Deutsches Tapetenmuseum

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Landesmuseum und Tapetenmuseum
am Brüder Grimm Platz
Das Kasseler Tapetenmuseum wurde am 30. Juni 1923 1923 vom Verein Deutsches Tapetenmuseum auf Initiative des Tapetenhändlers Gustav Iven gegründet. Der Verein hat die Sammlung bis 1993 finanziert. Dann gab es einen Übernahmevertrag durch das Land Hessen. Es besitzt und verwaltet die Sammlung seitdem. Eigentümer ist der 250 Mitglieder zählende Verein.

Das Museum eröffnete im Roten Palais am Friedrichsplatz. 1934 folgte eine Ausweitung ins benachbarte Weiße Palais. Teilbestände wurden 1941 nach Einbeck ausgelagert, der Rest wurde im Krieg zerstört. Der Bestand schrumpfte von 40000 auf 7000 Exponate. Ab 1948 fanden die Tapeten eine Bleibe im Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe, seit 1976 hat das Museum sein Domizil im Hessischen Landesmuseum am Brüder-Grimm-Platz 5. Das Land Hessen plant einen Umzug des Tapetenmuseums in das Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) am Brüder-Grimm-Platz. Das Tapetenmuseum wird nach diesen Plänen aber frühestens 2019/20 fertig sein. Der VGH könnte in das leer stehende ehemalige Finanzamt Goethestraße ziehen, das dafür umgebaut wird. Eine endgültige Entscheidung steht diesbezüglich aber noch aus.

Der heutige Bestand des Tapetenmuseums umfasst etwa 18000 Ausstellungsstücke, darunter barocke Goldledertapeten, Seidentapeten oder Tapeten aus der Zeit des Biedermeier.

siehe auch

Weblinks

Museen in Kassel

Antikensammlung | Astronomisch-Physikalisches Kabinett | Ausstellung Stadtmuseum Kassel | Brüder-Grimm-Museum | Fridericianum | Gemäldegalerie in Kassel-Wilhelmshöhe | Henschel-Museum | Hessisches Landesmuseum | Stadtmuseum | Landesbibliothek | Marmorbad | Naturkundemuseum | Museum für Sepulkralkultur | Neue Galerie | Neue Mühle | Ottoneum | Stadtarchiv | Technik-Museum Kassel | Torwache | Zwehrenturm