Benutzer:Toni.d.kassel

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Jahrgang 1928. Geboren im Riesengebirge. Seit 1948 in Kassel. E-Mail: toni.d.kassel@web.de oder toni.d.kassel@freenet.de

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Der Auefeld-Experte

Anton Dressler schrieb im Kassel-Wiki über die erste große Kasseler Siedlung

Langjähriges Interesse: Mit dem Thema Auefeld könnte sich Anton Dressler, hier mit seiner Frau Elsa, immerzu beschäftigen. Foto: Klement
Kassel. Vier Jahre ist es her, erinnert sich Anton Dressler, seit er begonnen hat, sich ausgiebig mit Computern und dem Internet zu beschäftigen. „Zu alt ist man dafür ja bekanntlich nie“, sagt der 78-jährige Vater von zwei Söhnen mit einem Schmunzeln.

Bei einem seiner Streifzüge durch die Weiten des Internets fand er auf der HNA-Homepage schließlich eines Tages den Aufruf, sich am Kassel-Lexikon, dem kostenlosen Online-Lexikon der HNA, als Autor zu beteiligen. „Da ich schon seit vielen Jahren die HNA lese und dadurch viel mit der Zeitung zu tun hatte, habe ich mich kurzerhand entschlossen, als Autor an dem Kassel-Wiki mitzuarbeiten“, erzählt er von seinen Anfängen bei dem Kassel-Lexikon.

Dort hat er bisher einen Artikel über das Auefeld beigefügt, der ersten großen zusammenhängenden Siedlung Kassels, wie er erzählt. Und dem Stadtteil, in dem er seit einem halben Jahrhundert mit seiner Frau Elsa lebt, dessen Entwicklung er während all der Jahre beobachtet hat. „Das habe ich für das Lexikon niedergeschrieben“, sagt er.

Auch Fotos hat der Hobbyfotograf zugefügt. Eines zeigt die noch spärlich bebaute Siedlung in den 50er-Jahren, ein anderes die Markuskirche im Sommer, ein drittes die Kirche schneebedeckt. Es sind festgehaltene Momente und Erinnerungen, die Dressler anhand der Aufnahmen an die kommenden Generationen weitergeben will.

Ebenso wie in seinem Artikel über das Freiwillige Aufbauwerk des Kurhessischen Jugendrings. „Was das ist, weiß heute kaum noch jemand“, sagt der gelernte Textiltechniker. Da er selbst mit dieser Einrichtung zu tun gehabt habe, als er nach dem Zweiten Weltkrieg am Wiederaufbau Kassels mitwirkte, wolle er sein Wissen nun für die Nachwelt aufschreiben. „Ich möchte als Zeitzeuge von diesen Jahren berichten“, sagt er. „Und dafür habe ich noch jede Menge weitere Ideen.“

(aus der HNA vom 17. August 2006)