Amalie Wündisch: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Amalie Wündisch''' war Wäscherin und Mutter von fünf Kindern (darunter der spätere Kasseler Bürgermeister [[Georg Wündisch]]); als SPD-Politikerin gehörte sie zusammen mit [[Minna Bernst]] zu den ersten Frauen, die im Jahre 1919 in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre [[1920]] zu den Gründerinnen der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Kassel.
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'''Amalie Wündisch''' war Wäscherin und Mutter von fünf Kindern (darunter der spätere [[Kassel]]er Bürgermeister [[Georg Wündisch]]); als SPD-Politikerin gehörte sie zusammen mit [[Minna Bernst]] zu den ersten Frauen, die im Jahre [[1919]] in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre [[1920]] zu den Gründerinnen der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Kassel.
  
Nach Amalie Wündisch ist in [[Kassel]] die ''Amalie Wündisch – Straße'' benannt worden.
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Nach Amalie Wündisch ist in [[Kassel]] die ''[[Amalie Wündisch – Straße]]'' benannt worden.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautet hier die Parole der Frauenvereine.
 
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautet hier die Parole der Frauenvereine.
  
Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die [[SPD]] die Mehrheit hat. Auf der Wahlliste der [[SPD]] mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: [[Minna Bernst]] und Amalie Wündisch. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: Elisabeth Consbruch (Deutschnationale Volkspartei), sowie Elisabeth Ganslandt, Johanna Waescher und Julie von Kästner (Deutsche Demokratische Partei).
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Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die [[SPD]] die Mehrheit hatte. Auf der Wahlliste der [[SPD]] mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: [[Minna Bernst]] und Amalie Wündisch. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: [[Elisabeth Consbruch]] (Deutschnationale Volkspartei), sowie [[Elisabeth Ganslandt]], [[Johanna Waescher]] und [[Julie von Kästner]] (Deutsche Demokratische Partei).
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Allen ist gemein, daß sie mehr über ihr sozial- und frauenpolitisches Engagement in Erscheinung traten. Als Stadtverordnete betreuten sie vor allem sozial- und bildungspolitische Themen, Amalie Wündisch trat allerdings auch als Haushalts- und Finanzpolitikerin hervor.
  
 
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* [[1920]]
 
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* [[Arbeiterwohlfahrt]]
 
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* [http://www.awo-nordhessen.de/ AWO Nordhessen]
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[[Kategorie:Stadt Kassel]]
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[[Kategorie:Stadt Kassel/Person]]
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2012, 14:32 Uhr

Amalie Wündisch war Wäscherin und Mutter von fünf Kindern (darunter der spätere Kasseler Bürgermeister Georg Wündisch); als SPD-Politikerin gehörte sie zusammen mit Minna Bernst zu den ersten Frauen, die im Jahre 1919 in die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Beide engagierten sich trotz erheblicher Familienarbeit in der Jugendarbeit und in sozialen Organisationen und gehörten beide im Jahre 1920 zu den Gründerinnen der Arbeiterwohlfahrt in Kassel.

Nach Amalie Wündisch ist in Kassel die Amalie Wündisch – Straße benannt worden.

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden am 19. Januar 1919 die Nationalversammlung, am 26. Januar 1919 der Preußische Landtag und am 2. März 1919 die Kasseler Stadtverordnetenversammlung gewählt. "Frauen Cassels, Ihr müßt wählen!" lautet hier die Parole der Frauenvereine.

Tatsächlich zogen sechs Frauen ins Kasseler Parlament ein, in dem - mit einem Wahlergebnis von 51,4 Prozent der Stimmen - die SPD die Mehrheit hatte. Auf der Wahlliste der SPD mit 72 Plätzen standen damals drei Frauen, von denen zwei in die Stadtverordnetenversammlung einzogen: Minna Bernst und Amalie Wündisch. Die „Bürgerlichen“ entsandten insgesamt vier Frauen: Elisabeth Consbruch (Deutschnationale Volkspartei), sowie Elisabeth Ganslandt, Johanna Waescher und Julie von Kästner (Deutsche Demokratische Partei).

Allen ist gemein, daß sie mehr über ihr sozial- und frauenpolitisches Engagement in Erscheinung traten. Als Stadtverordnete betreuten sie vor allem sozial- und bildungspolitische Themen, Amalie Wündisch trat allerdings auch als Haushalts- und Finanzpolitikerin hervor.

siehe auch

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