Autobahn A44

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Die Autobahn A 44 wurde Ende der 60-er und Anfang der 70-er Jahre des vorigen Jahrhunderts mit Hochdruck durch die Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen gebaut, um Kassel dem Ruhrgebiet "näher zu bringen", die Wirtschaftsräume zu verbinden und das Baunataler VW-Werk mit günstiger Verkehrsverbindung nach Westen "auszustatten".

Die ausführende Behörde auf hessischer Seite war das Straßenneubauamt Hessen-Nord, dann "Hessisches Straßenbauamt Kassel" und heute "Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV)" in Kassel, mit Dienstgebäude in der Kölnischen Straße; aber auch zeitweise Dependancen in Elgershausen und Breuna. Das Gebäude Kölnische Straße 69 diente auch schon früher der Behörde "Reichsautobahn" als Dienstsitz.

Zur Zeit ist der Weiterbau nach Osten eine große Aufgabe und gilt als ein so genanntes Projekt "Deutsche Einheit". Nach der Deutschen Einigung in 1990 hat der Bau von Kassel im Bereich der Söhre ab der Anbindung an die Autobahn A7 höchste Priorität. In Planung ist zuerst eine "Vereinigung mit der A7" (Verbreiterung auf acht Spuren) bis zum Anschluss der B7 der Leipziger Straße, bzw. dem Losse-Tal in Bettenhausen.

Verlauf

Doch nun etwas zum bisherigen Verlauf:

Bevor die Autobahn A44 sich bei der Knallhütte mit der Autobahn A49 zum Autobahnkreuz Kassel "knotet", ist an der Anschlussstelle Wilhelmshöhe schon Kassel erreicht - zumindest ist der "grüne Teil" Kassels mit Bergpark Wilhelmshöhe und Herkules nicht mehr weit und gut anzufahren.

Hat die Autobahn A44 dann die Autobahn A49 unterquert, überquert sie die Bundesbahn mit der ICE-Schnellbahnstrecke, um dann nach kurzer Strecke auf kühner Stahlkonstruktion über ca. 100 Meter hohen "Betonpfeilern", der so genannten Bergshäuser Fuldatalbrücke bei Bergshausen, das relativ eng eingeschnittene Fuldatal zu überqueren - bis zur Kasseler Fuldaaue sind es dann nur noch einige Kilometer.

Angebunden im heutigen "Autobahndreieck" und früheren Kasseler Kreuz an die A7, wartet die A44 nun auf ihre "große Aufgabe", nach der Vollendung das Ruhrgebiet mit Thüringen und dem fernen europäischen Osten zu verbinden. Ursprünglich war mit dem Bau nach dem 2. Weltkrieg als sogenannte "hochwasserfreie Verbindung" begonnen worden, um dann in den 60ern des 20. Jahrhunderts vollendet zu werden.

Von Kassel wird die A 44 nach Eisenach (über Hessisch-Lichtenau) fortgeführt.