August-Bebel-Platz

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früher Hindenburgplatz, davor Neumarkt, in der NS-Zeit Adolf-Hitler-Platz;

August Bebel, deutscher Politiker, geb. 1840, gest. 1913; Drechslermeister, ab 1867 MdR; Mitbegründer der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" in 1869 und deren Vorsitzender.

Auch hier wie an vielen anderen Straßen und Plätzen ist sichtbar, wie die Zeitläufe ihre Spuren in Form von Namensgebungen und -änderungen hinterlassen. Sicher, Kassel mit seiner industriellen Kapazität und damit Arbeiterschaft, hat eine große neuzeitliche "sozialdemokratische Tradition" und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass nach dem zerstörerischem 2.Weltkrieg 1945, dann auch ein Mann wie August Bebel in Kassel - wie auch der spätere Kasseler Oberbürgermeister Philipp Scheidemann - als einer der Begründer der "modernen Sozialdemokratie" eine Würdigung als Namensgeber für einen städtischen Platz, also wie hier einer Straßenkreuzung, bekam. In diesem Fall ist es eine wichtige Kreuzung der Friedrich-Ebert-Straße.

Verkehrstechnisch ist zu benennen, dass von nordwestlicher Richtung der Kirchweg die Friedrich-Ebert-Straße kreuzt; die Dörnbergstraße führt bergan zur Kölnischen Straße| nach Nordosten; während die Lasallestraße fast in Parallelität zum Kirchweg in südöstlicher Richtung die Goethestraße kreuzt und an der Germaniastraße endet.

- H.-J.Schulz, 30.4.06 -