Christian Friedrich Andreas Rohns: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Leben und Werk)
(Leben und Werk)
 
Zeile 5: Zeile 5:
 
* Rohns hat mit seinem Baustil das architektonische Bild Göttingens geprägt. Im Jahr [[1811]] kam er in die niedersächsische Stadt. Auf dem Höhepunkt seiner Tätigkeit führte er den größten Baubetrieb in der Region mit 400 Beschäftigten und wurde dafür [[1842]] mit dem Titel eines königlichen Baukommissärs geehrt.  
 
* Rohns hat mit seinem Baustil das architektonische Bild Göttingens geprägt. Im Jahr [[1811]] kam er in die niedersächsische Stadt. Auf dem Höhepunkt seiner Tätigkeit führte er den größten Baubetrieb in der Region mit 400 Beschäftigten und wurde dafür [[1842]] mit dem Titel eines königlichen Baukommissärs geehrt.  
  
* Seinen größten wirtschaftlichen Erfolg landete Rohns am [[5. Juni]] [[1830]] mit der Eröffnung des von ihm im Stile des Klassizismus errichteten Gasthauses auf dem Hainberg. "Der Rohns" erfreute sich bei Bürgern, Professoren und Studenten schnell größter Beliebtheit. Rohns hatte auf dem kahlen Hang schattenspendende Bäume pflanzen und einen Spielplatz anlegen lassen.  
+
* Seinen größten wirtschaftlichen Erfolg landete Rohns am [[5. Juni]] [[1830]] mit der Eröffnung des von ihm im Stile des Klassizismus errichteten Gasthauses auf dem Hainberg. "Der Rohns" erfreute sich bei Bürgern, Professoren und Studenten schnell größter Beliebtheit. Bereits [[1825]] hatte er 28 Morgen Ödland mit ehemaligen Schutthalden und Steinbrüchen oberhalb des Stadtgebietes erworben. Er pflanzte dort Büsche und Bäume und gestaltete ein Naherholungsgebiet, das er Volksgarten nannte.<ref>[http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Themen/Goettinger-Zeitreise/Aerger-um-beliebtes-Ausflugsziel-am-Stadtrand Aus goettinger-tageblatt.de vom 5. April 2012: Ärger um beliebtes Ausflugsziel am Stadtrand]</ref>
  
 
* Die Bauausführung der [[Aula am Wilhelmsplatz]] lag bei Rohns. Sie ist bis heute ein Aushängeschild der [[Universität Göttingen]]. In seiner Zeit als Geselle wirkte er an der Fertigstellung der [[Sternwarte Göttingen]] mit.
 
* Die Bauausführung der [[Aula am Wilhelmsplatz]] lag bei Rohns. Sie ist bis heute ein Aushängeschild der [[Universität Göttingen]]. In seiner Zeit als Geselle wirkte er an der Fertigstellung der [[Sternwarte Göttingen]] mit.

Aktuelle Version vom 1. Oktober 2012, 13:57 Uhr

Christian Friedrich Andreas Rohns war ein bekannter Architekt und Bau­un­ter­neh­mer in Göttingen. Geboren wurde Rohns am 28. November 1787 in Lodersleben in Sachsen-Anhalt. Am 25. Februar 1853 starb er in in Göttingen.

Leben und Werk

  • Rohns hat mit seinem Baustil das architektonische Bild Göttingens geprägt. Im Jahr 1811 kam er in die niedersächsische Stadt. Auf dem Höhepunkt seiner Tätigkeit führte er den größten Baubetrieb in der Region mit 400 Beschäftigten und wurde dafür 1842 mit dem Titel eines königlichen Baukommissärs geehrt.
  • Seinen größten wirtschaftlichen Erfolg landete Rohns am 5. Juni 1830 mit der Eröffnung des von ihm im Stile des Klassizismus errichteten Gasthauses auf dem Hainberg. "Der Rohns" erfreute sich bei Bürgern, Professoren und Studenten schnell größter Beliebtheit. Bereits 1825 hatte er 28 Morgen Ödland mit ehemaligen Schutthalden und Steinbrüchen oberhalb des Stadtgebietes erworben. Er pflanzte dort Büsche und Bäume und gestaltete ein Naherholungsgebiet, das er Volksgarten nannte.[1]
  • Die Herzberger Landstraße und die Knochenmühle bei Herberhausen entstammen ebenfalls Rohns.
  • Mit seinem Sohn und Nachfolger Philipp Rohns hatte er 1852 nach Salz gebohrt und die Saline Luisenhall in einer Tiefe von 480 Metern erschlossen.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Aus goettinger-tageblatt.de vom 5. April 2012: Ärger um beliebtes Ausflugsziel am Stadtrand