Borken (Hessen): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 77: Zeile 77:
 
* [http://www.spd-schwalm-eder.de/ovs/nv_nes.pl?50014 SPD Borken]
 
* [http://www.spd-schwalm-eder.de/ovs/nv_nes.pl?50014 SPD Borken]
 
* [[Unabhängige Wählergemeinschaften]]
 
* [[Unabhängige Wählergemeinschaften]]
== [[CDU im Schwalm-Eder-Kreis]] ==
+
* [[CDU im Schwalm-Eder-Kreis]]
{| class="prettytable"
+
<center>
+
| style="background-color:#C0C0C0;" | '''[http://www.cdu-schwalm-eder.de CDU im Schwalm-Eder-Kreis] '''
+
|-----
+
| style="background-color:#FFF9C1;" |
+
[http://www.cdu-schwalm-eder.de/index.php?ka=1&ska=profil&pid=36 CDU Bad Zwesten]&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-borken-hessen.de CDU Borken]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-edermuende.de CDU Edermünde]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-frielendorf.de CDU Frielendorf]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.fritzlar.cdu.de CDU Fritzlar]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-gilserberg.de CDU Gilserberg]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-guxhagen.de CDU Guxhagen]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-homberg-efze.de CDU Homberg/Efze]&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-knuellwald.de CDU Knüllwald]&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-koerle.de CDU Körle]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-malsfeld.de CDU Malsfeld]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-melsungen.de CDU Melsungen]&nbsp;&#124;
+
[http://www.morschen-cdu.de CDU Morschen]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-neukirchen.de CDU Neukirchen]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-niedenstein.de CDU Niedenstein]&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-oberaula.de CDU Oberaula]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-schwalmstadt.de CDU Schwalmstadt]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-schwarzenborn.de CDU Schwarzenborn]
+
&nbsp;&#124;
+
[http://www.cdu-spangenberg.de CDU Spangenberg]&nbsp;&#124;
+
|}
+
  
 
== Kirchen ==
 
== Kirchen ==

Version vom 10. Januar 2009, 19:51 Uhr

Borken
Wasserturm-Borken.JPG
Weithin sichtbares Wahrzeichen
Der Borkener Wasserturm
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Einwohner: 13.344 (2007)
Postleitzahl: 34582
Vorwahlen: 05682, 06693
Kfz-Kennzeichen: HR
Stadtverwaltung: Am Rathaus 7
34582 Borken
Website: www.borken-hessen.de
Bürgermeister: Bernd Heßler (SPD)

Borken ist eine nordhessische Mittelstadt[1] im Schwalm-Eder-Kreis.

Stadtteile

WappenBorken.jpg

Zu Borken gehören neben der Kernstadt 14 weitere Stadtteile: Arnsbach, Dillich, Freudenthal, Gombeth, Großenenglis, Haarhausen, Kerstenhausen, Kleinenglis, Lendorf, Nassenerfurth, Pfaffenhausen, Singlis, Stolzenbach und Trockenerfurth.

Borkener Braunkohle und das Kraftwerk

Der Braunkohlenbergbau und das Borkener Kraftwerk

Vom Bergbau ist in der Landschaft um Borken - außer schönen Seen und den unter Denkmalschutz stehenden Resten des Kraftwerks - kaum noch etwas zu sehen. Aber die in Borken vorhandene starke Bergbauverbundenheit ließ ein sehr schönes und informatives Braunkohlebergbaumuseum entstehen, noch dazu in einem historischen und prächtigen Fachwerkhaus, dem "Alten Amtsgericht". Zum Museum gehört aber auch ein Freigelände, der so genannte "Themenpark" mit Elektro-Zügen und Großbaggern und einem "Minikraftwerk".

Auch ein so genannter "Bergbaurundwanderweg" mit Fragmenten der ehemaligen Großgeräte wurde erstellt und wird gepflegt. In Borken selbst stehen an wichtigen Stellen von einem renommierten Künstler geschaffene "Plastiken" aus Bergbau- und Kraftwerksmaterialien und auch Werkzeugen. Diese sind typisch für die einzelnen dort notwendigen Berufe und Tätigkeiten ausgestaltet und sollen auf die traditionsreiche Vergangenheit hinweisen.

Auch die Traditionen werden von den ehemaligen Bergleuten im "Bergmannschor" und dem "Bergmannsverein" gepflegt; ebenso sind auch die "ehemaligen Kraftwerker" stolz auf ihre Vergangenheit und veranstalten regelmäßig und auf Wunsch Vorführungen im "Kraftwerk in Kleinformat" mit fast realer Ausgestaltung auf dem Freigelände.

Kasseler Kraftwerk war eng mit dem Borkener Werk vernetzt

Eisenbahner und auch südliche Bahnnutzer werden Borken kennen, Ältere sich sicher auch an den Bergbau und das stattliche Braunkohlekraftwerk erinnern, aber ansonsten ist aus der Sicht der Großstadt Kassel Borken sicher "tiefste Provinz". Jedoch sind die Verflechtungen besonders durch die ehemalige "Preußische Elektrizitäts AG" und heutige Nachfolgefirma E.ON sehr eng.

Das Kasseler Kraftwerk an der Dennhäuser Straße war früher ein "selbständiges Werk", hat jedoch eng mit dem Borkener Werk zusammen gearbeitet. Dies waren oft personelle Aushilfen; aber auch andere Gründe machten eine enge Zusammenarbeit oft nötig. Durch das "elektrische Überlandnetz" bzw. "Freileitungsnetz" waren die Verknüpfungen in einem weiteren wichtigen Bereich der Energieverteilung gegeben.

Hessisches Braunkohle- und Bergbaumuseum

Hessisches Braunkohle- und Bergbaumuseum in Borken

Das Hessische Braunkohle- und Bergbaumuseum in Borken führt mit nachempfundenen Grubenanlagen und einem Freiluftgelände - dem so genannten "Themenpark" - die Funktionsweise eines Kraftwerk realistisch vor.

Hier wird die Geschichte der im 20. Jahrhundert zu Ende gegangene Bergbau- und Kraftwerkarbeit der Nachwelt erhalten.

Auch das große und tragische Grubenunglück am 1. Juni 1988 in Stolzenbach wird dargestellt, bei dem seinerzeit 51 Kumpel starben.

Das Museum ist untergebracht im Gebäudeteil "Altes Amtsgericht" (mit den angegliederten unterirdischen nachempfundenen Grubenanlagen), erstreckt sich aber auch auf ein Freiluftgelände - den so genannten "Themenpark" -, wo mit Großgeräten, elektrischen Abraumzügen und einem "Minikraftwerk" die Funktionsweise eines Kraftwerk realistisch vorgeführt wird.

Ausführlich wird auf die Borkener Region als Sitz eines der "wichtigsten Unternehmen in Nordhessen", der "Preag" eingegangen. Auch heute noch ist Borken für das "e.on-Stromleitungsnetz" ein wichtiger Knotenpunkt.

Rekultivierung

Die Universität Kassel war seinerzeit und wohl auch noch heute noch maßgeblich über ihre "landwirtschaftliche Sparte" an der Rekultivierung bzw. der auch teilweise der Natur überlassenen ehemaligen Tagebauflächen - im besonderen "Löcher" und "Kippen" - beteiligt.

Hierbei "durften" sich einige der "Löcher" mit dem einquellenden Grundwasser füllen, das hier aus dem Buntsandstein im Untergrund mit erheblichem Druck "einströmt"; der naheliegende Kellerwald speist wohl diesen Schatz. Der größte dieser nun entstandenen Seen, ist der ehemalige Tagebau "Altenburg IV", südwestlich an Borken angrenzend.

Er bleibt "naturbelassen", ist eingezäunt und das Ufer darf nicht betreten werden; allerdings kann von entsprechenden Standpunkten, auch Aussichtstürmen, die sich neu entwickelnde Flora und Fauna, besonders die Vogelwelt besichtigt und bestaunt werden.

Für Surfer gibt es einen ehemaligen Tagebau, den "Singliser See", seit kurzem ist dort auch Aqua-Golf möglich. Allerdings ist der See nicht gut zum Baden geeignet, da durch das Verkippen von schwefelhaltiger "Kraftwerksasche" das Wasser zu "sauer" ist. Die Borkener Marinekameraden haben hier ein ausgemustertes Kanonenboot der Bundesmarine - als Clubraum umgestaltet - "vor Anker liegen".

Für die Badefreudigen gibt es nahe am Autobahnanschluss (A 49) den Badesee Stockelache. Ein weiterer See, das Restloch des Tagebaus Gombeth, ist im "Entstehen".

Politik

Stadtkirche Borken

Kirchen

Persönlichkeiten

  • Ernst Koch, Jurist und Dichter; er wurde in Singlis, am "Ufer der Schwalm", am 3. Juni 1808 im Haus seines Großvaters, des Vogts der Universität Marburg, Conrad Hermann Murhard, geboren. Sein Vater, Karl Georg Koch, war seinerzeit Friedensrichter (nach dem Recht des Königreichs Westfalen) in Oberaula.

Schwalm

Bei Borken-Kerstenhausen - dem Bereich der AS-Borken der Autobahn A 49/ Bundesstrasse B 3 - verlässt die Schwalm durch die sogenannte Schwalmpforte (zwischen der "Hundsburg" und der vermutlichen Keltenwohn- oder Kultstätte, der "Altenburg") den "Kellerwald-Bereich", um nun Wabern und der Eder zuzueilen.

Für den schon angeführten Braunkohleabbau wurden in früheren Jahren auch einige "kleinere" Verlegungen notwendig. Trotzdem konnte der Schwalm ihren eigenen Charakter erhalten.

Verkehrsanschluss

Eisenbahn

Die Bahnstrecke von Kassel nach Frankfurt, früher "Main-Weser-Bahn" genannt, führt westlich an dem großen naturbelassenem See der Borkener Seenlandschaft vorbei. Es bedurfte früher besonderer Maßnahmen, dass der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt wurde. Hin und wieder musste sogar ein Großgerät die Bahnstrecke queren, aber das musste dann die Logistik von Bahn und "Preußen Elektra" gemeinsam schultern.

Die Eisenbahn war von den damals herrschenden Kasseler Kurfürsten noch vor der "Preußenzeit" im 19. Jahrhundert gebaut worden. Für viele Borkener war und ist das Pendeln zur Arbeit mit der Bahn nach Kassel alltägliche Gewohnheit, womit eine wichtige Verbindung mit Kassel bestand und heute noch immer besteht.

Straßenverkehr

VW Käfer-Modell "Lucy"
Künstler: Schülerinnen der Klasse 9 der Gustav-Heinemann-Schule in Borken.
s. dazu: Käfer-Modelle aus der VOLKSWAGEN Stadt Baunatal

Borken ist über die Autobahn A 49 und die Bundesstrasse B 3 an das überörtliche Strassennetz angebunden.

Wandern

Radwandern

Der Schwalm-Eder-Kreis hat seit 1990 ein regionales Radroutennetz entwickelt, dass im Jahr 2006 11 Routen umfasste. Zusätzliche verlaufen durch den Landkreis drei hessische Radfernwege. In Planung befinden sich darüber hinaus neun nationale Routen, von denen zwei auch in den Schwalm-Eder-Kreis führen.

Der "Schwalm-Radweg" ist das neueste Großprojekt. Er soll künftig von der Quelle im Vogelsberg südlich von Alsfeld bis zur Mündung in die Eder bei Felsberg über ca. 100 km verlaufen und schafft damit eine zusätzliche Nord-Süd-Route durch Hessen, denn im Volgelsberg schließt sich der Vulkan-Radweg in das Kinzigtal und das Rhein-Main-Gebiet an. Im Schwalm-Eder-Kreis kreuzt der künftige Schwalm-Radweg in Schwalmstadt die nationale Mittelland-Route, bei Borken den R 5 und trifft in Felsberg auf den Eder-Radweg. Auf die Fertigstellung bis 2008 kann realistisch gehofft werden. Der Schwalm-Radweg soll ebenfalls wegen seiner überegionalen Bedeutung hessischer Radfernweg werden.

Wandern

Der Borkener Braunkohle-Rundwanderweg vermittelt auf vier Teilstrecken die landschaftlichen Folgen des Bergbaus. Er führt zum Borkener See, der Gombether Grube oder der Gedenkstätte Stolzenbach.

Siehe auch

Marinekameradschaft Borken (Vereinsheim)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Liste der Mittelstädte
Stadtteile der Stadt Borken
WappenBorken.jpg

Arnsbach | Borken | Dillich | Freudenthal | Gombeth | Großenenglis | Haarhausen | Kerstenhausen | Kleinenglis | Lendorf | Nassenerfurth | Pfaffenhausen | Singlis | Stolzenbach | Trockenerfurth


Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
WappenSchwalmEderKreis.jpg

Bad Zwesten | Borken | Edermünde | Felsberg | Frielendorf | Fritzlar | Gilserberg | Gudensberg | Guxhagen | Homberg | Jesberg | Knüllwald | Körle | Malsfeld | Melsungen | Morschen | Neuental | Neukirchen | Niedenstein | Oberaula | Ottrau | Schrecksbach | Schwalmstadt | Schwarzenborn | Spangenberg | Wabern | Willingshausen