Wanderern, die in der Abenddämmerung noch immer im Wald herumirrten und von bösartigen Fabelwesen das Leben schwer gemacht bekamen.