Der Winter, der ein Sommer war

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Der Sommer, der ein Winter war

Es handelt sich dabei um eine Verfilmung (aus dem Jahr 1976) des Romans von Sandra Paretti (Pseudonym von Irmgard Schneeberger) von 1972. In romanhafter Ausschmückung werden dort das Leben zur Zeit Friedrichs II. und die Auswirkungen der Subsidienverträge mit England (Vermietung von Soldaten für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg) für die Untertanen behandelt (die Angaben schwanken zwischen 12000 und 17000 Soldaten).

siehe auch

  • Soldatenhandel zugunsten Englands

Friedrich II. ist der "Kasseler Landgraf", der es in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Soldatenhandel zugunsten Englands zu großem Reichtum brachte.

Er benutzte dabei den Hafen im dereinst für die aus Frankreich geflüchteten Hugenotten gegründeten Karlshafen. Von dort reisten die jungen hessischen Männer weserabwärts nach Bremen und dann weiter über den Atlantik nach Nord-Amerika, um als Soldaten für England gegen die aufständischen Kolonialisten zu kämpfen. Die so "Verkauften" sollen Zigtausende gewesen sein.

Hierüber zeigte vor über 20 Jahren die ARD einen mehrteiligen Fernsehfilm, mit dem Titel: "Der Sommer der ein Winter war". Vom HR gedreht, spielt er zum großen Teil an historischen Stätten; zu erwähnen ist hierbei Kassel-Wilhelmshöhe und Karlshafen, aber auch die Gegend um Wabern - wo heute noch das ehemalige Lust- und Jagdschloss Karlshof steht.

- H.-J.Schulz, 3.4.06 -