Bärenreiter-Verlag

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Der Bärenreiter-Verlag ist ein Verlag mit Sitz in Kassel. Bärenreiter ist weltweit einer der größten Verlage für klassische Musik. Der Verlag wurde 1923 durch Karl Vötterle in Augsburg gegründet und beschäftigt heute 140 Mitarbeiter, die meisten davon in Kassel. Seit 1927 ist er in Kassel-Wilhelmshöhe ansässig

Als der Verlagsgründer Karl Vötterle 1923 die ersten Liederblätter herausbrachte, waren die großen Komponisten der Klassik, Romantik und Moderne bereits in den festen Händen der Traditionsverlage in Leipzig und Mainz. Neue Tendenzen waren gefragt: Noten für die Musikalische Jugendbewegung, für Blockflöte und Orgel, die Wiederentdeckung von Heinrich Schütz und der Musik vor Bach und vor allem die Idee der wissenschaftlich-kritischen Gesamtausgaben der Werke Bachs, Händels, Mozarts, Schuberts und anderer machten Bärenreiter bald zu einem der Großen unter den Musikverlagen. Die Umsetzung der Gesamtausgabenbände in Noten für die musikalische Praxis bildet bis heute das Fundament des Verlagsprogramms. Alle Bereiche der klassischen Musik – Klaviermusik, Kammermusik, Sinfonik, Oper, Gesang, Chormusik – sind vertreten.

Hinzu kam als Teil eines anspruchsvollen Musikbuchprogramms die Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart” (MGG, 1. Ausgabe 1994–1986, 2. Ausgabe seit 1994). Das Engagement für die zeitgenössische Musik war von Anfang an eine weitere Konstante im Verlagsprogramm. Heute gehören Komponistinnen und Komponisten wie Beat Furrer, Rudolf Kelterborn, Giselher Klebe, Matthias Pintscher, Charlotte Seither, Manfred Trojahn zu dem Komponisten des Hauses. Der Verlag unterhält Niederlassungen in Basel, London, New York und Prag.


Links

  • [[1] Bärenreiter-Verlag]