Balhorn: Unterschied zwischen den Versionen

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Die evangelische Kirche des Ortes wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.
 
Die evangelische Kirche des Ortes wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.
  
Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, entstand im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus.
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Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, wurde im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus gebaut.
  
 
Einen Bahnanschluss erhielt der Ort im Jahre 1904 durch die Eröffnung der [[Kleinbahn Kassel-Naumburg]].  
 
Einen Bahnanschluss erhielt der Ort im Jahre 1904 durch die Eröffnung der [[Kleinbahn Kassel-Naumburg]].  

Version vom 5. Juli 2008, 23:13 Uhr

Balhorn ist ein Ortsteil von Bad Emstal mit über 1.700 Einwohnern.

Geschichte

Zug der Kleinbahn Kassel-Naumburg

Balhorn feierte im Jahre 2000 sein 1225-jähriges Jubiläum.

Im Jahre 1340 wurden dem Ort durch Landgraf Heinrich II. sogar Stadtrechte verliehen und Balhorn wurde zum Gerichtsort erhoben.

Die evangelische Kirche des Ortes wurde ursprünglich im gotischen Baustil errichtet. Nachdem das ehemalige Kirchenschiff baufällig geworden war, wurde es im Jahre 1742 abgerissen und es entstand in den Jahren bis 1748 ein barocker Saalbau mit westlicher Apsis nach einem Entwurf des Kasseler „Landbaumeisters“ Giovanni Ghezzy.

Neben der evangelischen Kirchengemeinde entstand im 19. Jahrhundert in Balhorn die Selbständige Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Nachdem am Standort der heutigen Kirche im Sommer 1874 eine "Notkirche" in Lehmfachwerk-Bauweise errichtet worden war, wurde im Jahre 1921 das heutige Gotteshaus gebaut.

Einen Bahnanschluss erhielt der Ort im Jahre 1904 durch die Eröffnung der Kleinbahn Kassel-Naumburg.

In den 1960-er Jahren wurden das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht und das Balhorner Freibad am Distelberg eröffnet.

Seit dem Jahre 1972 gehört Balhorn zu Emstal, ab 1992 Bad Emstal.

Weblinks



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