Büraberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Wanderstrecke verläuft im letzten Abschnitt über [[Rothhelmshausen]], das rechts umgangen wird. Auf dem "Braunauer Totenweg" wird der Büraberg oberhalb von [[Ungedanken]] erreicht. Auf dem letzten Wegstück stehen Grenzsteine mit dem Waldecker Stern, Mainzer Rad und dem Petrusschlüssel von [[Fritzlar]] im Wald.
  
 
== Weblinks ==
 
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Version vom 3. Februar 2009, 01:54 Uhr

Wandertipp

Zwischen 600 und 700 n. Chr. sind es einzelne Mönche aus Irland und Schottland, die sich persönlich berufen fühlen, die christliche Heilsbotschaft auf dem Kontinent weiterzugeben. Nach ersten Missionserfolgen wurden auch die ersten Kirchen errichtet, so z. B. auf der fränkischen Grenzfeste auf dem Büraberg bei Fritzlar.

Ein Teilstück des Bonifatiuswegs verläuft heute über den Gipfel des Bürabergs.

Geschichte

Die Büraburg, von der heute nur noch Reste erhalten sind, war bereits als fränkische Burg auf dem 275 m hohen Büraberg erbaut worden, einem mächtigen Bergrücken oberhalb des Edertals und des Fritzlarer Ortsteils Ungedanken im heutigen Schwalm-Eder-Kreis. Der Büraberg ist ein zum Edertal hin steil abfallender Ausläufer des Kellerwalds.

Aus England kommend, wurde im Jahre 722 Bonifatius noch unter seinem früheren Namen Winfried vom Papst mit der Missionierung vor allem der Chatten betraut. Er wählte den Büraberg als Ausgangspunkt seiner Missionstätigkeit, errichtete hier den ersten hessischen Bischofssitz und gründete im Jahre 742 auch das Bistum Büraberg, das später in das Erzbistums Mainz eingegliedert wurde.

Im Jahre 774 belagerten feindliche Sachsen auch die Büraburg, wo die Bevölkerung Fritzlars Schutz gesucht hatte. Sie plünderten und brandschatzten die Stadt, konnten aber die Burg auf dem Büraberg nicht einnehmen. Die von Wigbert errichtete steinerne Basilika blieb unversehrt, was zu der Legende führte, zwei Engel seien erschienen und hätten die Feinde verjagt.

Wallfahrtskapelle St. Brigida

Auf dem Büraberg, mit der Kapelle St. Brigida, entstand ein Ziel jährlicher Prozessionen und Wallfahrten. Seit dem Jahre 1773 ziehen am 5. Sonntag nach Ostern alljährlich die katholischen Gemeinden von Fritzlar und Ungedanken in einer Prozession zur Bergkapelle.

siehe auch

Wandern

Die Wanderstrecke verläuft im letzten Abschnitt über Rothhelmshausen, das rechts umgangen wird. Auf dem "Braunauer Totenweg" wird der Büraberg oberhalb von Ungedanken erreicht. Auf dem letzten Wegstück stehen Grenzsteine mit dem Waldecker Stern, Mainzer Rad und dem Petrusschlüssel von Fritzlar im Wald.

Weblinks


Burgen und Schlösser im Schwalm-Eder-Kreis
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