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'''Altmorschen''' ist ein Ortsteil von [[Morschen]]im [[Schwalm-Eder-Kreis]] in [[Nordhessen]].
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'''Altmorschen''' ist ein Ortsteil der [[Nordhessen|nordhessischen]] Gemeinde [[Morschen]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]], mit ca. 1.700 Einwohnern.
==Geschichte==
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==Vereine==
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*[http://www.morschen.de/Vereine/f_vereine.htm Übersicht über die Vereine am Ort]
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*[[TSV Altmorschen|TSV Altmorschen 1906 e.V.]]
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== Wandern ==
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== Gemarkung ==
''Vom Kloster auf den Rundkurs''' -
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Die Gemarkung Altmorschen hat eine Fläche von rund 1.546 Hektar und ist gleichzeitig vor Neumorschen das größte Dorf in der ca. 3000 Einwohner starken Gemeinde Morschen.
''Wandertipp: Der Deutsche Alpenverein empfiehlt einen Weg ab Altmorschen''
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Kreisteil Melsungen. Das [[Kloster Haydau]] ist Ausgangspunkt für eine Wanderung, die der Deutsche Alpenverein, Sektion Kassel, empfiehlt. Wir stellen Ihnen den Rundweg vor, der von Altmorschen über den Eichkopf und den Herzblumenplatz wieder zurück zum Kloster führt.
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== Geschichte ==
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[[Datei:Kloster-Haydau-DSC 0797.JPG|thumb|300px||right|Kloster Haydau - Ansicht mit Klosterkirche]]
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Der Ort wird [[1235]] erstmals als "Aldenmorsene" urkundlich erwähnt, ist aber offenbar wesentlich älter. Im gleichen Jahr wird das [[Kloster Haydau]] als "Heide" an die Zisterzienserinnen übereignet. Die Geschichte des Klosters ist untrennbar mit der Geschichte Altmorschens verknüpft.
  
Altmorschen ist eng mit dem Kloster Haydau verbunden. Vom Bahnhof führen die Wanderzeichen X 17 und R direkt am Kloster vorbei. Wer den Rundweg beschreiten will, sollte allerdings dem Zeichen + folgen. Wenn die Zeichen nach links abbiegen, geht es geradeaus weiter und dann nach rechts. Wanderer folgen bergauf immer dem Zeichen + durch ein Gelände, das als ehemaliger Weinberg bekannt ist. Mal auf breitem Weg, dann wieder auf einem Waldpfad, vorbei am Eichkopf, wandert man bis auf eine Höhe von 435 Meter mit dem seltsamen Namen: Enzekaule.
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Die Pfarrei Altmorschen wird [[1270]] von Hermann von Spangenberg an das [[Kloster Haydau]] übergeben. [[1318]] erhält das Kloster Besitz in Altmorschen von der Familie von Liembach geschenkt und [[1325]] wird durch weitere Schenkungen der Familie von Spangenberg das Kloster Besitzer des gesamten Dorfes. [[1331]] kauft das Kloster von den Herren von Treffurt das Gericht Altmorschen.
  
'''G und U weisen den Weg'''
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Das [[Kloster Haydau]], ein Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche.
  
Der Weg, eine Schneise auf dem Kamm, zieht nun relativ eben bis zu einem festen Weg, wo man auf die Zeichen G und U trifft. Mit diesen Zeichen gemeinsam wandert man nach rechts weiter zum so genannten Herzblumenplatz. Tisch und Bänke laden dort zur Rast ein, und auf einem Schild ist die Geschichte des Platzes aufgeschrieben.
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Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre [[1527]] wurde das Kloster von [[Landgraf Philipp I.]] zu einem Jagdhaus umgebaut.  
  
Weiter geht es nach rechts, dabei sollten Wanderer auf einen nach rechts abgehenden Weg achten, der mit dem Dreieck gezeichnet ist. Denn er bringt sie zur Elistanne und weiter in Richtung Heinebach.
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[[1585]] hat Altmorschen 96 Haushaltungen.
  
[[Bild:Wiki178.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp]]
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[[1612]] schenkt [[Landgraf Moritz]] das Gut seiner Frau Landgräfin Juliane. Landgraf Moritz lässt hierzu an Kloster und Kirche von [[1616]] bis [[1619]] umfangreiche Umbauarbeiten zu einem landgräflichen Schloss vornehmen. Hierbei entsteht unter anderem der so genannte "Engelsaal".
'''Gelbe Wanderzeichen'''
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Hinter einer Wegschranke (Höhe 316) trifft man auf einen im spitzen Winkel nach rechts abgehenden Weg. Ein Richtungsschild beschreibt die Richtung nach Altmorschen. Teilweise sind gelbe Wanderzeichen zu erkennen. Dieser Weg bringt die Wanderer wenn sie am nächsten Weg nach links gehen, in das wilde Geidebachtal.
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[[Landgraf Karl]] lässt das Kloster dann ab [[1685]] nochmals umbauen. Unter anderem wurde die Orangerie erbaut.
  
Dem Tal folgend, kommt man schon bald in das Tiefenbachtal. Dort bleibt man auf dem Teerweg und geht dann nach links vom Bach aus dem Tal hinaus. Der Weg schwenkt nach rechts, kommt an einem Bauernhof vorbei und erreicht schließlich die B 83. Man wandert auf einem Nebenweg nach rechts in Richtung Altmorschen.
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=== Einwohnerentwicklung ===
  
Schon bald haben die Wanderer den Ort erreicht und kommen, wenn sie auf der breiten Straße bleiben, zum Kloster Haydau und von dort zum Bahnhof.  
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* [[1747]] gibt es in Altmorschen 94 Haushaltungen.
  
'''Hinweis:''' Die Wegführung des Wanderwegs F, auf den man kurz vor der B 83 trifft, entspricht nicht der Zeichnung in der Karte. Wer ihm am Sportplatz über die Straße folgt, wandert später durch die Klosteranlagen.  
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* Ab [[1830]] wurde das Kloster als landwirtschaftliche Domäne genutzt.
  
''Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags.''
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* [[1896]] leben in Altmorschen 726 Menschen, [[1961]] sind es 1.514.
  
== Weblink ==
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=== Gebietsreform ===
* [http://www.morschen.de www.morschen.de]
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Am [[1. Juli]] [[1971]] bilden die Gemeinde Altmorschen und die Gemeinde [[Eubach]] eine gemeinsame Gemeinde Altmorschen. Am [[31. Dezember]] des gleichen Jahres tritt auch die Gemeinde [[Wichte]] der Gemeinde Altmorschen bei. Schließlich schließt sich am [[ 1. April]] [[1972]] die Gemeinde [[Binsförth]] der Gemeinde Altmorschen an. Am 1. Januar [[1974]] schließen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur Gemeinde [[Morschen]] zusammen. Damit ist Altmorschen ein Ortsteil der Gemeinde [[Morschen]].
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Im Jahr [[1982]] wird das Herrenhaus des Klosters zum Rathaus der Gemeinde [[Morschen]].
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=== Dorfzwiste mit dem benachbarten Neumorschen ===
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Seit jeher herrscht zwischen Neumorschen und Altmorschen ein sog. Kleinkrieg, der sich mit der Zusammenlegung der Gemeinde in den 1970er-Jahren entlastete.
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So heißt es heute: "Getrennt Marschieren aber zusammen siegen" wenn es um den Dorfzwist geht. Natürlich bleiben auch Zitate wie: "Morschen wurde von Osten besiedelt und als eine Brücke gebaut wurde, wurden die Fußkranken und Lahmen in Altmorschen zurück gelassen".
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In Errinnerung bleiben aber zerstörte Fahrräder bei Mörscher Derbys zwischen dem ehemaligen Fußballverein und B-Klassevertreter Neumorschen und dem A-Klassevertreter TSV Altmorschen. Nach dem Niedergang des Nachbars konnte der TSV Altmorschen 1906 e.V. einen kleinen Anstieg der Mitgliederzahlen verzeichnen, ein Zeichen das der Dorfzwist ''(siehe dazu auch die Seite Neumorschen)'' überwunden ist.
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=== Weitere Informationen ===
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* [http://morschen.kloster-haydau.de/index%20Copy.html Informationen und Fotos von Morschen und seinen Ortsteilen auf http://morschen.kloster-haydau.de]
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=== Wussten Sie schon, dass ... ===
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* ...  der Kapitän Karl Kördell aus Altmorschen, 25 Jahre lang alle Weltmeere durchkreuzt hat? [[1906]] ist er gestorben. Zugleich mit Kördel befanden sich in Diensten der ''Hamburg-Amerika-Linie'' die Kapitäne Fritz Becker aus Homberg, Badenhausen aus Melsungen und Heinrich Bauer aus Gudensberg.<br>''August Bollerhey, Wehren''
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* ... in [[Konnefeld]] neben Düngegips auch Alabaster für Kunst und Gebrauch abgebaut wurde? Als "Hessischer Marmor" wurde Alabaster in Altmorschen bis etwa um [[1930]] zu Kunst- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet.<br>''Peter Naumann, Hilgershausen''
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== Kloster Haydau ==
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[[Bild:Morschen_Kloster.JPG|thumb|300px||right|Am ehemaligen Kloster]]
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Das [[Kloster Haydau]], ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, wurde 1616 - 1619 zu einem landgräflichen Schloss umgebaut (In der Haydau 6).
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== siehe auch ==
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* [[Portal: Schwalm-Eder-Kreis|Schwalm-Eder-Portal]]
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* [[Bahnhof Altmorschen]]
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* [[ICE-Brücke bei Morschen]] - an der ICE-Strecke Hannover - Würzburg
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* [[Vom Kloster auf den Rundkurs|Wanderung: Vom Kloster auf den Rundkurs]]
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* [[TSV Altmorschen|TSV Altmorschen 1906 e.V.]]
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== Vereine in Altmorschen ==
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* TSV Altmorschen: der ca. 600 Mitglieder starke Sportverein ist der dritte Fußballverein in [[Morschen]] nach dem FV Eintracht Binsförth und der SG Gudegrund/KONNEFELD (SV 1980 Konnefeld). Der TSV Altmorschen spielt in der Kreisliga A mit dem Rivalen FV Eintracht Binsförth.
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* Schützenverein Altmorschen
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== Wandern ==
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[[Bild:Wiki178.jpg|right|thumb|500px|Wandertipp]]
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* [[Vom Kloster auf den Rundkurs|Wanderung: Vom Kloster auf den Rundkurs]]  
  
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== Weblinks ==
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* [http://www.hr-online.de/website/specials/dollesdorf/index.jsp?rubrik=24740&key=standard_document_30554070&mediakey=fs/dollesdorf/20070420_dollesdorf_altmorschen_kreis5&type=v&jm=1&jmpage=1 "Dolles Dorf" des Hessischen Rundfunks]
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* [http://www.kloster-haydau.de Internetseite des Klosters Haydau]
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* [http://www.schuetzenverein-altmorschen.de Schützenverein Altmorschen 1970 e.V.]
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* [http://www.tsv-altmorschen.de TSV Altmorschen 1906 e.V.]
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* [http://www.morschen.de Offizielle Internetseite der Gemeinde Morschen]
  
  
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2016, 21:55 Uhr

Altmorschen ist ein Ortsteil der nordhessischen Gemeinde Morschen im Schwalm-Eder-Kreis, mit ca. 1.700 Einwohnern.

Gemarkung

Die Gemarkung Altmorschen hat eine Fläche von rund 1.546 Hektar und ist gleichzeitig vor Neumorschen das größte Dorf in der ca. 3000 Einwohner starken Gemeinde Morschen.

Geschichte

Kloster Haydau - Ansicht mit Klosterkirche

Der Ort wird 1235 erstmals als "Aldenmorsene" urkundlich erwähnt, ist aber offenbar wesentlich älter. Im gleichen Jahr wird das Kloster Haydau als "Heide" an die Zisterzienserinnen übereignet. Die Geschichte des Klosters ist untrennbar mit der Geschichte Altmorschens verknüpft.

Die Pfarrei Altmorschen wird 1270 von Hermann von Spangenberg an das Kloster Haydau übergeben. 1318 erhält das Kloster Besitz in Altmorschen von der Familie von Liembach geschenkt und 1325 wird durch weitere Schenkungen der Familie von Spangenberg das Kloster Besitzer des gesamten Dorfes. 1331 kauft das Kloster von den Herren von Treffurt das Gericht Altmorschen.

Das Kloster Haydau, ein Zisterzienser-Nonnenkloster, wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Klosterkirche noch eine vielbesuchte Wallfahrtskirche.

Nach der Reformation und der Auflösung des Klosters im Jahre 1527 wurde das Kloster von Landgraf Philipp I. zu einem Jagdhaus umgebaut.

1585 hat Altmorschen 96 Haushaltungen.

1612 schenkt Landgraf Moritz das Gut seiner Frau Landgräfin Juliane. Landgraf Moritz lässt hierzu an Kloster und Kirche von 1616 bis 1619 umfangreiche Umbauarbeiten zu einem landgräflichen Schloss vornehmen. Hierbei entsteht unter anderem der so genannte "Engelsaal".

Landgraf Karl lässt das Kloster dann ab 1685 nochmals umbauen. Unter anderem wurde die Orangerie erbaut.

Einwohnerentwicklung

  • 1747 gibt es in Altmorschen 94 Haushaltungen.
  • Ab 1830 wurde das Kloster als landwirtschaftliche Domäne genutzt.
  • 1896 leben in Altmorschen 726 Menschen, 1961 sind es 1.514.

Gebietsreform

Am 1. Juli 1971 bilden die Gemeinde Altmorschen und die Gemeinde Eubach eine gemeinsame Gemeinde Altmorschen. Am 31. Dezember des gleichen Jahres tritt auch die Gemeinde Wichte der Gemeinde Altmorschen bei. Schließlich schließt sich am 1. April 1972 die Gemeinde Binsförth der Gemeinde Altmorschen an. Am 1. Januar 1974 schließen sich die Gemeinden Altmorschen, Heina, Konnefeld und Neumorschen zur Gemeinde Morschen zusammen. Damit ist Altmorschen ein Ortsteil der Gemeinde Morschen.

Im Jahr 1982 wird das Herrenhaus des Klosters zum Rathaus der Gemeinde Morschen.

Dorfzwiste mit dem benachbarten Neumorschen

Seit jeher herrscht zwischen Neumorschen und Altmorschen ein sog. Kleinkrieg, der sich mit der Zusammenlegung der Gemeinde in den 1970er-Jahren entlastete.

So heißt es heute: "Getrennt Marschieren aber zusammen siegen" wenn es um den Dorfzwist geht. Natürlich bleiben auch Zitate wie: "Morschen wurde von Osten besiedelt und als eine Brücke gebaut wurde, wurden die Fußkranken und Lahmen in Altmorschen zurück gelassen".

In Errinnerung bleiben aber zerstörte Fahrräder bei Mörscher Derbys zwischen dem ehemaligen Fußballverein und B-Klassevertreter Neumorschen und dem A-Klassevertreter TSV Altmorschen. Nach dem Niedergang des Nachbars konnte der TSV Altmorschen 1906 e.V. einen kleinen Anstieg der Mitgliederzahlen verzeichnen, ein Zeichen das der Dorfzwist (siehe dazu auch die Seite Neumorschen) überwunden ist.

Weitere Informationen

Wussten Sie schon, dass ...

  • ... der Kapitän Karl Kördell aus Altmorschen, 25 Jahre lang alle Weltmeere durchkreuzt hat? 1906 ist er gestorben. Zugleich mit Kördel befanden sich in Diensten der Hamburg-Amerika-Linie die Kapitäne Fritz Becker aus Homberg, Badenhausen aus Melsungen und Heinrich Bauer aus Gudensberg.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... in Konnefeld neben Düngegips auch Alabaster für Kunst und Gebrauch abgebaut wurde? Als "Hessischer Marmor" wurde Alabaster in Altmorschen bis etwa um 1930 zu Kunst- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet.
    Peter Naumann, Hilgershausen

Kloster Haydau

Am ehemaligen Kloster

Das Kloster Haydau, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, wurde 1616 - 1619 zu einem landgräflichen Schloss umgebaut (In der Haydau 6).

siehe auch

Vereine in Altmorschen

  • TSV Altmorschen: der ca. 600 Mitglieder starke Sportverein ist der dritte Fußballverein in Morschen nach dem FV Eintracht Binsförth und der SG Gudegrund/KONNEFELD (SV 1980 Konnefeld). Der TSV Altmorschen spielt in der Kreisliga A mit dem Rivalen FV Eintracht Binsförth.
  • Schützenverein Altmorschen

Wandern

Wandertipp

Weblinks




Ortsteile der Gemeinde Morschen
Wappenmorschen.jpg

Altmorschen | Binsförth | Eubach | Heina | Konnefeld | Neumorschen | Wichte