Altmorschen: Unterschied zwischen den Versionen

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Das ehemalige [[Kloster Haydau]], ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und ab der Mitte des 16. Jahrhunderts zum landgräflichen Schloss umgebaut.
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Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche. Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1527 diente sie als "Schlosskirche" der hessischen [[Landgraf]]en. Im Auftrag von [[Landgraf Moritz]] wurde die Kirche in den Jahren 1616 bis 1619 umgebaut.
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*[http://www.morschen.de/Vereine/f_vereine.htm Übersicht über die Vereine am Ort]
 
*[http://www.morschen.de/Vereine/f_vereine.htm Übersicht über die Vereine am Ort]
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''Vom Kloster auf den Rundkurs''' -
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* [[Vom Kloster auf den Rundkurs]]  
''Wandertipp: Der Deutsche Alpenverein empfiehlt einen Weg ab Altmorschen''
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Kreisteil Melsungen. Das [[Kloster Haydau]] ist Ausgangspunkt für eine Wanderung, die der Deutsche Alpenverein, Sektion Kassel, empfiehlt. Wir stellen Ihnen den Rundweg vor, der von Altmorschen über den Eichkopf und den Herzblumenplatz wieder zurück zum Kloster führt.
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Altmorschen ist eng mit dem Kloster Haydau verbunden. Vom Bahnhof führen die Wanderzeichen X 17 und R direkt am Kloster vorbei. Wer den Rundweg beschreiten will, sollte allerdings dem Zeichen + folgen. Wenn die Zeichen nach links abbiegen, geht es geradeaus weiter und dann nach rechts. Wanderer folgen bergauf immer dem Zeichen + durch ein Gelände, das als ehemaliger Weinberg bekannt ist. Mal auf breitem Weg, dann wieder auf einem Waldpfad, vorbei am Eichkopf, wandert man bis auf eine Höhe von 435 Meter mit dem seltsamen Namen: Enzekaule.
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'''G und U weisen den Weg'''
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Der Weg, eine Schneise auf dem Kamm, zieht nun relativ eben bis zu einem festen Weg, wo man auf die Zeichen G und U trifft. Mit diesen Zeichen gemeinsam wandert man nach rechts weiter zum so genannten Herzblumenplatz. Tisch und Bänke laden dort zur Rast ein, und auf einem Schild ist die Geschichte des Platzes aufgeschrieben.
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Weiter geht es nach rechts, dabei sollten Wanderer auf einen nach rechts abgehenden Weg achten, der mit dem Dreieck gezeichnet ist. Denn er bringt sie zur Elistanne und weiter in Richtung Heinebach.
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[[Bild:Wiki178.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp]]
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'''Gelbe Wanderzeichen'''
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Hinter einer Wegschranke (Höhe 316) trifft man auf einen im spitzen Winkel nach rechts abgehenden Weg. Ein Richtungsschild beschreibt die Richtung nach Altmorschen. Teilweise sind gelbe Wanderzeichen zu erkennen. Dieser Weg bringt die Wanderer wenn sie am nächsten Weg nach links gehen, in das wilde Geidebachtal.
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Dem Tal folgend, kommt man schon bald in das Tiefenbachtal. Dort bleibt man auf dem Teerweg und geht dann nach links vom Bach aus dem Tal hinaus. Der Weg schwenkt nach rechts, kommt an einem Bauernhof vorbei und erreicht schließlich die B 83. Man wandert auf einem Nebenweg nach rechts in Richtung Altmorschen.
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Schon bald haben die Wanderer den Ort erreicht und kommen, wenn sie auf der breiten Straße bleiben, zum Kloster Haydau und von dort zum Bahnhof.
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'''Hinweis:''' Die Wegführung des Wanderwegs F, auf den man kurz vor der B 83 trifft, entspricht nicht der Zeichnung in der Karte. Wer ihm am Sportplatz über die Straße folgt, wandert später durch die Klosteranlagen.  
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''Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags.''
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== Weblink ==
 
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Version vom 5. Dezember 2007, 23:18 Uhr

Altmorschen ist ein Ortsteil von Morschen im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen.

Geschichte

Der Ort wird zwischen den Jahren 800 und 1000 n.Chr. urkundlich erwähnt, ist aber offenbar wesentlich älter.

Das ehemalige Kloster Haydau, ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet und ab der Mitte des 16. Jahrhunderts zum landgräflichen Schloss umgebaut.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche. Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1527 diente sie als "Schlosskirche" der hessischen Landgrafen. Im Auftrag von Landgraf Moritz wurde die Kirche in den Jahren 1616 bis 1619 umgebaut.

Vereine

Wandern

Weblink


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