Andreas Herber: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 1: Zeile 1:
 
'''Andreas Herber''' (* um 1530; beerdigt in [[Kassel]] am 12. Mai 1614) war Bildhauer, Bildschnitzer und Steinmetz zur Zeit der [[Renaissance|Spätrenaissance]] aus der hessischen Bildhauerdymnastie Herber. Er war ein Nachkomme von Johann Herber, der 1463 in den Diensten von [[Landgraf Ludwig I.]] als Werkmeister und Zimmermann stand.  
 
'''Andreas Herber''' (* um 1530; beerdigt in [[Kassel]] am 12. Mai 1614) war Bildhauer, Bildschnitzer und Steinmetz zur Zeit der [[Renaissance|Spätrenaissance]] aus der hessischen Bildhauerdymnastie Herber. Er war ein Nachkomme von Johann Herber, der 1463 in den Diensten von [[Landgraf Ludwig I.]] als Werkmeister und Zimmermann stand.  
  
Ihm werden insbesondere zahlreiche Grabdenkmäler zugeordnet, etwa in der Netzer [[Kloster Marienthal|St. Nicolaus - Kapelle]] (mit der Signatur ''Andreas Herber, Bildhawer in Cassel''), in der [[Nieder-Wildungen|Niederwildunger]] Kirche in [[Bad Wildungen]] oder in der Stadtkirche in [[Trendelburg]] (Grabdenkmal für den Ritter Hans von Stockhausen - 1578).
+
Ihm werden insbesondere zahlreiche Grabdenkmäler zugeordnet, etwa in der Netzer [[Kloster Marienthal|St. Nicolaus - Kapelle]] (mit der Signatur ''Andreas Herber, Bildhawer in Cassel'') oder in der Stadtkirche in [[Trendelburg]] (Grabdenkmal für den Ritter Hans von Stockhausen - 1578).
  
 
Auch zwei Epithaphe der Kasseler [[Brüderkirche]] stammen aus seiner Werkstatt, ebenso ein 1577 geschaffenes und mit einem Monogramm versehenes Wappen am Treppenturm von  [[Burg Waldeck]].  
 
Auch zwei Epithaphe der Kasseler [[Brüderkirche]] stammen aus seiner Werkstatt, ebenso ein 1577 geschaffenes und mit einem Monogramm versehenes Wappen am Treppenturm von  [[Burg Waldeck]].  

Version vom 14. November 2010, 19:02 Uhr

Andreas Herber (* um 1530; beerdigt in Kassel am 12. Mai 1614) war Bildhauer, Bildschnitzer und Steinmetz zur Zeit der Spätrenaissance aus der hessischen Bildhauerdymnastie Herber. Er war ein Nachkomme von Johann Herber, der 1463 in den Diensten von Landgraf Ludwig I. als Werkmeister und Zimmermann stand.

Ihm werden insbesondere zahlreiche Grabdenkmäler zugeordnet, etwa in der Netzer St. Nicolaus - Kapelle (mit der Signatur Andreas Herber, Bildhawer in Cassel) oder in der Stadtkirche in Trendelburg (Grabdenkmal für den Ritter Hans von Stockhausen - 1578).

Auch zwei Epithaphe der Kasseler Brüderkirche stammen aus seiner Werkstatt, ebenso ein 1577 geschaffenes und mit einem Monogramm versehenes Wappen am Treppenturm von Burg Waldeck.

Weblinks