Antonius Raab: Unterschied zwischen den Versionen

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Nun meldeten sich die Gläubiger und stellten Forderungen. Es gab gegenseitige Schuldzuweisungen, Klagen und Strafanzeigen. Mehrmonatige Erhebungen der Behörden gegen Raab sollten folgen.
 
Nun meldeten sich die Gläubiger und stellten Forderungen. Es gab gegenseitige Schuldzuweisungen, Klagen und Strafanzeigen. Mehrmonatige Erhebungen der Behörden gegen Raab sollten folgen.
Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzungen gründete Antonius Raab im April 1932 die Raab Flugzeugbau OHG in Krefeld. Es gelang ihm abermals, Erich Gammelin zur Mitarbeit an einem neuen Reiseflugzeug mit der Baumusterbezeichnung der RK 25/32 zu gewinnen. Raab wollte mit dieser Maschine am Europa-Rundflug 1932 teilnehmen. Gefördert wurde das Projekt von der Zigarettenfabrik Greiling AG in Dresden.[[Bild:RK_25-32.JPG|thumb|right|280px|]]
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Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzungen gründete Antonius Raab im April 1932 die Raab Flugzeugbau OHG in Krefeld. Es gelang ihm abermals, Erich Gammelin zur Mitarbeit an einem neuen Reiseflugzeug mit der Baumusterbezeichnung der RK 25/32 zu gewinnen. Raab wollte mit dieser Maschine am Europa-Rundflug 1932 teilnehmen. Gefördert wurde das Projekt von der Zigarettenfabrik Greiling AG in Dresden.[[Bild:RK_25-32.JPG|thumb|right|280px|RK 25-32]]
 
Anfang Mai erhob das Landgericht in Krefeld Anklage gegen Raab wegen Untreue, Betrug und Unterschlagung. Im Juli 1932 wurde Antonius Raabs Ehe geschieden.
 
Anfang Mai erhob das Landgericht in Krefeld Anklage gegen Raab wegen Untreue, Betrug und Unterschlagung. Im Juli 1932 wurde Antonius Raabs Ehe geschieden.
 
Der Europa-Rundflug begann am 12. August auf dem Flugplatz Berlin-Staaken mit dem technischen Wettbewerb. Unter den 43 Flugzeugen befand sich auch die RK 25/32 mit dem Wettbewerbskennzeichen C8. Raab wurde von Gammelin in der Maschine begleitet. Leider mussten sie wegen einer Motorstörung auf einer Etappe notlanden und konnten am Rundflug nicht weiter teilnehmen. Hier trennte sich die berufliche Zusammenarbeit der beiden Männer. Die RK 25/32 blieb ein Unikat und wurde im November 1936 ausgeschlachtet.  
 
Der Europa-Rundflug begann am 12. August auf dem Flugplatz Berlin-Staaken mit dem technischen Wettbewerb. Unter den 43 Flugzeugen befand sich auch die RK 25/32 mit dem Wettbewerbskennzeichen C8. Raab wurde von Gammelin in der Maschine begleitet. Leider mussten sie wegen einer Motorstörung auf einer Etappe notlanden und konnten am Rundflug nicht weiter teilnehmen. Hier trennte sich die berufliche Zusammenarbeit der beiden Männer. Die RK 25/32 blieb ein Unikat und wurde im November 1936 ausgeschlachtet.  

Version vom 17. Dezember 2015, 16:11 Uhr

Bild 1: Herausragende Flieger: Antonius Raab vor einem Flugzeug auf dem Flughafen Waldau. Die Aufnahme hat der Fotograf Karl Achenbach gemacht, der auch die Fotomontage von Kurt Katzenstein unter der Fuldabrücke angefertigt hat. Foto: Achenbach / Archiv Werner Kossin

Antonius Raab *30. April 1897 in Neuss/Rheinland, †13. März 1985 in Genua/Italien. Militärflieger, Kunstflieger und Unternehmer


Leben

Kindheit & Jugend

Anton Friedrich Raab wurde als Sohn des Friedrich Johann Raab und der Antonie Katharina geb. Sorgenicht in Neuss geboren. Er wuchs in Rösrath bei Köln in der Nähe des Flugplatzes Wahner Heide auf, aus dem später der Flughafen Köln/Bonn entstand. Dort erlebte er die ständigen Starts und Landungen von Flugzeugen, was bei ihm den Wunsch weckte, selbst Pilot zu werden.

1. Weltkrieg

Raab bei der JASTA 40

1914 meldete er sich, im Alter von 17 Jahren, freiwillig als Soldat. 1918 wurde er als Infanterieflieger, also zum Zwecke der Aufklärung, ausgebildet. Kurz vor Kriegsende wurde er auf die Jagdfliegerschule nach Valenciennes versetzt, deren Leiter der spätere Generalinspekteur der NS-Luftwaffe, Erhard Milch, war. [1] Dort machte er sich mit den unterschiedlichen Jagdflugzeugen vertraut. So ausgebildet kam er zur Jagdgruppe 6 in die Jagdstaffel 40.


Karriere

Nach dem Krieg wurde Raab einer von zehn Piloten der Deutschen Luft-Reederei, zunächst auf dem Flugplatz Johannisthal bei Berlin, ab 1922 auf dem Gelände der ehemaligen Zeppelinwerke in Berlin-Staaken, und war vorrangig für die Luftpoststrecken zuständig. Er war als Fluglehrer tätig und unterrichtete u. a. eine Gruppe Chinesen, darunter den späteren Premierminister Zhou Enlai. Zudem wurden die Flugzeuge für Filmaufnahmen und andere Aktionen wie Werbeflüge gechartert. Da der Flugverkehr im Winter weitgehend ruhte, studierte er nebenher ab 1920 in Berlin Jura. 1921 wurde er zur Deruluft versetzt für die Strecke Königsberg–Moskau, 1923 wechselte er zum Breslauer Stahlwerk Mark, das Sportflugzeuge herstellte und eine Flugschule betrieb. Raab knüpfte seine Einstellung jedoch an die Bedingung, keine Flieger für das Militär auszubilden. Bei der Leipziger Messe 1923 machte er mit seinem eigenen Flugzeug vom Typ LVG C VI, Kennzeichen D-62 einen vielbeachteten Werbeflug für Odol. Reichspräsident Friedrich Ebert plante, Antonius Raab, der Mitglied der SPD war und als einer der besten Kunstflieger seiner Zeit galt, mit dem Aufbau des deutschen Sportflugwesens zu beauftragen. Nach dem Friedensvertrag von Versailles war es Deutschland verboten, Flugzeuge zu militärischen Zwecken zu entwickeln und nun sorgte man sich um die fliegerische Zukunft Deutschlands. Raab versprach Ebert, dieses Vorhaben durch eine spektakuläre Aktion zu unterstützen, wozu er am 8. Juli 1923 morgens um 5 Uhr mit einem Rieseler Sportflugzeug R III/22 in Berlin auf der Straße "Unter den Linden" landete und für viel Aufmerksamkeit sorgte. Als Raab jedoch anlässlich einer Trauerfeier für Manfred von Richthofen herausfand, dass die große Mehrzahl seiner Flugschüler verbotenerweise Offiziere der Reichswehr waren, fühlte er sich hintergangen und kündigte bei Mark.

1924 ging Raab als Chefpilot zur Dietrich-Gobiet Flugzeugbau AG und absolvierte zahlreiche Werbe-Flüge sowie Kunstflugvorführungen. Katzenstein und er gewannen zahlreiche Kunstflugwettbewerbe, u.a. 1925 in Prag und in München. Trotzdem ging die Firma 1926 Konkurs. In seinen Memoiren schreibt Raab, der Mitinhaber Dietrich habe 1925 „seine Sympathien für die Nazi-Partei entdeckt“ und versucht, die nicht „rein arischen“ Kurt Katzenstein und Gobiet (seinen Kompagnon), die ihm Geld und Ruhm eingebracht hätten, auszubooten. Dietrich selbst habe 1942 in seinem Buch "Im Flug über ein halbes Jahrhundert" geschrieben, dass „die Juden“ sein Unternehmen zerstört hätten.[2]

Produktionshallen: Bei RaKa wurden bis 1930 Flugzeuge für die zivile Nutzung hergestellt. Foto: Werner Kossin

1925 gründete Raab zusammen mit Kurt Katzenstein und Anatole Gobiet die Raab-Katzenstein Flugzeugwerk GmbH in Kassel. Das Kürzel RaKa wurde schnell bekannt, die Geschäfte liefen zunächst gut. Die Weltwirtschaftskrise und die Weigerung, sich an der Wiederaufrüstung der Reichswehr zu beteiligen, sorgten 1930 dafür, dass die Firma Konkurs anmelden musste.

Im April 1930 überstürzten sich die Ereignisse. Die RaKa musste den Betrieb in Kassel schließen und die Restbelegschaft zog mit mobilen Einrichtungen des Werkes nach Krefeld um. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde in diesem Monat die Rheinischen Luftfahrt-Industrie GmbH, Krefeld – mit Sitz in Kassel – gegründet. Als Geschäftsführer wurden der Flieger Antonius Raab in Kassel und der Direktor Otto Schwalbach in Krefeld benannt. In Köln errichtete man eine Zweigniederlassung unter dem Namen Raab-Katzenstein Flugzeugpark GmbH, Abt. Rheinland. Anatole Gobiet hatte herausgefunden, dass Raab ein und dieselben Flugzeuge mehrmals an Gläubiger übereignet hatte. Darunter fielen auch die Maschinen, die von Raab an die Stadt Krefeld als Sicherheit für Darlehen übereignet wurden. Deshalb führte Gobiet mit dem Beigeordneten der Stadt, Dr. Walter Beyer, ein vertrauliches Gespräch und informierte ihn über diesen Sachverhalt. Dr. Beyer wollte Raab sofort verhaften lassen. Gobiet konnte ihn aber überzeugen, das zu unterlassen und sich stattdessen für die Stadt eine vorteilhaftere Regelung der Geldrückerstattung auszudenken. Kurt Katzenstein war bereits im April mit einer Kl 1b „Schwalbe“ nach Krefeld geflogen und hatte sich eine Unterkunft besorgt. Antonius Raab meldete sich am 1. Mai bei der Stadt Kassel ab. In Krefeld bat er Dr. Beyer um ein Darlehen, für einen Auftrag aus China über den Bau von fünf Flugzeugen. Am 3. Mai wurde der Vertrag über dieses außerordentliche Darlehen in Höhe von 17.000 Reichsmark von der Stadt unterzeichnet.

Erich Gammelin richtete mit dem Werkstattpersonal die neuen Räumlichkeiten ein, sodass Mitte des Monats der Flugzeugbau in Betrieb genommen werden konnte. Kurt Katzenstein baute die Flugschule des Unternehmens auf. Diese Aufgabe nahm er in erster Linie wahr, um den Schülern aus Kassel die Fortführung ihrer Flugausbildung zu ermöglichen. Mit dem Schulbetrieb war wieder Leben in das Unternehmen gekommen. Das nutzte Antonius Raab, um der Presse am 22. Mai den Betrieb zu präsentieren. Mit seinem Charme und seiner weltmännischen Art gelang es dem ‚Satanskerl‘, die Journalisten in seinen Bann zu ziehen.

Am 22. Juni veranstaltete die Firma auf dem Flugplatz Krefeld-Bockum den „Flugtag der Sensationen“ vor mehr als 10.000 Zuschauer. Trotz der Einnahmen aus dieser Veranstaltung war es Kurt Katzenstein nicht mehr möglich, den Betrieb der Flugschule aufrecht zu erhalten. Es fehlte an Geld für den Kauf von Treibstoff und Ersatzteilen. Deshalb konnten die Flugschüler, darunter waren auch einige Chinesen, nicht weiter ausgebildet werden. Raab informierte die Presse, dass Katzenstein mit den Einnahmen des Krefelder Flugtages durchgebrannt sei. Das Verhältnis zwischen den beiden wurde dadurch restlos zerstört. Katzenstein gab den Posten als Leiter der Flugschule im Juli auf und verlegte seinen Wohnsitz wieder in seine Heimatstadt Kassel.

Am 10. Juli nahm Kurt Katzenstein in der Kasseler Post zu Raabs Vorwürfen Stellung und erklärte, dass er niemals im Besitz der Einnahmen aus dem Flugtag in Krefeld gewesen sei. Außerdem sei er noch Gesellschafter der Rheinischen Luftfahrt-Industrie GmbH, aber diese Firma schulde seinen Verwandten und ihm noch erhebliche Darlehensbeträge. Außerdem habe er selbst noch erhebliche Rückstände an Gehaltszahlungen. Richtig dagegen sei, dass die Einnahmen des Remscheider Flugtages am 6. Juli von einem Bruder Kurt Katzensteins als Gläubiger der GmbH auf Grund eines Urteils des Landgerichtes Kassel gepfändet worden seien.

Die finanzielle Situation des Unternehmens verschlechterte sich zunehmend. Im Juli wurde für die Fertigstellung der zwei RK 29 „Deutsche Motte“ abermals Geld benötigt. Mit diesen Maschinen wollte man am Europa-Flug teilnehmen. Die Flugzeuge sollten die Kennzeichen D-1898 und D-1899 erhalten, doch dazu kam es nicht mehr. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens spitzte sich weiter zu. Der Firmensitz war von Kassel nach Krefeld verlegt worden. Durch einen Gesellschafterbeschluss wurde Direktor Otto Schwalbach aus Krefeld am 1. August zum Geschäftsführer bestellt. Raab hatte sein Amt als Geschäftsführer bereits am 22. Juni niedergelegt. Auch Raabs Versuch in den USA die Konstruktionspläne von Raab-Katzenstein-Flugzeugen für eine Lizenzfertigung zu verkaufen schlug fehl. Dabei waren die Rechte an den Plänen bereits an die Stadt Krefeld verpfändet worden waren. Anfang des Jahres 1931 ging das Unternehmen endgültig in Konkurs. Im Mai 1931 trennte sich Raabs Frau Hertha von ihrem Mann und zog mit dem Sohn Jürgen nach Berlin, die Tochter Gisela blieb beim Vater.

Nun meldeten sich die Gläubiger und stellten Forderungen. Es gab gegenseitige Schuldzuweisungen, Klagen und Strafanzeigen. Mehrmonatige Erhebungen der Behörden gegen Raab sollten folgen.

Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzungen gründete Antonius Raab im April 1932 die Raab Flugzeugbau OHG in Krefeld. Es gelang ihm abermals, Erich Gammelin zur Mitarbeit an einem neuen Reiseflugzeug mit der Baumusterbezeichnung der RK 25/32 zu gewinnen. Raab wollte mit dieser Maschine am Europa-Rundflug 1932 teilnehmen. Gefördert wurde das Projekt von der Zigarettenfabrik Greiling AG in Dresden.
RK 25-32

Anfang Mai erhob das Landgericht in Krefeld Anklage gegen Raab wegen Untreue, Betrug und Unterschlagung. Im Juli 1932 wurde Antonius Raabs Ehe geschieden. Der Europa-Rundflug begann am 12. August auf dem Flugplatz Berlin-Staaken mit dem technischen Wettbewerb. Unter den 43 Flugzeugen befand sich auch die RK 25/32 mit dem Wettbewerbskennzeichen C8. Raab wurde von Gammelin in der Maschine begleitet. Leider mussten sie wegen einer Motorstörung auf einer Etappe notlanden und konnten am Rundflug nicht weiter teilnehmen. Hier trennte sich die berufliche Zusammenarbeit der beiden Männer. Die RK 25/32 blieb ein Unikat und wurde im November 1936 ausgeschlachtet. Am 7. November 1932 begann vor der großen Strafkammer des Landgerichtes in Krefeld der Prozess gegen Antonius Raab wegen Betrugs, Untreue, Unterschlagung und Konkursvergehen Nach fünf Verhandlungstagen wurde am 11. November das Urteil gesprochen. Man verurteilte Raab zu zehn Monaten Gefängnis. Er wurde nach dem Prozess wegen Fluchtgefahr inhaftiert, aber am 17. Januar 1933 wieder bedingt entlassen. Seine Reststrafe setzte man aus. Daraufhin nahm er die Arbeit in seinem Betrieb in Berlin-Johannisthal auf.

Nationalsozialismus

Raab musste aufgrund der Repressalien seitens der nationalsozialistischen Machthaber Deutschland verlassen. Ende April 1933 begann eine Irrfahrt mit der ersten Station in Estland. Hier gründete er die Raab-Flugzeugbau Gesellschaft. Sein Betriebsleiter und zwei weitere Techniker begannen, zwei leicht abgeänderte RK 26a „Schwalben“ in der Staatlichen Flugzeugfabrik aufzubauen. Innerhalb von zwei Monaten war das geschehen und die Maschinen konnten eingeflogen werden.

Seinen Schwiegervater aus erster Ehe, Herrmann Kalkoff, misshandelten die Nazis 1933 so schwer, dass er daran verstarb. Dieser hatte Hermann Göring Jahre zuvor Geld geliehen und Ende 1932 den vergeblichen Versuch gemacht, Göring pfänden zu lassen. Am 28. August schrieb Raab einen Brief an Minister Göring. Er wies daraufhin, dass in der estnische Presse beleidigende Artikel über ihn gebracht wurden. Im letzten Satz schrieb Raab: "Wir Deutsche im Ausland haben wirklich nur immer & immer wieder gegen die Angriffe gegen Deutschland, die Gott sei Dank immer weniger werden, Front zu machen."

Weil, wie Raab in seinem Buch schrieb, von Hitler ein Auslieferungsantrag an Estland gestellt wurde, zog er nach Lettland weiter. Hier baute er eine Reparaturwerkstatt auf und gründete eine Flugschule. Gleichzeitig überwachte er in Schweden bei der ASJA (AB Svenska Järnvägsverkstädernas Aeroplanavdelning) den Bau von 25 „Tigerschwalben“ RK 26a, die nach Modifikationen als Schulmaschinen des Baumusters Sk 10 für das Militär eingesetzt werden sollten.
SK 10


Auch in Lettland traf ein Antrag zu Raabs Auslieferung ein. Da man inzwischen in Litauen auf seine Fähigkeiten als Flugzeugbauer aufmerksam gewor-den war, ging er dorthin und plante eine Reparaturwerkstatt für Militärflugzeuge aus. Aber auch hier fühlte Raab sich nicht mehr sicher und nahm deshalb im Sommer 1935 ein Angebot aus Griechenland an, dort die erste Flugzeugfabrik dieses Landes aufzubauen. In diesem Jahr heiratete Antonius Raab seine neue Lebensgefährtin Hilde.

Mit Unterstützung von General Gazis von den griechischen Streitkräften wurde die Aktiengesellschaft für den Bau und Betrieb von Raab-Flugzeugen gegründet, Kurzform AEKKEA-Raab, gebildet aus den Initialen des griechischen Begriffes dafür.
Firmenemblem

Das Unternehmen mit Sitz in Athen beschäftigte hauptsächlich griechisches Personal und auch einige deutsche Techniker, die Raab hierher gefolgt waren. Die ersten Flugzeuge waren Nachbauten der RK Kl 1c „Schwalbe“, die man modifizierte und eventuell noch eine RK 2 „Pelikan“. Dann konnten Lizenzverträge über den Bau von weiterentwickelten RK 26a mit Rumänien und Jugoslawien abgeschlossen werden.

Als im Juli 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbrach und Raab die spanischen Republikaner unterstützen wollte, begann er in seinem Athener Konstruktionsbüro mit einigen Neuentwicklungen. Es wurden zwei Flugzeugtypen konstruiert: der Hochdecker R 29/30 und als Nachkonstruktion der RK 26 „Tigerschwalbe“ die RK 26/IV. Beide Flugzeuge waren Einsitzer. Die AEKKEA-Raab schloss im September 1936 mit dem republikanischen Verteidi-gungsministerium einen Vertrag ab, der den Bau von je 20 Stück RK 26/IV und R 29/30 umfasste. Weitere Aussagen belegen, dass Raabs Konstruktionsbüro 1936 das Projekt eines Bombers oder Transporters Typ R 52 begann, aber nach der Entwurfsphase nicht weiter verfolgte. Für die Abwicklung des Auftrages in Spanien wurden Raab und seine Mitarbeiter dort unter dem Verdacht inhaftiert, Hitler-Spione zu sein. Raab konnte entkommen und gelangte im Frühsommer 1938 wieder zurück nach Griechenland.

Am 19. April 1938 wurde Raabs deutsche Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt und in der Nr. 92 des Deutschen Reichsanzeigers und dem Preußischen Staatsanzeiger vom 22.04.1938 veröffentlicht.

In Griechenland war das Interesse am Segelflugsport seit 1934 gewachsen, deshalb entschied man bei der AEKKEA-Raab, die deutschen Segelflugzeugmuster Zögling, Grüne Post und Grunau Baby II herzustellen.

Die AEKKEA-Raab entwickelte sich weiter positiv, man fertigte auch Flugzeugersatzteile und stellte für die griechischen Streitkräfte Spezialgeräte her.

Inzwischen war der Zweite Weltkrieg ausgebrochen und Hitlers Truppen befanden sich in ganz Europa auf dem Vormarsch. Am 6. April 1941 erfolgte der erste Angriff der Luftwaffe auf Griechenland. In dieser Nacht erschütterte eine gewaltige Explosion im Hafen von Piräus die ganze Stadt Athen. Sie stammte von einem britischen Munitionsfrachter der einen Volltreffer erhalten hatte.

Nach diesem Angriff brachte Raab seine 14-jährige Tochter Gisela aus Sicherheitsgründen zu einer vertrauenswürdigen griechischen Familie aufs Land. Dort hatte sie in den nächsten Monaten eine Bleibe.

Antonius Raab gelang es, mit seiner Frau Hilde, vor den heranrückenden deutschen Truppen nach Ägypten zu fliehen. Raab und seine Frau wohnten zusammen mit einem anderen Ehepaar im Hause eines Bruders von Nasser, dem späteren ägyptischen Staatspräsidenten. Raab machte aus der Not eine Tugend und beide Ehepaare stellten hier von ihm entworfene Feuerlöscher her. Schnell hatte er einen Vertrieb dafür organisiert und das Geschäft florierte. Mit einer inzwischen erworbenen ägyptischen Piloten-Lizenz betätigte sich Raab auch als Fluglehrer. Vom Propagandabüro der Alliierten wurden die beiden Ehepaare zudem mit der Herstellung eines Anti-Hitler-Filmes beauftragt.

Als sich die Armeen Rommels weiter näherten, wurden die Raabs zusammen mit vielen anderen Emigranten per Schiff nach Indien gebracht. Die Ankunft dort erfolgte Anfang Dezember 1941. Raabs Tatendrang blieb ungebrochen und so gründete er zusammen mit einem indischen Industriellen die Mistry Airlines für den Passagierflugverkehr. Das wiederum erregte Unmut bei den Briten, weil es ihren eigenen Interessen entgegenstand, und so betrachtete man Raab und seine Frau, trotzdem sie ausgebürgert waren, als deutsche Staatsbürger und wies sie in ein sogenanntes Parole Center in Purandhar in der Nähe von Poona ein. Diese Parole Center waren von den Briten errichtete Internierungslager, in denen zivile Staatsangehörige der Nationen untergebracht wurden, die sich mit Großbritannien im Krieg befanden. Dort wohnte man zusammen mit anderen Emigranten unter guten Bedingungen, aber bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Hier verfasste Raab 1942 eine Anti-Hitler-Schrift, die nach der Zustimmung der indischen Regierung 1943 veröffentlicht werden durfte. Später wurde Raab zum technischen Berater des Fürstenstaates Baroda ernannt. Er bekam die Aufgabe, im westlichen Indien in der Hauptstadt Baroda (heute Vadodara) die Kleinindustrie zu fördern und eine technische Schule sowie eine Segelflugschule aufzubauen. Für dieses Projekt stellte man ihm deutsche Techniker und Vorarbeiter aus verschieden Parole Centern zur Seite.

Nachkriegszeit

Indien erhielt im August 1947 eine eigene Regierung. Raabs Projekt hatte Fortschritte gemacht, mehrere Kleinbetriebe waren gegründet worden und eine technische Handwerksschule mit einer Werkstatt für den Bau von Segelflugzeugen war entstanden. Wie Raab beschrieb, bekam er Kontakt zu Premierminister Jawaharlal Nehru, der die Arbeiten von ihm unter seinen persönlichen Schutz stellte. Auch Mahatma Gandhi soll nach persönlichem Kontakt mit Raab die Ideen positiv gesehen haben und unterstützte sie.

Im Herbst 1947 entwickelte Raab den Plan, in Baroda eine Flugzeugfabrik aufzubauen, und leitete ihn den zuständigen indischen Stellen und der damaligen englischen Abteilung für Flugwesen in Delhi zu. Dieser Plan sah vor, mithilfe von zwei deutschen Meistern aus den Parole Centern und Schülern der technischen Schule zuerst zwei Segelflugzeuge zu bauen. Man wollte junge Flugzeugbauer ausbilden und dann später Motormaschinen für die Schulung, zur Verteidigung und den Zivilverkehr bauen. Die indischen Entscheidungsträger stimmten zu und am 1. Dezember begannen die Arbeiten. Unterstützung erhielt Raab dabei auch durch den Maharaja von Baroda. Raab hatte sich Baupläne des Grunau Baby beschafft, nach denen gearbeitet wurde. Die erste Maschine erhielt den Namen Baroda I. Am 1. Mai 1948 startete er mit diesem, dem ersten in Indien gebauten Flugzeug, auf einem Gelände bei Baroda. In der Presse fand das Ereignis reges Interesse und nach weiteren Flügen wurden die englischen Berater in Delhi darauf aufmerksam. Dort versuchte man, Raabs Aktivitäten auf dem behördlichen Wege zu stoppen, weil die Interessen der englischen Industrie gefährdet waren. In diese Zeit fiel auch die Maßnahme, dass Deutsche, Italiener und Japaner als ehemalige Feinde Englands mit einem fünfjährigen Aufenthaltsverbot in Indien belegt wurden. Wie Raab schrieb, geschah dies gegen den Willen der Inder. So war Raab gezwungen das Land zu verlassen. Am 1. Januar 1949 traf er zusammen mit seiner Frau wieder in Europa ein, in der italienischen Hafenstadt Genua. Die Einreise nach Deutschland wurde ihnen von den Alliierten wegen fehlender Staatsbürgerschaft verwehrt. So siedelten sie sich in Turin an und Raab gründete dort die Firma Industrial & Technical Advisory Service. Von hier exportierte er italienische Güter nach Indien und Pakistan. Die ersten Aufträge hatte er dort bereits vor seiner Abreise erhalten.

Aber auch politisch wurden er und seine Frau aktiv. Sie nahmen 1949 an der Eröffnungssitzung des I. Weltparlaments in Genf teil.

Raab gründete zudem einen weiteren Geschäftszweig: Er stieg in die Herstellung von Rikschas ein. Neben den von Menschen gezogenen ließ Raab auch motorisierte Rikschas in Einfach- und Komfortversionen konstruieren und bauen.

Im Juni 1950 reiste Raab geschäftlich in die USA. Er nutzte den Aufenthalt in den Staaten auch dazu, um Präsident Harry S. Truman ein Memorandum zu übergeben. In dieser Schrift warnte Raab vor einer sich anbahnenden erneuten militärischen Zusammenarbeit Deutschlands mit Russland. Er gab Truman den Rat, die überhandnehmenden nationalistischen und militärischen Tendenzen in Deutschland schnell zum Stillstand zu bringen, um einen Dritten Weltkrieg zu vermeiden.

Nach Aufhebung der Einreisesperre erhielt Raab in Bonn einen deutschen Reisepass. Da er gehört hatte, dass in der neuen antifaschistischen Bundesrepublik Deutschland für den diplomatischen Dienst Mitarbeiter gesucht wurden, wollte er sich dafür bewerben. Er hielt sich aufgrund seiner politischen Einstellung und der Erfahrung, die er auf internationaler Ebene gemacht hatte, dafür geeignet. Dann verzichtete Raab jedoch auf eine Bewerbung, weil, wie er meinte, nur Leute mit nationalsozialistischer Vergangenheit in der neuen Bonner Republik eine Chance hätten.

Raabs Geschäfte entwickelten sich weiter gut und er siedelte sich 1953 in Genua-Nervi an. Hier begann er mit der Herstellung von Automobilzubehör und Verkehrsschildern unter dem Firmennamen Servizio Technico Chimico ‚Gamma‘. Flexibel wie Raab war, wandte er sich auch der Medizin zu. Er handelte mit einem Präparat auf Knoblauchbasis, Haftpulver für Gebisse und medizinische Klammern.

Raabs inzwischen 26-jährige Tochter Gisela lebte in Berlin-Lichterfelde. Sie hatte den Krieg überstanden, war seit Anfang 1949 verheiratet und zog eine kleine Tochter auf. Nach der Besetzung Griechenlands war sie von deutschen Behördenvertretern entdeckt worden und erhielt am 14. März 1942 einen Reisepass des Deutschen Reiches ausgestellt. Am 18./19. März brachte man sie mit der Bahn über Ungarn nach Deutschland. Dort begann sie ab April 1942 in Bergisch-Gladbach mit ihrem „Pflichtjahr für Mädel“ im Krankenhaus Maria Hilf und besuchte anschließend die Handelsschule der Stadt. Von November 1944 bis Januar 1945 musste sie die Schule unterbrechen, um in einer Arzneimittelfabrik zu arbeiten. Im April 1946 schloss sie die Handelsschule erfolgreich ab. Gisela war nicht bekannt, wo sich der Vater aufhielt, und so hatte sie mit der Suche nach ihm begonnen.

Zu einer Bewerbung bei einem deutschsprachigen Unternehmen fügte Raab einen Lebenslauf mit Datum vom 19. Februar 1955 bei. Dort beschrieb er die von ihm zu dieser Zeit ausgeübte Tätigkeit mit: Export für ca. 20 italienische Fabriken, Ausarbeitung industrieller Pläne, Export-Dienst für Waffenfabriken, Delegierter der Pakistanischen Handelskammer.

Auch fliegerisch war er wieder aktiv geworden, er betrieb einfachen Kunstflug und betätigte sich in italienischen Vereinen als Motorschlepppilot für Segelflugzeuge.

Raab versuchte weiterhin, als „Verfolgter des Nazi-Regimes“ von der Bundesrepublik Entschädigungen zu bekommen. Dabei nahm er den Kontakt zu früheren Kollegen und Bekannten auf, um sie als Zeugen im Prozess gegen die Bundesregierung auf Wiedergutmachung zu gewinnen – so auch im März 1957 zu Erich Gammelin, seinem ehemaligen beruflichen Weggefährten. Zur Abstimmung wegen seines Wiedergutmachungsprozesses traf sich Antonius Raab im Sommer 1958 mit seiner ersten Frau Hertha in Berlin. Seit 1932 hatten sie sich persönlich nicht mehr gesehen. Raab hatte Hertha für ihr Wiedergutmachungsverfahren bereits am 8. Mai 1956 eine eidesstattliche Erklärung erstellt. Von da an kooperierten sie in Prozessangelegenheiten miteinander. In dieser Zeit muss er auch mit der gemeinsamen Tochter Gisela wieder Kontakt bekommen haben.

Raab konnte es mit dem Flugzeugbau nicht lassen und gründete am 20. August 1958 die Raab-Flugzeugbau GmbH, Köln. Die Geschäftsführer waren Anton Friedrich Raab, Kaufmann in Berlin, und Jakob Becker, Kaufmann in Mönchen-Gladbach. Hier hatte Antonius Raab seine amtlichen Vornamen angegeben.

1958 muss Raab jemanden aus dem Wirtschaftsdezernat der Stadt Karlsruhe kennengelernt haben. Diese Bekanntschaft führte dazu, dass es dem Wirtschaftsdezernat gelang, dem Flugzeugfabrikanten Antonius Raab – der in der internationalen Flugwelt einen bekannten Namen hatte – auf dem Anwesen Auerstraße 48a in Durlach geeignete Fabrikationsräume zu vermitteln. Die Raab-Flugzeugbau GmbH löschte den Firmensitz am 14. Januar 1959 in Köln und verlegte ihn nach Karlsruhe.

Damit hatte sich erstmals ein kommerzieller Flugzeugbau in Karlsruhe angesiedelt. Vor der Presse gab sich Antonius Raab als Geschäftsführer aus und informierte, dass sich die Räume ausgezeichnet für seine Zwecke eigneten und man gleichzeitig ungefähr 30 Motorflugzeuge bauen und montieren konnte. Bis eine Neukonstruktion in Produktion ging, sollten in der Firma die Ambrosini-Rondone II und der Aeroscooter MdB 2 in Lizenz gebaut werden. Die Raab Flugzeugbau GmbH war Generalvertreter beider Muster für Deutschland und hatte auch gewisse Rechte zum Export. Weiterhin plante Raab, die ehemalige RK 9 „Grasmücke“ in technisch aktualisierter Konstruktion in Karlsruhe neu aufzulegen.

Das Jahr 1959 lief für das Unternehmen gut an. Es waren überraschend viele Aufträge eingegangen. Auch die finanzielle Lage war anscheinend stabil. Raab gab seinem Schwiegersohn die Möglichkeit, im Unternehmen zu arbeiten. So zog Gisela mit ihrer Familie von Berlin nach Karlsruhe-Durlach. Einen Flugzeugbau zu unterhalten, war nicht einfach, und ehe eine Maschine die Musterzulassung erhielt, musste schon etliches Kapital fließen. Die erste Ambrosini-Rondone wurde fertiggestellt und an einen Industriellen aus Westfalen verkauft. Zwei weitere waren im Rohbau fertig, ebenso wie ein Aeroscooter. Von diesem Muster waren fünf Stück in Vorbereitung. Doch nun wurde das Geld knapp und Raab suchte nach einem finanzkräftigen Teilhaber. Die GmbH leitete inzwischen ein Kaufmann als neuer Geschäftsführer. Dieser Mann war das schwarze Schaf einer deutschen Adelsfamilie und muss besondere Fähigkeiten besessen haben. Er war charmant, niemand konnte ihm widerstehen und er verkauft alles, was man von ihm haben wollte. Wichtig war ihm nur, dass er an das Geld seines Klienten kam. Wieder war es ein amerikanischer Geldgeber, der das Überleben des Unternehmens sichern sollte. Die Firma wurde umbenannt in German American Aircraft Corporation und in einer Großaktion gab man Ein-Dollar-Aktien aus, auf ein Stammkapital von angeblich zwei Millionen Dollar. Aber nur Bruchteile der eingenommenen Gelder flossen in das Unternehmen, das Gros soll in Spielkasinos und für andere Vergnügungen verwendet worden sein. Antonius Raab stieg dieses Mal rechtzeitig aus dem Geschäft aus, die Mitarbeiter und andere Teilhaber blieben auf den wertlosen Aktien sitzen. Damit war der Traum eines kommerziellen Flugzeugbaus in Karlsruhe geplatzt. Raab meldete sich in Karlsruhe am 20. August 1959 mit dem Ziel „auf Reisen“ ab. Sein Schwiegersohn fand nicht sofort wieder eine neue Arbeitsstelle und musste mit der Familie in eine Sozialwohnung umziehen. Das Unternehmen wurde auf Antrag der Steuerbehörden am 3. Januar 1963 gelöscht.

1968 beendete der 71-jährige Antonius Raab nach 20.000 Flugstunden die aktive Fliegerei.
Antonius Raab 1968

Neben den juristischen Auseinandersetzungen bezüglich seiner Wiedergutmachungsansprüche begann Raab im Sommer 1969 einen Prozess gegen Gerhard Fieseler wegen Ehrabschneidung. Seine erste Frau Hertha hatte bereits ein Jahr zuvor gegen Fieseler einen Prozess wegen Beleidigung geführt und ihn verloren. Nicht besser erging es Raab, seine Klage wurde 1971 abgewiesen.

Aber Raab wurde der juristischen Auseinandersetzungen nicht müde, das Thema „Erster Schleppflug“ erhielt 1977/78 über die Berichterstattung in der Presse eine Neuauflage. Raab verklagte Fieseler zum zweiten Mal und dann, nach Erscheinen von Fieselers Buchs Meine Bahn am Himmel, auch die beteiligten Verlage Bertelsmann und Heyne. Am 30. Januar 1984 drohte er dem Verlag Dr. Neufang ebenfalls mit einer Klage und hielt den Deutschen Aero Club e. V. bis zum Jahresende mit seinem Schriftverkehr zum Thema auf Trab.

Im September 1984 erschien Antonius Raabs Buch Raab fliegt – Erinnerungen eines Flugpioniers. Ende März 1985 teilten Raabs Anwälte den Beteiligten des juristischen Streits „Erster Schleppflug“ mit, dass Antonius Raab am 13. März 1985 in Genua verstorben war. Da die Hinterbliebenen nicht die Absicht hatten, die Verfahren weiter zu betreiben, wurde dieser Vorgang abgeschlossen.


Würdigung

Nach ihm sind Straßen am ehemaligen Flughafen Kassel-Waldau und am neuen Flughafen Kassel-Calden benannt.


Literatur

Antonius Raab: Raab fliegt, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1984.

Rolf Nagel, Thorsten Bauer: Kassel und die Luftfahrtindustrie seit 1923, A. Bernecker Verlag GmbH, Melsungen 2015, ISBN 978-3-87064-147-4.


Weblinks und Quellen

  1. wikipedia.org
  2. wikipedia.org