Carlsbahn: Unterschied zwischen den Versionen

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Uni-Studie über die touristischen Nutzungsmöglichkeiten von Carlsbahn und -kanal
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''Auszug aus dem Artikel von Markus Löschner, in: HNA vom 15.8.2007''
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Bad Karlshafen. Sieben angehende Landschafts- und Stadtplaner der Uni Kassel haben sich mit den beiden historischen Verkehrsverbindungen Carlsbahn und Carlskanal beschäftigt. Sie wollten wissen, ob sich die Anlagen touristisch nutzen lassen. Unter dem Motto "Wandeln auf historischen Pfaden" recherchierten sie zwischen Hümme und Bad Karlshafen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Bad Karlshafener Rathaus präsentiert.
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Die Kasseler Studenten haben unter der Leitung von Professor Diedrich Bruns und Dr. Klaus Horn zunächst die Überreste der historischen Verkehrswege mithilfe von Ortskundigen, alten Karten und der Suche im Gelände aufgespürt, kartiert und in einem digitalen Archiv erfasst.
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Im zweiten Schritt ihrer Arbeit hat sich die Gruppe mit der Frage beschäftigt, wie die Geschichte von Carlskanal und Carlsbahn touristisch genutzt werden könnte. Eine "Carlsroute" wurde erarbeitet, die zwar ähnlich verläuft wie der heutige Radweg, jedoch die Überreste der Bahntrasse besser erschließt und den Kanal stärker einbezieht.
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"Warum wird so etwas denn nicht zugänglich gemacht?" Die Frage stellte sich eine Familie, die mit dem Rad zwischen Trendelburg und Wülmersen unterwegs war und in der Nähe von Deisel an der Informationstafel des Eco-Pfades Diemel anhielt und dem kleinen Pfad zum alten Deiseler Tunnel gefolgt war.
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'''Ein mächtiger Anblick'''
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Wer sich diese Mühe macht, wird mit dem Anblick des mächtigen Tunnelportals mitten im Wald belohnt. Der 202 Meter lange Tunnel ist sicherlich das spektakulärste Relikt der 1848 in Betrieb genommenen 16,5 Kilometer langen Carlsbahn zwischen Hümme und Karlshafen.
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Eine Streckenführung durch den Deiseler Tunnel wäre für die Studenten das Idealziel. Im Tonstudio wurde auch ein Audioführer produziert, der den Reisenden an wichtigen Punkten der Strecke per MP3-Player mit Informationen versorgt. Ein handlicher Kulturlandschaftsführer mit Texten, Bildern, ausklappbaren Karten und touristischen Informationen liegt bereits als produktionsreifer Prototyp vor. ... </div>
  
 
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Version vom 15. August 2007, 23:13 Uhr

Als Carlsbahn wurde die am 30. März 1848 eröffnete und am 27. September 1986 stillgelegte Eisenbahnstrecke zwischen dem heutigen Hofgeismarer Stadtteil Hümme und Bad Karlshafen bezeichnet.

Der Bahnhof in Hümme

Die Bahnstrecke verband die Stadt Kassel mit der Stadt Karlshafen an der Weser.

Nachdem sich der von Landgraf Karl von Hessen-Kassel geplante Bau einer Wasserstraße von Kassel nach Karlshafen (Landgraf-Carl-Kanal) nicht realisieren ließ, wurde gut ein Jahrhundert später eine Güterverbindung von Kassel nach Karlshafen auf dem Lande geschaffen.

Die im Jahre 1848 eröffnete Friedrich-Wilhelms-Nordbahn führte von Kassel bis zum Hofgeismarer Stadtteil Hümme. Von dort verlief eine weitere Teilstrecke, die Carlsbahn bis nach Karlshafen, wobei der Streckenverlauf der Carlsbahn fast genau dem Verlauf des Landgraf-Carl-Kanals folgte.

Die ersten Lokomotiven auf der Strecke ("Hirsch" und "Sababurg") wurden von einer amerikanischen Firma (Firma Norris in Philadelphia) bezogen, bevor die erste einheimische Lokomotive ("Drache" zum Preis von 15686 Talern) der Kasseler Maschinenbaufirma Henschel im Jahre 1848 auf der "Nordbahn" ihren Dienst aufnahm.

siehe auch

Historische Verkehrsverbindungen

Ein Graf als Brettspiel

Uni-Studie über die touristischen Nutzungsmöglichkeiten von Carlsbahn und -kanal

Auszug aus dem Artikel von Markus Löschner, in: HNA vom 15.8.2007

Bad Karlshafen. Sieben angehende Landschafts- und Stadtplaner der Uni Kassel haben sich mit den beiden historischen Verkehrsverbindungen Carlsbahn und Carlskanal beschäftigt. Sie wollten wissen, ob sich die Anlagen touristisch nutzen lassen. Unter dem Motto "Wandeln auf historischen Pfaden" recherchierten sie zwischen Hümme und Bad Karlshafen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Bad Karlshafener Rathaus präsentiert. Die Kasseler Studenten haben unter der Leitung von Professor Diedrich Bruns und Dr. Klaus Horn zunächst die Überreste der historischen Verkehrswege mithilfe von Ortskundigen, alten Karten und der Suche im Gelände aufgespürt, kartiert und in einem digitalen Archiv erfasst.

Im zweiten Schritt ihrer Arbeit hat sich die Gruppe mit der Frage beschäftigt, wie die Geschichte von Carlskanal und Carlsbahn touristisch genutzt werden könnte. Eine "Carlsroute" wurde erarbeitet, die zwar ähnlich verläuft wie der heutige Radweg, jedoch die Überreste der Bahntrasse besser erschließt und den Kanal stärker einbezieht.

"Warum wird so etwas denn nicht zugänglich gemacht?" Die Frage stellte sich eine Familie, die mit dem Rad zwischen Trendelburg und Wülmersen unterwegs war und in der Nähe von Deisel an der Informationstafel des Eco-Pfades Diemel anhielt und dem kleinen Pfad zum alten Deiseler Tunnel gefolgt war.

Ein mächtiger Anblick

Wer sich diese Mühe macht, wird mit dem Anblick des mächtigen Tunnelportals mitten im Wald belohnt. Der 202 Meter lange Tunnel ist sicherlich das spektakulärste Relikt der 1848 in Betrieb genommenen 16,5 Kilometer langen Carlsbahn zwischen Hümme und Karlshafen.

Eine Streckenführung durch den Deiseler Tunnel wäre für die Studenten das Idealziel. Im Tonstudio wurde auch ein Audioführer produziert, der den Reisenden an wichtigen Punkten der Strecke per MP3-Player mit Informationen versorgt. Ein handlicher Kulturlandschaftsführer mit Texten, Bildern, ausklappbaren Karten und touristischen Informationen liegt bereits als produktionsreifer Prototyp vor. ...

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