Dehmelt, Hans Georg: Unterschied zwischen den Versionen

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Hans Georg Dehmelt wurde am [[9. September]] [[1922]] in Görlitz geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur [[1940]] am Gymnasium zum Grauen Kloster diente er in einer motorisierten Luftabwehreinheit. Nachdem er die Schlacht von Stalingrad überlebt hatte, wurde er nach Deutschland zurückbeordert, um im Rahmen eines Armeeprogramms an der Universität Breslau Physik zu studieren. Er wurde [[1944]] an die Westfront abkommandiert und geriet während der Ardennenoffensive in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
 
Hans Georg Dehmelt wurde am [[9. September]] [[1922]] in Görlitz geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur [[1940]] am Gymnasium zum Grauen Kloster diente er in einer motorisierten Luftabwehreinheit. Nachdem er die Schlacht von Stalingrad überlebt hatte, wurde er nach Deutschland zurückbeordert, um im Rahmen eines Armeeprogramms an der Universität Breslau Physik zu studieren. Er wurde [[1944]] an die Westfront abkommandiert und geriet während der Ardennenoffensive in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
  
Nach seiner Entlassung [[1946]] setzte er sein Studium an der Universität '''[[Göttingen]]''' fort, unter anderem bei Richard Becker, Hans Kopfermann, Werner Heisenberg, Max von Laue, Wolfgang Paul und Max Planck, bei dessen Beerdigung er als Sargträger ausgewählt wurde. Nach seiner Diplomarbeit [[1948]] über einen Thomson-Massen-Spektrographen wurde er [[1949]] mit einer Arbeit über Kernquadrupolfrequenzen in kristallinen Jodverbindungen promoviert. Nach zwei Jahren an der Duke University ging er [[1952]] an die University of Washington in Seattle, dort wurde er [[1955]] zum Assistenzprofessor, [[1958]] zum außerordentlichen und [[1961]] zum ordentlichen Professor ernannt. Im Jahr [[2002]] wurde er emeritiert. <ref>http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Georg_Dehmelt Hans Georg Dehmelt bei Wikipedia</ref
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Nach seiner Entlassung [[1946]] setzte er sein Studium an der Universität '''[[Göttingen]]''' fort, unter anderem bei Richard Becker, Hans Kopfermann, Werner Heisenberg, Max von Laue, Wolfgang Paul und Max Planck, bei dessen Beerdigung er als Sargträger ausgewählt wurde. Nach seiner Diplomarbeit [[1948]] über einen Thomson-Massen-Spektrographen wurde er [[1949]] mit einer Arbeit über Kernquadrupolfrequenzen in kristallinen Jodverbindungen promoviert. Nach zwei Jahren an der Duke University ging er [[1952]] an die University of Washington in Seattle, dort wurde er [[1955]] zum Assistenzprofessor, [[1958]] zum außerordentlichen und [[1961]] zum ordentlichen Professor ernannt. Im Jahr [[2002]] wurde er emeritiert. <ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Georg_Dehmelt Hans Georg Dehmelt bei Wikipedia]</ref>
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==

Aktuelle Version vom 15. November 2011, 17:28 Uhr

Hans Georg Dehmelt

Hans Georg Dehmelt (* 9. September 1922 in Görlitz) ist ein deutsch-US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.

Hans Georg Dehmelt wurde am 9. September 1922 in Görlitz geboren und wuchs in Berlin auf. Nach dem Abitur 1940 am Gymnasium zum Grauen Kloster diente er in einer motorisierten Luftabwehreinheit. Nachdem er die Schlacht von Stalingrad überlebt hatte, wurde er nach Deutschland zurückbeordert, um im Rahmen eines Armeeprogramms an der Universität Breslau Physik zu studieren. Er wurde 1944 an die Westfront abkommandiert und geriet während der Ardennenoffensive in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Entlassung 1946 setzte er sein Studium an der Universität Göttingen fort, unter anderem bei Richard Becker, Hans Kopfermann, Werner Heisenberg, Max von Laue, Wolfgang Paul und Max Planck, bei dessen Beerdigung er als Sargträger ausgewählt wurde. Nach seiner Diplomarbeit 1948 über einen Thomson-Massen-Spektrographen wurde er 1949 mit einer Arbeit über Kernquadrupolfrequenzen in kristallinen Jodverbindungen promoviert. Nach zwei Jahren an der Duke University ging er 1952 an die University of Washington in Seattle, dort wurde er 1955 zum Assistenzprofessor, 1958 zum außerordentlichen und 1961 zum ordentlichen Professor ernannt. Im Jahr 2002 wurde er emeritiert. [1]

Weblinks

  1. Hans Georg Dehmelt bei Wikipedia