Breuna – evangelische Kirche: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''evangelische Kirche''' in [[Breuna]] gehört zum „Kirchspiel Breuna - Oberlistingen – Escheberg“.
 
Die '''evangelische Kirche''' in [[Breuna]] gehört zum „Kirchspiel Breuna - Oberlistingen – Escheberg“.
  
Das Innere der Kirche, die im Jahre 1257 erstmals urkundlich erwähnt und mehrfach umgebaut wurde - schmückt ein Taufstein aus romanischer Zeit (ca. 1200), die drei Gewölbejoche aus dem 15. Jahrhundert und ein Epitaph für [[von der Malsburg|Eckbrecht von der Malsburg]] aus dem Jahr 1609.
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== Bauwerk und Geschichte ==
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Die Ursprünge der im Kern romanischen Kirche liegen offenbar schon im 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Taufstein der Kirche.
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Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts entstand eine Stiftung der Familie von der Malsburg für die Armen der Gemeinden [[Breuna]], [[Niederelsungen|Nieder-]] und [[Oberelsungen]], nach einer Verwundung des Erich von der Malsburg in einem Feldzug des Jahres 1552.
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== Literatur ==
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* Volker Knöppel, Das Malsburgische Almosentestament von 1553, in: Jahrbuch für den Landkreis Kassel 2008, S. 66 ff.
  
 
== siehe auch ==
 
== siehe auch ==

Version vom 2. November 2010, 00:39 Uhr

Blick zur ev. Kirche in Breuna

Die evangelische Kirche in Breuna gehört zum „Kirchspiel Breuna - Oberlistingen – Escheberg“.

Bauwerk und Geschichte

Die Ursprünge der im Kern romanischen Kirche liegen offenbar schon im 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Taufstein der Kirche.

Das Innere der Kirche, die im Jahre 1257 erstmals urkundlich erwähnt und mehrfach umgebaut wurde - schmücken neben dem Taufstein aus romanischer Zeit (ca. 1200) die drei Gewölbejoche aus dem 15. Jahrhundert und ein Epitaph für Eckbrecht von der Malsburg aus dem Jahr 1609, das im Auftrag seiner Witwe von Antonius Herber aus Kassel aus Sandstein gefertigt wurde.

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts entstand eine Stiftung der Familie von der Malsburg für die Armen der Gemeinden Breuna, Nieder- und Oberelsungen, nach einer Verwundung des Erich von der Malsburg in einem Feldzug des Jahres 1552.

Literatur

  • Volker Knöppel, Das Malsburgische Almosentestament von 1553, in: Jahrbuch für den Landkreis Kassel 2008, S. 66 ff.

siehe auch

Weblinks