Birkenbringhausen

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Birkenbringhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Burgwald im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geschichte

Bereits im Jahre 1999 beging der Ort sein 750-jähriges Jubiläum. Nach der Sage wurde das Dorf von dem thüringischen Grafen Beringer gegründet, als dieser im Jahr 1065 den Markgrafen Otto in Frankenberg besuchte.

Urkundlich wurde der Ort erstmals 1249 als „superior Brunichusen“ genannt. Er gehörte zuerst zur Grafschaft und zum Amt Battenberg und war danach mainzisches, später hessisches Lehen der Adelsfamilie von Hatzfeld. Seitder Mitte des 17. Jahrhunderts zählte das Dorf zum Amt Frankenberg.

Im Jahre 1868 fielen 14 Gehöfte, die Dorfschule sowie Teile der Kirche einem Brand zum Opfer. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zählte der OrtUm 1895 zählte das Dorf 372 Einwohner, die in der Land- und Holzwirtschaft arbeiteten. Nach dem Bau der Bahnstrecke Korbach – Marburg Ende des 19. Jahrhunderts und der Ansiedlung der „Thonet’schen Fabrik“ in Frankenberg gingen Dorfbewohner auch einer auswärtigen Tätigkeit nach.

Heute ist Birkenbringhausen ein Ortsteil der Gemeinde Burgwald.

Kirche

Die 1934 – 1936 erbaute Dorfkirche entstand an Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus und behielt Teile des spätmittelalterlichen Chorturmes. Das beim Umbau entdeckte Kruzifix aus dem 11. Jahrhundert ist im Marburger Schlossmuseum zu besichtigen.

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