Andreas Herber

Aus Regiowiki
Version vom 11. Januar 2013, 22:54 Uhr von Henner P. (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Andreas Herber (* um 1530; beerdigt in Kassel am 12. Mai 1614) war Bildhauer, Bildschnitzer und Steinmetz zur Zeit der Spätrenaissance aus der hessischen Bildhauerdymnastie Herber. Er war ein Nachkomme von Johann Herber, der in den Diensten von Landgraf Ludwig II. als Werkmeister und Zimmermann stand.

Andreas Herber werden insbesondere zahlreiche Grabdenkmäler zugeordnet, etwa in der Netzer St. Nicolaus - Kapelle (mit der Signatur Andreas Herber, Bildhawer in Cassel) oder in der Stadtkirche in Trendelburg (Grabdenkmal für den Ritter Hans von Stockhausen - 1578). Das älteste von ihm bekannte Werk ist ein Grabstein der Familie Hund in Kirchberg aus dem Jahre 1571.

Auch zwei Epithaphe der Kasseler Brüderkirche stammen aus seiner Werkstatt, ebenso ein 1577 geschaffenes und mit einem Monogramm versehenes Wappen am Treppenturm von Burg Waldeck sowie das Portal des Hochzeitshauses in Fritzlar.

Weblinks