Dörnberg: Unterschied zwischen den Versionen

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und Bücherei sind ebenfalls vorhanden. Gefeiert wird in der Mehrzweckhalle, unweit des Bergstadions, das mit seinem modernen Kunstrasen ein Vorzeigeobjekte der Gemeinde Habichtswald
 
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* 500 Jahre Chorraum, Dörnberger Kirchenführer, Evangelische Kirchengemeinde Dörnberg 2009
 
* Joh. Beisheim, Arno Wilke, Dörnberger Glaubensbilder, Ev. Landeskirche Kurhessen-Waldeck, Kassel 2000
 
 
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* [[Dörnberg – evangelische Kirche]]
 
* [[Hoher Dörnberg]]
 
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=== Fest der leisen Töne ===
 
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Jedes Jahr im August kommen Liedermacher, Musiker, Poeten, bildende Künstler und andere, um am Höllchen in Dörnberg das „Fest der leisen Töne“ zu gestalten. Festivalgelände ist die Wiese oberhalb des Sees.
 
Jedes Jahr im August kommen Liedermacher, Musiker, Poeten, bildende Künstler und andere, um am Höllchen in Dörnberg das „Fest der leisen Töne“ zu gestalten. Festivalgelände ist die Wiese oberhalb des Sees.
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=== Von Dörnberg bis nach Harleshausen ===
 
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'''Ein Wandervorschlag des Rhönklubs Kassel'''
 
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Die Wanderung beginnt in [[Habichtswald]]-Dörnberg. Von der Bushaltestelle wenden wir uns zur Kirche hin. Wir laufen in die Zierenberger Straße und gehen in der Abbiegung geradeaus, um dem ersten Weg rechts Richtung Kressenbom vor dem Wald zu folgen. In der Feldmarkung vor dem Katzenstein führt uns der Weg aufwärts und vereinigt sich mit dem Weg Nr. II, auf dem wir bis zur Wegkreuzung bleiben. Hier gehen wir rechts auf dem Märchenlandweg und F-Weg unterhalb des Hohlesteins entlang, eines alten Ringwalles.  
 
Die Wanderung beginnt in [[Habichtswald]]-Dörnberg. Von der Bushaltestelle wenden wir uns zur Kirche hin. Wir laufen in die Zierenberger Straße und gehen in der Abbiegung geradeaus, um dem ersten Weg rechts Richtung Kressenbom vor dem Wald zu folgen. In der Feldmarkung vor dem Katzenstein führt uns der Weg aufwärts und vereinigt sich mit dem Weg Nr. II, auf dem wir bis zur Wegkreuzung bleiben. Hier gehen wir rechts auf dem Märchenlandweg und F-Weg unterhalb des Hohlesteins entlang, eines alten Ringwalles.  
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''Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.''
 
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== Literatur ==
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* 500 Jahre Chorraum, Dörnberger Kirchenführer, Evangelische Kirchengemeinde Dörnberg 2009
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* Joh. Beisheim, Arno Wilke, Dörnberger Glaubensbilder, Ev. Landeskirche Kurhessen-Waldeck, Kassel 2000
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== Persönlichkeiten ==
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* [[Wilhelm Schulz]]
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== siehe auch ==
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* [[De Kraniche]]
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* [[Dörnberg – evangelische Kirche]]
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* [[Hoher Dörnberg]]
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* [[Naturpark Habichtswald]]
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* [[Wilhelm Freiherr von Dörnberg]]
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Version vom 31. Oktober 2011, 12:54 Uhr

Dörnberg

Dörnberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Habichtswald im Landkreis Kassel, südlich des Hohen Dörnbergs gelegen.

Geografie

Nördlich des Orts liegt der gleichnamige Dörnberg (auch: Hoher Dörnberg) mit 579 m Höhe, südlich der Essigberg im Naturpark Habichtswald mit 595 m.

Östlich von Dörnberg liegen die Burgruine Igelsburg und zwei Seen: der Silbersee (am Wanderweg D 4) sowie das Höllchen (am Wanderweg D 3).

Durch Dörnberg fließt der Laubach, ein Zufluss der Warme.

Geschichte

Die ev. Kirche in Dörnberg

Der Ort wird bereits im Jahre 1074 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Hasungen erwähnt. Damals wurde der Habichtswalder Ortsteil Dörnberg noch Thurinkiberge genannt. Der Name aber sollte sich im Laufe der Zeit wandeln, von Duringeberg über Doringeberg bis hin zu Dorinberg und schließlich ab 1392 Dörnberg in seiner heutigen Schreibweise.

Die Kirche in Dörnberg stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Zunächst wird der Wehrturm genannt, in dem sich eine Kapelle befand. Daran anschließend entstand im Laufe der Jahrhunderte die heutige Kirche mit sehenswerten Wandbildern im Chorraum aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Im elften Jahrhundert standen vermutlich nur wenige Häuser am Nordabhang des Habichtswaldes, da das untere Gebiet wohl versumpft und nicht bewohnbar war, weiß der Heimat- und Geschichtsverein zu berichten. Später wurde dieser Teil trockengelegt und die Erlenbüsche gerodet.

Wandmalerei in der Dörnberger Kirche

Bis zur Gründung der Stadt Zierenberg im Jahr 1298 gehörte Dörnberg kirchlich zu Lutwardessen, das zwischen Dörnberg und Zierenberg lag. Mit Auflösung des heute als Leutzewarden bezeichneten Ortes wurde Dörnberg Pfarrdorf und übernahm die Rechte von Lutwardessen. Hierdurch stieg wohl auch die Bedeutung des Ortes, was sich im Kirchenbau niederschlug und seinen Höhepunkt in den Fresken und Gemälden von 1509 fand.In diesem Jahrwurde auch der Chorraum der Dörnberger Kirche mit den beeindruckende Wandmalereien mit Heiligengeschichten und biblischen Szenen, die wegen ihrer lebendigen Form und Gebärdensprache in Nordhessen einmalig sind, eingeweiht.

Das Dorf entwickelte sich seit dem 15. Jahrhundert zu einer bedeutenden und wohlhabenden Gemeinde. Eine Entwicklung, die nur durch die immer wieder aufflammenden Konflikte und Kriege unterbrochen wurde. Mit wachsender Bevölkerungszahl nahm im 18. und 19. Jahrhundert die Bedeutung Dörnbergs stetig zu, wohl auch dank seiner Lage an der Hauptstraße nach Wolfhagen und Arolsen.

Als 1972 das Land Hessen im Rahmen der Gebietsreform Dörnberg und Ehlen der Stadt Zierenberg zuordnen wollte, zeigte sich in der Bevölkerung Widerstand. Proteste und eine Unterschriftenaktion führten zum Umdenken. Vertreter aus Dörnberg und Ehlen einigten sich, gemeinsam als Großgemeinde Habichtswald zu fungieren, die bis heute besteht.

Reges Vereinsleben

Dörnberg zählte im Oktober 2011 insgesamt 2395 Einwohner.Davon sind viele in den 22 Vereinen aktiv, unter anderem im Musikverein Dörnberg 1956, im Sportschützenverein und dem erfolgreichen FSV Dörnberg 1949/80. Im Ort befindet sich ein Lebensmittelmarkt, wo man alles Wichtige für den Alltag bekommt, außerdem ein Metzger und ein Bäcker, verschiedene Läden vom Geschenkeshop bis zum Autohaus, Friseure, Tankstelle, Sparkasse und Poststelle. Kindertagesstätte, Grundschule und Bücherei sind ebenfalls vorhanden. Gefeiert wird in der Mehrzweckhalle, unweit des Bergstadions, das mit seinem modernen Kunstrasen ein Vorzeigeobjekte der Gemeinde Habichtswald ist.

Tourismus und Freizeit

Fest der leisen Töne

Jedes Jahr im August kommen Liedermacher, Musiker, Poeten, bildende Künstler und andere, um am Höllchen in Dörnberg das „Fest der leisen Töne“ zu gestalten. Festivalgelände ist die Wiese oberhalb des Sees.

Wandern

Von Dörnberg bis nach Harleshausen

Ein Wandervorschlag des Rhönklubs Kassel

Wegweiser im Habichtswald
Wandertipp

Die Wanderung beginnt in Habichtswald-Dörnberg. Von der Bushaltestelle wenden wir uns zur Kirche hin. Wir laufen in die Zierenberger Straße und gehen in der Abbiegung geradeaus, um dem ersten Weg rechts Richtung Kressenbom vor dem Wald zu folgen. In der Feldmarkung vor dem Katzenstein führt uns der Weg aufwärts und vereinigt sich mit dem Weg Nr. II, auf dem wir bis zur Wegkreuzung bleiben. Hier gehen wir rechts auf dem Märchenlandweg und F-Weg unterhalb des Hohlesteins entlang, eines alten Ringwalles.

Teilweise am Waldrand Richtung Osten kommen wir bald an die Schleife der B 251, die wir mit Vorsicht queren. Am Gasthaus Ahnetal halten wir uns links der Straße und gehen nach der Kurve auf dem F-Weg, der alten Wolfhager Straße, eine längere Strecke durch den Wald bis zum Mosthof. Hier biegt links ein Zuweg zum Blindenpfad ab, den wir abwärtsgehend benutzen. Wir queren die Rasenallee und kommen in das Quellgebiet des Geilebaches. Unser Weg führt jetzt durch die Hilgenbergstraße bis Falkenstraße. Hier rechts zur Eschebergstraße bis zur Wolfhager Straße. Dort beenden wir unsere Wanderung, können aber noch bei Papen Änne einkehren. Von Harleshausen kommen wir mit dem Buslinien 10 und 24 in die Stadt zurück.

Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.

Literatur

  • 500 Jahre Chorraum, Dörnberger Kirchenführer, Evangelische Kirchengemeinde Dörnberg 2009
  • Joh. Beisheim, Arno Wilke, Dörnberger Glaubensbilder, Ev. Landeskirche Kurhessen-Waldeck, Kassel 2000

Persönlichkeiten

siehe auch

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
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