Breuna: Unterschied zwischen den Versionen

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(Kriegsgräberstätten)
 
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!colspan="2" align=center | <div style="background:#B30000;text-align:center;color: #fff;font-weight:bold;font-size:100%;">Breuna</div>
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|colspan="2" align=center | <div style="background:#ffffff;text-align:center;font-weight:bold;font-size:80%;">Kirche in Breuna</div>
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|colspan="2" align=center | <div style="background:#B30000;text-align:center;color: #fff;font-weight:bold;font-size:100%;">Basisdaten</div>
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| Bundesland (Deutschland)|Bundesland: || Hessen
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| Regierungsbezirk: || [[Regierungsbezirk Kassel|Kassel]]
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| Landkreis: || [[Landkreis Kassel|Kassel]]
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| Höhe: || 292 m
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| Fläche: || 40,47 qkm
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| Einwohner: || 3.602  ''<small>(31. Dezember 2011)</small>''
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| Postleitzahl: || 34479
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| Telefonvorwahl|Vorwahl: || 05693
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| Kfz-Kennzeichen: || KS
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| Adresse der<br />Stadtverwaltung: || Volkmarser Str. 3<br />34479 Breuna
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| Website: || [http://www.breuna.de www.breuna.de]
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| Bürgermeister: ||  Klaus-Dieter Henkelmann (SPD)
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'''Breuna''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Kassel]] in [[Nordhessen]] am [[Naturpark Habichtswald]].
 
'''Breuna''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Kassel]] in [[Nordhessen]] am [[Naturpark Habichtswald]].
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Die Gemeinde besteht aus den ehemals selbständigen Orten Breuna, [[Niederlistingen]], [[Oberlistingen]], [[Rhöda]] und [[Wettesingen]].
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Breuna ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und Fremdenverkehrsgemeinde.
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== Geografie ==
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=== Lage ===
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Die weitläufige, bewaldete Hügellandschaft bei dem Ort gehört zu einem Großteil zum [[Naturpark Habichtswald]].
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Das Gemeindegebiet liegt etwa 30 km nordwestlich von [[Kassel]] entfernt und nahe der [[Bundesautobahn A 44]]. Es grenzt im Osten an die Nachbarstadt [[Warburg]] (bereits in [[Nordrhein-Westfalen]]), an die hessischen Nachbarstädte und - gemeinden [[Liebenau]] im Norden, [[Calden]] und [[Zierenberg]] im Osten, [[Wolfhagen]] im Süden und [[Volkmarsen]] (bereits im [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]]) im Westen.
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=== Ortsteile ===
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Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich im Jahre 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Breuna, [[Wettesingen]], [[Oberlistingen]] und [[Niederlistingen]] zusammen; schon zuvor bildeten Breuna und der Ortsteil [[Rhöda]] eine Verwaltungsgemeinschaft. Es entstand ein 40,47 qkm großes Gemeindegebiet.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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=== Aus der Ortsgeschichte ===
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Über Jahrthunderte hinweg haben im Raum der heutigen Gemeinde Breuna die [[Landgrafen von Thüringen]], das [[Bistum Paderborn]], die [[Erzbistum Mainz|Erzbistümer Mainz]] und [[Erzbistum Köln|Köln]], das [[Kloster Corvey]], das [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] und als Lehensträger verschiedene höhere und niedere Adelige um die Erhaltung und Ausbreitung ihrer Interessen und Ansprüche gerungen.
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Zu den ältesten Dörfern im heutigen [[Landkreis Kassel]] gehört der Breunaer Ortsteil [[Wettesingen]], der bereits im Jahre 2000 sein 1150-jähriges Jubiläum feierte.
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Jüngeren Datums ist Breuna selbst, das im Jahre [[2007]] auf eine 750-jährige Geschichte zurück blickte.
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Vor etwa 750 Jahren haben die Erstsiedler in Breuna ihren Wohnplatz vom ''Hiddeser Feld'' an die Tränkequelle verlegt und den Wald für das benötigte Ackerland gerodet. Jedenfalls wurde der Ort erstmals in einer Urkunde der [[Herren von Itter]] aus dem Jahr 1257 genannt, ebenso die mitten im Ort errichtete evangelische Kirche, die seither vielfach umgebaut wurde.
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Erhalten geblieben ist der Kirche der romanische Taufstein, Gewölbejoche aus dem 15. Jahrhundert und ein Epitaph für ''Eckbrecht von der Malsburg'' aus dem Beginn des 17. Jahrhundert.
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Auch im Ortsteil [[Oberlistingen]] wurde bereits im Mittelalter eine Kirche erwähnt, von der heute noch der Wehrturm erhalten ist.
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Jüngeren Datums - aus dem Jahre 1821 - ist die klassizistische Saalkirche im Ortsteil [[Niederlistingen]].
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[[Datei:Kirchturm in Wettesingen.jpg|thumb|left|180px|Kirchturm im Ortsteil Wettesingen]]
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Ab dem 15. Jahrhundert kam Breuna zuerst als kölnisches, dann als landgräfliches (hessisches) Lehen an die [[Herren von Calenberg|Calenberger]], die es 1457 an [[Herren von Gudenberg|Heinrich von Gudensberg]] verkauften. Ab dem Jahre 1541 belehnte der [[Landgraf von Hessen]] die [[Herren von der Malsburg]] mit Breuna, von denen das lehen bis 1824 inne gehalten wurde.
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Sowohl unter dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]](1618-1648) als auch unter dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] (1756-1763) hat das [[Wolfhager Land]] sehr gelitten.
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Im frühen 19. Jahrhundert, zur Zeit von [[Napoleon Bonaparte]], war auch der nordhessische Raum ein Teil des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]], dessen König [[Jerome Bonaparte]] in Kassel residierte. Diese Zeit war zwar auf der einen Seite von "Fremdherrschaft" gekennzeichnet, andererseits aber auch von Religions-, Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit, schwindenden Vorrechten des Adels und der Geistlichkeit sowie tiefgreifenden gesetzlichen Änderungen. Hohe Abgaben- und Steuerlasten als Folge der napoleonischen Feldzüge führten allerdings auch zu einem zunehmenden Druck auf die Bevölkerung, was sich in Aufständen, in Hessen insbesondere im [[Wilhelm Freiherr von Dörnberg|Dörnbergschen]] Aufstand von 1809, niederschlug. Die Schlacht zu Leipzig 1813 wendete zudem das Blatt für [[Preußen]] und die deutschen Fürsten. [[Kurfürst Wilhelm I.]] konnte wieder nach [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]] zurückkehren und nach dem Wiener Kongress (1814 - 1815) war man auch in [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]] dabei, die alten Herrschafts- und Machtstrukturen wieder herzustellen.
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Nach der Auflösung des alten Amtes Zierenberg gehörte Breuna ab 1821 zum Justizamt Volkmarsen und über 150 Jahre zum alten [[Kreis Wolfhagen]].
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In der Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Breuna neben einigen Beschäftigungsmöglichkeiten im heimischen Handwerk, Arbeitsplätze vorwiegend in der Landwirtschaft, wobei viele "kleine Leute" als Tagelöhner bei Bauern beschäftigt waren.
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[[Datei:Wettesingen 4 - Kath.Kirche.jpg|thumb|right|200px|Kath. Kirche "Herz Jesu" im Ortsteil Wettesingen]]
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Die Verkehrsanbindung verbesserte sich deutlich mit der Verlegung einer Bahntrasse zum Ende des 19. Jahrhunderts. Von [[Oberelsungen]] - heute ein Stadtteil von [[Zierenberg]] - führte die Eisenbahnlinie nach [[Kassel]], wo auch mancher Tagelöhner aus Breuna eine Arbeitsstelle in einer Fabrik - etwa bei [[Henschel]] - fand.
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Eine zentrale Wasserleitung und einen Stromanschluss erhielt Breuna erst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].
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Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich im Jahre 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Breuna, [[Wettesingen]], [[Oberlistingen]] und [[Niederlistingen]] zusammen; schon zuvor bildeten Breuna und der Ortsteil [[Rhöda]] eine Verwaltungsgemeinschaft.
 
Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich im Jahre 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Breuna, [[Wettesingen]], [[Oberlistingen]] und [[Niederlistingen]] zusammen; schon zuvor bildeten Breuna und der Ortsteil [[Rhöda]] eine Verwaltungsgemeinschaft.
  
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Aus den ehemaligen Kreisen [[Kreis Hofgeismar|Hofgeismar]], [[Kreis Kassel|Kassel]] und [[Kreis Wolfhagen|Wolfhagen]] entstand der heutige [[Landkreis Kassel]].
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''siehe auch:'' [http://www.breuna.de/w3a/cms/Politik-Verwaltung/Profil-_Perspektiven_und_Geschichte/Geschichte/index.110335.html;jsessionid=126AAEA7703C923906F477F04D7B5899 Informationen zur Geschichte von Breuna und seinen Ortsteilen]
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=== Dorferneuerung ===
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Über neun Jahre hinweg bis 2012 lief die Dorferneuerung in Breuna. Jeweils rund 1,3 Millionen
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Euro Dorferneuerungsmittel sind in öffentliche und private Maßnahmen geflossen.
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Der Ort hat davon sichtbar profitiert: die neue Spiel- und Freizeitfläche an der Märchenlandtherme erfreut sich großer Beliebtheit, hinter dem Rathaus ist ein Dorfgarten  entstanden, die alte Schule glänzt als erneuertes Gemeindehaus der evangelischen Kirche, und historisch Interessierte sind eingeladen zu einem Dorfspaziergang entlang informativer Tafeln
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zur Dorfgeschichte.
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Die Infrastruktur Breunas kann sich sehen lassen. Die Grundversorgung ist in allen Bereichen gesichert: für den Einkauf und Geldgeschäfte, bei Sozial- und  Sporteinrichtungen ebenso wie im medizinischen Bereich.
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=== Eco-Pfad ===
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* [[Eco-Pfad Breuna – Erinnern und Gedenken]]
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=== Jüdische Gemeinde ===
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In Breuna bestand eine jüdische Gemeinde bis nach 1933. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. An Einrichtungen bestanden eine Synagoge, eine jüdische Schule, ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war im 19. Jahrhundert zeitweise ein jüdischer Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Gemeinde gehörte innerhalb des damaligen Kreises Wolfhagen zum Rabbinatsbezirk Niederhessen mit Sitz in Kassel.
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Der jüdische Friedhof in Breuna war mit einer Fläche von 48,82 ar einer der größten im [[Landkreis Kassel]] und wurde spätestens im 18. Jahrhundert angelegt. Die lesbaren Datierungen reichen von 1805 (Grab von Lehmann Goldschmidt) bis 1934/1935 (1934: Beisetzung von Baruch Hamberg, der fast 50 Jahre Gemeindevorsteher war und 1935: Grab von Moses Eichholz). 
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Bereits im August 1938 wurde die Synagoge von der jüdischen Gemeinde verkauft. Dennoch ist das Gebäude beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Leute angezündet worden, wodurch die Inneneinrichtung und das Dach vernichtet wurden. Im November 1988 wurde eine Gedenktafel an der ehemaligen Synagoge angebracht. 
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''siehe dazu auch:''
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* [http://www.alemannia-judaica.de/breuna_friedhof.htm Jüdischer Friedhof in Breuna]
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== Hügelgräber ==
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Zwischen [[Diemel]] und [[Eder]] gibt es hunderte vorgeschichtlicher Hügelgräber. Zumeist liegen sie in Gruppen geschützt in Wäldern, die Mehrzahl wurde im 2. vorchristlichen Jahrtausend angelegt.
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Der Grabhügel in der Gemarkung Breuna am Standort der Tafel zum [[Eco-Pfad Breuna – Erinnern und Gedenken|Eco-Pfad Breuna]] hat einen Durchmesser von ca. 15 m und ist noch etwa in der Höhe von 1,50 m erhalten. Weitere Grabhügel in der Gemarkung von Breuna finden sich im Waldort „Im Riesen“ südlich der Gemeinde.
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== Kirchen ==
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[[Bild:Niederlistigen-Kirche.JPG|thumb|right|200 px|Die Kirche im Ortsteil Niederlistingen]]
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* [[Evangelische Kirche Breuna]]
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* [[Evangelische Kirche Niederlistingen]]
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* [[Evangelische Kirche Oberlistingen]]
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* [[Evangelische Kirche Wettesingen]] -  eines der ältesten Gotteshäuser in der Region <ref>[http://www.hna.de/lokales/wolfhagen/sandstein-aufs-dach-851115.html HNA-online vom 22.7.2010: Sandstein aufs Dach]</ref>
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* [[Herz Jesu  Breuna|Katholische Kirche Herz Jesu Breuna]]
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== Kriegsgräberstätten ==
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Etwas außerhalb der Gemeinde Breuna liegen zwei Kriegsgräberstätten. Getrennt voneinander haben hier 635 Opfer des Zweiten Weltkrieges - 490 deutsche und 145 ausländische Kriegstote aus Polen und der ehemaligen Sowjetunion - ihre letzte Ruhe gefunden, die Mehrzahl im April 1945 aus den damaligen Kampfgebieten in Thüringen und Nordhessen. Anfang der 1950er Jahre hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. beide Gräberfelder zu zwei unmittelbar nebeneinander liegenden Kriegsgräberstätten ausgebaut. Mit der feierlichen Einweihung am 28. Oktober 1951 wurden beide Kriegsgräberstätten in die Obhut der Gemeinde Breuna übergeben.
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== Kunst und Kultur ==
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* In der [[Breunaer Kulturscheune]] sind die ''Sterntaler'' zu sehen – eine Skulptur des Österreicher Künstlers Prof. Robert Colnago, der die Decke der Kulturscheune mit einem Sternenhimmel geschmückt hat.
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* Und vor der Kulturscheune berichtet eine Sagentafel vom „Glockendiebstahl“ durch die französische Soldaten im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]].
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== Literatur ==
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* August Hartmann, Einnerungen an die "gute, alte Zeit" in Breuna, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2006, S. 76 ff.
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* August Hartmann, Breunaer Lehmsteinmacher - Arbeiten auf Bestellung, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2007, S. 79 ff.
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* An das Schicksal ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Breuna erinnert der Beitrag von Helmut Deuermeier, Dem Vergessen entreißen, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2007, S. 81 ff.''
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* Thomas Wischnat, "eine Kapelle zu Ehren der seeligen Margaretha" - Geschichte der Breunaer Kirche 1257 - 2007
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* [http://www.bautz.de/gastlich-neu/band-waldeck/orte-waldeck.shtml Reiseführer: Gastliches Waldecker- und Frankenberger Land, Bautz-Verlag 2008]
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== Märchenlandtherme ==
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[[Datei:Breuna1.jpg|thumb|left|200px|Märchenlandtherme Breuna]]
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Die erst vor wenigen Jahren von Grund auf modernisierte [[Märchenlandtherme Breuna|Märchenlandtherme]] ist der Stolz der Gemeinde Breuna.
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Seit Einführung eines umfassenden Wellness-Angebots haben sich die Besucherzahlen drastisch erhöht.
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Noch wichtiger: Kinder aus fünf Grundschulen erlernen hier das Schwimmen. Denn nur in Breuna und in Bad Emstal besteht im [[Altkreis Wolfhagen]] überhaupt noch die Möglichkeit zum überdachten Schwimmen.
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33.589 Besucher wurden vergangenes Jahr in der Märchenlandtherme gezählt, zusätzlich 5849 junge Nutzer beim Schulschwimmen und 1841 Mitglieder des DLRG-Ortsvereins Breuna beim Vereinsschwimmen.
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== Partnerschaften ==
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Breuna unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
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* Gehlberg in [[Thüringen]] und
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* Predappio in Italien.
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== Persönlichkeiten ==
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* [[Matthias Weete]] (1651 - 1749), Pfarrer und Astronom
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== Politik ==
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=== Bürgermeister ===
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Bürgermeister von Breuna ist Klaus-Dieter Henkelmann.
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=== Gemeindevertretung ===
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{| cellpadding="2" style="float: left; width: 420px; border: 1px solid gray; background-color:#F3F7EF; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
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|colspan="2" bgcolor="#EECFA1" | '''Ergebnis der Kommunalwahl 2016'''
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|align="right" bgcolor="#EECFA1" | '''%'''
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|align="right" bgcolor="#EECFA1" | '''Sitze'''
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|----
 +
|bgcolor="#CDCDC1" |[http://www.cdu-breuna.de/ CDU]
 +
|bgcolor="#CDCDC1" |[http://www.cdu.de  Christlich Demokratische Union Deutschlands]
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|align="right" bgcolor="#EECFA1" |39,1
 +
|align="right" bgcolor="#EECFA1" |9
 +
|----
 +
|[[SPD]]
 +
|Sozialdemokratische Partei Deutschlands
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|align="right" bgcolor="#EECFA1" |60,9
 +
|align="right" bgcolor="#EECFA1" |14
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|----
 +
|}
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<br clear="all">
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=== Landrat ===
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Landrat im [[Landkreis Kassel]] ist [[Uwe Schmidt]], [[SPD]].
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=== Wahlkreise ===
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==== Bundestag ====
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* [[Esther Dilcher]], Mitglied des Deutschen Bundestags | ''[https://www.estherdilcher.de/ Link]''
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==== Landtag ====
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* Gewählter Direktkandidat im Wahlkreis I - Kassel-Land: [[Oliver Ulloth]] (SPD) | ''[https://www.oliver-ulloth.de/ Link]''
 +
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== Sehenswürdigkeiten ==
 +
[[Datei:Kirche in Oberlistingen.jpg|thumb|right|200 px|An der Kirche im Ortsteil Oberlistingen]]
 +
=== Sehenswürdigkeiten am Ort ===
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* Die [[Breuna – evangelische Kirche|evangelische Kirche in Breuna]]
 +
* die Kirchen in den Ortsteilen [[Wettesingen]], [[Oberlistingen]] und [[Niederlistingen]].
 +
* [[Kulturscheune Breuna]]
 +
 +
=== Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ===
 +
* [[Übersicht: Sehenswürdigkeiten im Landkreis Kassel]]
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== siehe auch ==
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* [[Braunsbergschule Breuna]]
 +
* [[Habichtswaldsteig]]
 +
* [[Herz Jesu  Breuna]]
 +
* [[Hoher Steiger]]
 +
* [[Jüdische Friedhöfe im Wolfhager Land]]
 +
* [[Märchenlandweg]]
 +
* [[Märchenlandtherme Breuna]]
 +
* [[Naturpark Habichtswald]]
 +
* [[Wandertipp: Um den Steiger]]
 +
* Wolfhager Allgemeine vom 6. Oktober 2011
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== Streuobstpfad der 1000 Bäume ==
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Zwischen [[Niederlistingen]] und [[Niedermeiser]] bilden rund 1000 Obstbäume einen imposanten Streuobstbestand, vor allem mit Apfel-, aber auch Zwetschgen- und Kirschbäumen.
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== Tradition ==
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* Kirmes in Breuna
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* Tränkenfest (immer 4 Wochen nach der Breunaer Kirmes)
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== Verkehrsanbindung ==
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Breuna ist heute durch die nahegelegene Autobahn (2 km von der BAB A 44 Kassel-Dortmund entfernt) und die Bundesstraße B 7 gut an das überörtliche Straßennetz angebunden.
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Bis zur Großstadt [[Kassel]] sind es etwa 30 km, bis zum [[Flughafen Kassel-Calden]] etwa 15 km.
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Der nächstgelegene größere Bahnhof befindet sich in der etwa 10 km entfernten Stadt [[Warburg]].
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== Vereinsleben ==
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Von den 22 Vereinen mit insgesamt 2400 Mitgliedern sind 15 ausschließlich auf Breuna bezogen, die anderen von gemeindeweiter oder überörtlicher Bedeutung. Größter Verein ist der TSV Breuna.
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Für Breiten- und Leistungssportler stehen ein Sportplatz, ein Lauf- und Walkpark, Tennisplätze, ein Reitplatz, die Märchenlandtherme, ein Schützenhaus und die Schulturnhalle zur Verfügung.
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== Wandern und Laufen ==
 
[[Bild:Steiger.jpg|thumb|200px|right|Wanderweg rund um den Steiger]]
 
[[Bild:Steiger.jpg|thumb|200px|right|Wanderweg rund um den Steiger]]
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=== Eco-Pfad ===
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* [[Eco-Pfad Friedhofskultur]] - ein etwa 6 km langer Rundweg
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=== Lauf- und Walkpark Breuna ===
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Der Lauf- und Walkpark (am Sportplatz des TSV Breuna) bietet Strecken von 5,2 bis 21,1 km.
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=== Habichtswaldsteig ===
 +
* [[Habichtswaldsteig]]
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=== Märchenlandweg ===
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* Die 19. Etappe des [[Märchenlandweg]]s verläuft von der [[Waldbühne Niederelsungen]] über Breuna bis nach [[Niederlistingen]].
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=== Wandertipp: Um den Steiger ===
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'''Vom Start bis zum Ziel:'''
  
== Wandertipps ==
 
* [[Wandertipp: Um den Steiger]]
 
=== Vom Start bis zum Ziel ===
 
 
'''Anreise:''' Pkw über die B 7 bis Niederlistingen, links ab Richtung Autobahn bis Oberlistingen, hier rechts ab nach Wettesingen.
 
'''Anreise:''' Pkw über die B 7 bis Niederlistingen, links ab Richtung Autobahn bis Oberlistingen, hier rechts ab nach Wettesingen.
  
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'''Markierung:''' Im Text beschrieben. Topografische Karte des Landesvermessungsamtes Hessen 1:50 000 Habichtswald und Warburg, Landesvermessungsamt Nordrhein/Westfalen. Etwa 17 km, 250 Meter Steigung.  
 
'''Markierung:''' Im Text beschrieben. Topografische Karte des Landesvermessungsamtes Hessen 1:50 000 Habichtswald und Warburg, Landesvermessungsamt Nordrhein/Westfalen. Etwa 17 km, 250 Meter Steigung.  
  
Wissenwertes:  
+
Wissenwertes an der Strecke:  
 
#Eulenturm: Rest einer Landwehr um die Stadt Warburg.  
 
#Eulenturm: Rest einer Landwehr um die Stadt Warburg.  
 
#Calenberg: 13. Jahrhundert Burg zum Schutz der Handelsstraße und der Furth durch die Diemel. Seit 1868 im Besitz der Familie Schuchard. Diese baute sie um als Schloss und errichtete das Vorwerk Neu Calenberg.  
 
#Calenberg: 13. Jahrhundert Burg zum Schutz der Handelsstraße und der Furth durch die Diemel. Seit 1868 im Besitz der Familie Schuchard. Diese baute sie um als Schloss und errichtete das Vorwerk Neu Calenberg.  
 
#Hoher Steiger: Lang gezogener, bewaldeter Bergrücken zwischen dem Twistetal und der Autobahn A 44, 322 Meter hoch.
 
#Hoher Steiger: Lang gezogener, bewaldeter Bergrücken zwischen dem Twistetal und der Autobahn A 44, 322 Meter hoch.
  
=== Weitere Inforamtionen ===
+
'''Weitere Informationen:'''<br />
 
Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.
 
Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.
==siehe auch==
+
 
* [[Katholische Kirchengemeinden in Nordhessen]]
+
== Wussten Sie schon ... ==  
== Weblink ==
+
[[Bild:Wiki255.jpg|right|thumb|200px|Friedhof Breuna<br />(Foto: D. Binienda-Beer)]]
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... dass im Mauerwerk der Ostseite der Breunaer Friedhofskapelle ein Sandstein mit der Inschrift zu finden ist: „Im Jahr der Pestilenz 1597 sind auf diesem Gohtsacker 375 Persohnen begraben worden“ ?
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''Helmut Deuermeier, Breuna''
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... dass in der Breunaer Kulturscheune ein Relief aus Lindenholz zu sehen ist, geschaffen von dem Bildhauer Helmut Deuermeier, das Breunas größten Sohn [[Matthias Weete]] (Pfarrer und Astronom) zeigt?
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... dass Pfarrer [[Matthias Weete]] in seinen Aufzeichnungen berichtete: „Dass 1706 in Breuna keine Konfirmation gehalten wurde, weil die Eltern wegen des Lesestreites, den die Gemeinde mit dem Schulmeister und gegen mich, den Pfarrer, so boshaftig angefangen und beim Fürstlichen Consistorium getrieben - auch die Kinder nicht dem Schulmeister zu geführte - sich keiner Ordnung unterwürfig zu machen, so dahin leben?“ Weiter heißt es: „Warlich aber leyder! Ein erbärmlicher Zustand!“
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''Helmut Deuermeier, Breuna''
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... dass die bei [[Henschel]] in [[Kassel]] arbeitenden „Henschelaner“ aus Breuna 1928 eine Genossenschaft gründeten, einen Omnibus kauften und den Busfahrer ausbilden ließen, um die Pendler zwischen Wohn- und Arbeitsplatz zu befördern? Der erste Fahrer, August Döring, starb 1929 in Ausübung seines Dienstes. Heinrich Schäfer trat an seine Stelle. Als im Gefolge der Weltwirtschaftskrise die Arbeitslosigkeit zunahm, übernahm 1933 die Deutsche Reichspost Bus und Fahrer. Die Post hatte das Beförderungsmonopol, die Genossenschaft wurde aufgelöst.
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''Helmut Deuermeier, Breuna''
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 +
*...dass die Geschichte der Familie Rumpf laut  Ahnenforschung in [[Rhoden]] und [[Breuna]] im Jahr 1470 in Rhoden begann? Die Familiengeschichte endete im 18. Jahrhundert, als der Urahne nach Holland auswanderte. (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna)
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''Heinrich Friele, Rhoden''
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== Weblinks und Quellen ==
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=== Quellen ===
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<references/>
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=== Weblinks ===
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{| cellpadding="2" style="float: right; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
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!colspan="2" align=center | <div style="border:1px solid #ccc; background: #fff; border-right:3px solid #ccc; border-bottom:3px solid #ccc; text-align: left; padding:3px; float:right; font-size: smaller; line-height: 1.3; margin-right: 4px; width: 50 px;">
 +
[http://maps.google.de/maps?ll=51.416667,9.183333&spn=0.1,0.1&q=51.416667,9.183333 Karte:<br />Breuna auf google-Maps]
 +
</div>
 +
|-
 +
|}
 
* [http://www.breuna.de/ Breuna]
 
* [http://www.breuna.de/ Breuna]
* [http://regiowiki.hna.de/CDU CDU Landkreis Kassel]
+
* [http://www.ekkw.de/wolfhagen/gemeinden/breuna.html Evangelische Kirchengemeinde]
 +
* [http://www.alemannia-judaica.de/breuna_friedhof.htm Jüdischer Friedhof in Breuna]
 +
* [http://www.alemannia-judaica.de/wettesingen_friedhof.htm Jüdischer Friedhof in Breuna-Wettesingen]
 +
* [http://www.feuerwehr-breuna.de Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Breuna]
 +
* [http://www.cdu-kassel-land.de/index.php?option=com_content&view=article&id=57&Itemid=50 CDU im Landkreis Kassel]
 +
* [[FDP im Landkreis Kassel]]
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* [http://www.spd-breuna.de/  SPD Breuna]
 +
* [http://www.spd-kassel-land.de/ SPD Landkreis Kassel]
 +
 
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Aktuelle Version vom 12. November 2019, 23:59 Uhr

Breuna
Breuna-Kirche1.jpg
Kirche in Breuna
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 292 m
Fläche: 40,47 qkm
Einwohner: 3.602 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 34479
Vorwahl: 05693
Kfz-Kennzeichen: KS
Adresse der
Stadtverwaltung:
Volkmarser Str. 3
34479 Breuna
Website: www.breuna.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Henkelmann (SPD)

Breuna ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Nordhessen am Naturpark Habichtswald.

Die Gemeinde besteht aus den ehemals selbständigen Orten Breuna, Niederlistingen, Oberlistingen, Rhöda und Wettesingen.

Breuna ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und Fremdenverkehrsgemeinde.

Geografie

Lage

Die weitläufige, bewaldete Hügellandschaft bei dem Ort gehört zu einem Großteil zum Naturpark Habichtswald.

Das Gemeindegebiet liegt etwa 30 km nordwestlich von Kassel entfernt und nahe der Bundesautobahn A 44. Es grenzt im Osten an die Nachbarstadt Warburg (bereits in Nordrhein-Westfalen), an die hessischen Nachbarstädte und - gemeinden Liebenau im Norden, Calden und Zierenberg im Osten, Wolfhagen im Süden und Volkmarsen (bereits im Landkreis Waldeck-Frankenberg) im Westen.

Ortsteile

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich im Jahre 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Breuna, Wettesingen, Oberlistingen und Niederlistingen zusammen; schon zuvor bildeten Breuna und der Ortsteil Rhöda eine Verwaltungsgemeinschaft. Es entstand ein 40,47 qkm großes Gemeindegebiet.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Über Jahrthunderte hinweg haben im Raum der heutigen Gemeinde Breuna die Landgrafen von Thüringen, das Bistum Paderborn, die Erzbistümer Mainz und Köln, das Kloster Corvey, das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und als Lehensträger verschiedene höhere und niedere Adelige um die Erhaltung und Ausbreitung ihrer Interessen und Ansprüche gerungen.

Zu den ältesten Dörfern im heutigen Landkreis Kassel gehört der Breunaer Ortsteil Wettesingen, der bereits im Jahre 2000 sein 1150-jähriges Jubiläum feierte.

Jüngeren Datums ist Breuna selbst, das im Jahre 2007 auf eine 750-jährige Geschichte zurück blickte.

Vor etwa 750 Jahren haben die Erstsiedler in Breuna ihren Wohnplatz vom Hiddeser Feld an die Tränkequelle verlegt und den Wald für das benötigte Ackerland gerodet. Jedenfalls wurde der Ort erstmals in einer Urkunde der Herren von Itter aus dem Jahr 1257 genannt, ebenso die mitten im Ort errichtete evangelische Kirche, die seither vielfach umgebaut wurde.

Erhalten geblieben ist der Kirche der romanische Taufstein, Gewölbejoche aus dem 15. Jahrhundert und ein Epitaph für Eckbrecht von der Malsburg aus dem Beginn des 17. Jahrhundert.

Auch im Ortsteil Oberlistingen wurde bereits im Mittelalter eine Kirche erwähnt, von der heute noch der Wehrturm erhalten ist.

Jüngeren Datums - aus dem Jahre 1821 - ist die klassizistische Saalkirche im Ortsteil Niederlistingen.

Kirchturm im Ortsteil Wettesingen

Ab dem 15. Jahrhundert kam Breuna zuerst als kölnisches, dann als landgräfliches (hessisches) Lehen an die Calenberger, die es 1457 an Heinrich von Gudensberg verkauften. Ab dem Jahre 1541 belehnte der Landgraf von Hessen die Herren von der Malsburg mit Breuna, von denen das lehen bis 1824 inne gehalten wurde.

Sowohl unter dem Dreißigjährigen Krieg(1618-1648) als auch unter dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) hat das Wolfhager Land sehr gelitten.

Im frühen 19. Jahrhundert, zur Zeit von Napoleon Bonaparte, war auch der nordhessische Raum ein Teil des Königreichs Westphalen, dessen König Jerome Bonaparte in Kassel residierte. Diese Zeit war zwar auf der einen Seite von "Fremdherrschaft" gekennzeichnet, andererseits aber auch von Religions-, Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit, schwindenden Vorrechten des Adels und der Geistlichkeit sowie tiefgreifenden gesetzlichen Änderungen. Hohe Abgaben- und Steuerlasten als Folge der napoleonischen Feldzüge führten allerdings auch zu einem zunehmenden Druck auf die Bevölkerung, was sich in Aufständen, in Hessen insbesondere im Dörnbergschen Aufstand von 1809, niederschlug. Die Schlacht zu Leipzig 1813 wendete zudem das Blatt für Preußen und die deutschen Fürsten. Kurfürst Wilhelm I. konnte wieder nach Kurhessen zurückkehren und nach dem Wiener Kongress (1814 - 1815) war man auch in Kurhessen dabei, die alten Herrschafts- und Machtstrukturen wieder herzustellen.

Nach der Auflösung des alten Amtes Zierenberg gehörte Breuna ab 1821 zum Justizamt Volkmarsen und über 150 Jahre zum alten Kreis Wolfhagen.

In der Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Breuna neben einigen Beschäftigungsmöglichkeiten im heimischen Handwerk, Arbeitsplätze vorwiegend in der Landwirtschaft, wobei viele "kleine Leute" als Tagelöhner bei Bauern beschäftigt waren.

Kath. Kirche "Herz Jesu" im Ortsteil Wettesingen

Die Verkehrsanbindung verbesserte sich deutlich mit der Verlegung einer Bahntrasse zum Ende des 19. Jahrhunderts. Von Oberelsungen - heute ein Stadtteil von Zierenberg - führte die Eisenbahnlinie nach Kassel, wo auch mancher Tagelöhner aus Breuna eine Arbeitsstelle in einer Fabrik - etwa bei Henschel - fand.

Eine zentrale Wasserleitung und einen Stromanschluss erhielt Breuna erst im Ersten Weltkrieg.

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform schlossen sich im Jahre 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Breuna, Wettesingen, Oberlistingen und Niederlistingen zusammen; schon zuvor bildeten Breuna und der Ortsteil Rhöda eine Verwaltungsgemeinschaft.

Aus den ehemaligen Kreisen Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen entstand der heutige Landkreis Kassel.

siehe auch: Informationen zur Geschichte von Breuna und seinen Ortsteilen

Dorferneuerung

Über neun Jahre hinweg bis 2012 lief die Dorferneuerung in Breuna. Jeweils rund 1,3 Millionen Euro Dorferneuerungsmittel sind in öffentliche und private Maßnahmen geflossen.

Der Ort hat davon sichtbar profitiert: die neue Spiel- und Freizeitfläche an der Märchenlandtherme erfreut sich großer Beliebtheit, hinter dem Rathaus ist ein Dorfgarten entstanden, die alte Schule glänzt als erneuertes Gemeindehaus der evangelischen Kirche, und historisch Interessierte sind eingeladen zu einem Dorfspaziergang entlang informativer Tafeln zur Dorfgeschichte.

Die Infrastruktur Breunas kann sich sehen lassen. Die Grundversorgung ist in allen Bereichen gesichert: für den Einkauf und Geldgeschäfte, bei Sozial- und Sporteinrichtungen ebenso wie im medizinischen Bereich.

Eco-Pfad

Jüdische Gemeinde

In Breuna bestand eine jüdische Gemeinde bis nach 1933. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. An Einrichtungen bestanden eine Synagoge, eine jüdische Schule, ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war im 19. Jahrhundert zeitweise ein jüdischer Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Gemeinde gehörte innerhalb des damaligen Kreises Wolfhagen zum Rabbinatsbezirk Niederhessen mit Sitz in Kassel.

Der jüdische Friedhof in Breuna war mit einer Fläche von 48,82 ar einer der größten im Landkreis Kassel und wurde spätestens im 18. Jahrhundert angelegt. Die lesbaren Datierungen reichen von 1805 (Grab von Lehmann Goldschmidt) bis 1934/1935 (1934: Beisetzung von Baruch Hamberg, der fast 50 Jahre Gemeindevorsteher war und 1935: Grab von Moses Eichholz).

Bereits im August 1938 wurde die Synagoge von der jüdischen Gemeinde verkauft. Dennoch ist das Gebäude beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Leute angezündet worden, wodurch die Inneneinrichtung und das Dach vernichtet wurden. Im November 1988 wurde eine Gedenktafel an der ehemaligen Synagoge angebracht.

siehe dazu auch:

Hügelgräber

Zwischen Diemel und Eder gibt es hunderte vorgeschichtlicher Hügelgräber. Zumeist liegen sie in Gruppen geschützt in Wäldern, die Mehrzahl wurde im 2. vorchristlichen Jahrtausend angelegt.

Der Grabhügel in der Gemarkung Breuna am Standort der Tafel zum Eco-Pfad Breuna hat einen Durchmesser von ca. 15 m und ist noch etwa in der Höhe von 1,50 m erhalten. Weitere Grabhügel in der Gemarkung von Breuna finden sich im Waldort „Im Riesen“ südlich der Gemeinde.

Kirchen

Die Kirche im Ortsteil Niederlistingen

Kriegsgräberstätten

Etwas außerhalb der Gemeinde Breuna liegen zwei Kriegsgräberstätten. Getrennt voneinander haben hier 635 Opfer des Zweiten Weltkrieges - 490 deutsche und 145 ausländische Kriegstote aus Polen und der ehemaligen Sowjetunion - ihre letzte Ruhe gefunden, die Mehrzahl im April 1945 aus den damaligen Kampfgebieten in Thüringen und Nordhessen. Anfang der 1950er Jahre hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. beide Gräberfelder zu zwei unmittelbar nebeneinander liegenden Kriegsgräberstätten ausgebaut. Mit der feierlichen Einweihung am 28. Oktober 1951 wurden beide Kriegsgräberstätten in die Obhut der Gemeinde Breuna übergeben.

Kunst und Kultur

  • In der Breunaer Kulturscheune sind die Sterntaler zu sehen – eine Skulptur des Österreicher Künstlers Prof. Robert Colnago, der die Decke der Kulturscheune mit einem Sternenhimmel geschmückt hat.
  • Und vor der Kulturscheune berichtet eine Sagentafel vom „Glockendiebstahl“ durch die französische Soldaten im Siebenjährigen Krieg.

Literatur

  • August Hartmann, Einnerungen an die "gute, alte Zeit" in Breuna, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2006, S. 76 ff.
  • August Hartmann, Breunaer Lehmsteinmacher - Arbeiten auf Bestellung, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2007, S. 79 ff.
  • An das Schicksal ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Breuna erinnert der Beitrag von Helmut Deuermeier, Dem Vergessen entreißen, in: Jahrbuch des Landkreises Kassel 2007, S. 81 ff.
  • Thomas Wischnat, "eine Kapelle zu Ehren der seeligen Margaretha" - Geschichte der Breunaer Kirche 1257 - 2007
  • Reiseführer: Gastliches Waldecker- und Frankenberger Land, Bautz-Verlag 2008

Märchenlandtherme

Märchenlandtherme Breuna

Die erst vor wenigen Jahren von Grund auf modernisierte Märchenlandtherme ist der Stolz der Gemeinde Breuna.

Seit Einführung eines umfassenden Wellness-Angebots haben sich die Besucherzahlen drastisch erhöht.

Noch wichtiger: Kinder aus fünf Grundschulen erlernen hier das Schwimmen. Denn nur in Breuna und in Bad Emstal besteht im Altkreis Wolfhagen überhaupt noch die Möglichkeit zum überdachten Schwimmen.

33.589 Besucher wurden vergangenes Jahr in der Märchenlandtherme gezählt, zusätzlich 5849 junge Nutzer beim Schulschwimmen und 1841 Mitglieder des DLRG-Ortsvereins Breuna beim Vereinsschwimmen.

Partnerschaften

Breuna unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Persönlichkeiten

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Breuna ist Klaus-Dieter Henkelmann.

Gemeindevertretung

Ergebnis der Kommunalwahl 2016 % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,1 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 60,9 14


Landrat

Landrat im Landkreis Kassel ist Uwe Schmidt, SPD.

Wahlkreise

Bundestag

Landtag

Sehenswürdigkeiten

An der Kirche im Ortsteil Oberlistingen

Sehenswürdigkeiten am Ort

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

siehe auch

Streuobstpfad der 1000 Bäume

Zwischen Niederlistingen und Niedermeiser bilden rund 1000 Obstbäume einen imposanten Streuobstbestand, vor allem mit Apfel-, aber auch Zwetschgen- und Kirschbäumen.

Tradition

  • Kirmes in Breuna
  • Tränkenfest (immer 4 Wochen nach der Breunaer Kirmes)

Verkehrsanbindung

Breuna ist heute durch die nahegelegene Autobahn (2 km von der BAB A 44 Kassel-Dortmund entfernt) und die Bundesstraße B 7 gut an das überörtliche Straßennetz angebunden.

Bis zur Großstadt Kassel sind es etwa 30 km, bis zum Flughafen Kassel-Calden etwa 15 km.

Der nächstgelegene größere Bahnhof befindet sich in der etwa 10 km entfernten Stadt Warburg.

Vereinsleben

Von den 22 Vereinen mit insgesamt 2400 Mitgliedern sind 15 ausschließlich auf Breuna bezogen, die anderen von gemeindeweiter oder überörtlicher Bedeutung. Größter Verein ist der TSV Breuna. Für Breiten- und Leistungssportler stehen ein Sportplatz, ein Lauf- und Walkpark, Tennisplätze, ein Reitplatz, die Märchenlandtherme, ein Schützenhaus und die Schulturnhalle zur Verfügung.

Wandern und Laufen

Wanderweg rund um den Steiger

Eco-Pfad

Lauf- und Walkpark Breuna

Der Lauf- und Walkpark (am Sportplatz des TSV Breuna) bietet Strecken von 5,2 bis 21,1 km.

Habichtswaldsteig

Märchenlandweg

Wandertipp: Um den Steiger

Vom Start bis zum Ziel:

Anreise: Pkw über die B 7 bis Niederlistingen, links ab Richtung Autobahn bis Oberlistingen, hier rechts ab nach Wettesingen.

Rückreise: wie Anreise.

Einkehr: Wettesingen

Markierung: Im Text beschrieben. Topografische Karte des Landesvermessungsamtes Hessen 1:50 000 Habichtswald und Warburg, Landesvermessungsamt Nordrhein/Westfalen. Etwa 17 km, 250 Meter Steigung.

Wissenwertes an der Strecke:

  1. Eulenturm: Rest einer Landwehr um die Stadt Warburg.
  2. Calenberg: 13. Jahrhundert Burg zum Schutz der Handelsstraße und der Furth durch die Diemel. Seit 1868 im Besitz der Familie Schuchard. Diese baute sie um als Schloss und errichtete das Vorwerk Neu Calenberg.
  3. Hoher Steiger: Lang gezogener, bewaldeter Bergrücken zwischen dem Twistetal und der Autobahn A 44, 322 Meter hoch.

Weitere Informationen:
Rhönklub: Andreas Koch, Telefon/Fax 05 61-87 11 80. Wanderungen jeden Dienstag und alle 14 Tage sonntags.

Wussten Sie schon ...

Friedhof Breuna
(Foto: D. Binienda-Beer)

... dass im Mauerwerk der Ostseite der Breunaer Friedhofskapelle ein Sandstein mit der Inschrift zu finden ist: „Im Jahr der Pestilenz 1597 sind auf diesem Gohtsacker 375 Persohnen begraben worden“ ?

Helmut Deuermeier, Breuna

... dass in der Breunaer Kulturscheune ein Relief aus Lindenholz zu sehen ist, geschaffen von dem Bildhauer Helmut Deuermeier, das Breunas größten Sohn Matthias Weete (Pfarrer und Astronom) zeigt?

... dass Pfarrer Matthias Weete in seinen Aufzeichnungen berichtete: „Dass 1706 in Breuna keine Konfirmation gehalten wurde, weil die Eltern wegen des Lesestreites, den die Gemeinde mit dem Schulmeister und gegen mich, den Pfarrer, so boshaftig angefangen und beim Fürstlichen Consistorium getrieben - auch die Kinder nicht dem Schulmeister zu geführte - sich keiner Ordnung unterwürfig zu machen, so dahin leben?“ Weiter heißt es: „Warlich aber leyder! Ein erbärmlicher Zustand!“

Helmut Deuermeier, Breuna

... dass die bei Henschel in Kassel arbeitenden „Henschelaner“ aus Breuna 1928 eine Genossenschaft gründeten, einen Omnibus kauften und den Busfahrer ausbilden ließen, um die Pendler zwischen Wohn- und Arbeitsplatz zu befördern? Der erste Fahrer, August Döring, starb 1929 in Ausübung seines Dienstes. Heinrich Schäfer trat an seine Stelle. Als im Gefolge der Weltwirtschaftskrise die Arbeitslosigkeit zunahm, übernahm 1933 die Deutsche Reichspost Bus und Fahrer. Die Post hatte das Beförderungsmonopol, die Genossenschaft wurde aufgelöst.

Helmut Deuermeier, Breuna

  • ...dass die Geschichte der Familie Rumpf laut Ahnenforschung in Rhoden und Breuna im Jahr 1470 in Rhoden begann? Die Familiengeschichte endete im 18. Jahrhundert, als der Urahne nach Holland auswanderte. (aus den Daten der Familie Rumpf, Rhoden - Breuna)

Heinrich Friele, Rhoden

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. HNA-online vom 22.7.2010: Sandstein aufs Dach

Weblinks





Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel
WappenLkKassel.jpg

Ahnatal | Bad Emstal | Bad Karlshafen | Baunatal | Breuna | Calden | Espenau | Fuldabrück | Fuldatal | Grebenstein | Habichtswald | Helsa | Hofgeismar | Immenhausen | Kaufungen | Liebenau | Lohfelden | Naumburg | Nieste | Niestetal | Oberweser | Reinhardshagen | Schauenburg | Söhrewald | Trendelburg | Vellmar | Wahlsburg | Wolfhagen | Zierenberg