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Die evangelische Kirche des Ortes (Fritzlarer Str. 4) wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.
 
Die evangelische Kirche des Ortes (Fritzlarer Str. 4) wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.
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Die beiden heute vorhandenen Seitenschiffe der Kirche kamen bei einer weiteren Umgestaltung der Kirche in den Jahren 1893 - 95 nach den Plänen des Architekten Gustav Schönermark hinzu und gaben der Kirche ihre bis heute erhaltene zentrale Kreuzform. Im Innern der Kirche entstand ein neobarockes Deckengemälde des Kunstprofessors Karl Wiederhold.
  
 
Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, wurde im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus (Vogelsberg 9) gebaut.
 
Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, wurde im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus (Vogelsberg 9) gebaut.
  
 
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* [http://www.bad-emstal.de/uebersicht.php?p=1&c=30 Balhorn auf www.bad-emstal.de]
 
* [http://www.bad-emstal.de/uebersicht.php?p=1&c=30 Balhorn auf www.bad-emstal.de]
 
* [http://www.balhorn-unser-dorf.de/ www.balhorn-unser-dorf.de]
 
* [http://www.balhorn-unser-dorf.de/ www.balhorn-unser-dorf.de]

Version vom 21. September 2008, 15:36 Uhr

Wehrturm der Kirche in Balhorn

Balhorn ist ein Ortsteil von Bad Emstal mit über 1.700 Einwohnern.

Der Ort liegt im Landkreis Kassel - etwa 20 km südwestlich von Kassel entfernt - in einer waldreichen Hügellandschaft im Naturpark Habichtswald.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Balhorn feierte im Jahre 2000 sein 1225-jähriges Jubiläum. Bereits im Jahre 774 wurde der Orts in einer Urkunde des Stifts Hersfeld erstmals erwähnt.

Fundstücke und Urnengräber aus der Bronzezeit lassen aber auf eine sehr viel ältere Siedlungsgeschichte schliessen.

Im Jahre 1340 wurden dem Ort durch Landgraf Heinrich II. sogar Stadtrechte verliehen und Balhorn wurde zum Gerichtsort erhoben.

Geschichtstafel am Dorfplatz
Portal der Kirche in Balhorn

Einen Bahnanschluss erhielt der Ort im Jahre 1904 durch die Eröffnung der Kleinbahn Kassel-Naumburg.

In den 1960-er Jahren wurden das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht und das Balhorner Freibad am Distelberg eröffnet.

Ab dem 1. Januar 1972 gehört Balhorn zu Emstal, seit 1992 Bad Emstal. Seither bilden die vier Orte Balhorn, Merxhausen, Riede und Sand die Großgemeinde Bad Emstal.

Im Jahre 2008 beteiligt sich Balhorn an dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Kirchen und Kirchengemeinden

Die evangelische Kirche des Ortes (Fritzlarer Str. 4) wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.

Die beiden heute vorhandenen Seitenschiffe der Kirche kamen bei einer weiteren Umgestaltung der Kirche in den Jahren 1893 - 95 nach den Plänen des Architekten Gustav Schönermark hinzu und gaben der Kirche ihre bis heute erhaltene zentrale Kreuzform. Im Innern der Kirche entstand ein neobarockes Deckengemälde des Kunstprofessors Karl Wiederhold.

Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, wurde im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus (Vogelsberg 9) gebaut.

siehe auch

Zug der Kleinbahn Kassel-Naumburg

Vereine

Weblinks





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