Alheimer Kaserne

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Rotenburg an der Fulda ist seit Januar 1962 Standort der Bundeswehr. Die ersten Soldaten waren im Dezember des Jahres 1961 in die damals neu gebaute Alheimer-Kaserne eingezogen.

Die letzten Wehrpflichtigen der Alheimer-Kaserne.

Leben in der Kaserne

Zunächst zog damals das Panzergrenadierbataillon 51, später 52, von Schwarzenborn in die neue Kaserne nach Rotenburg. Die Panzergrenadiereinheit wurde 2006 aufgelöst. Als Ersatz wurde das Führungsunterstützungsbataillon 286 neu aufgestellt. Es handelt sich um eine Fernmelde-Einheit, sozusagen die Telekom der Bundeswehr. Seit mehreren Jahren sind Rotenburger Soldaten auch im Ausland im Einsatz, unter anderem in Afghanistan. Zwischendurch waren in der Alheimer-Kaserne auch ein Jägerbataillon und eine Luftwaffeneinheit stationiert. Zum Standort gehören heute etwa 550 Soldaten, 150 davon sind Feldjäger. Rotenburg ist seit zwei Jahren Sitz des Feldjägerdienstkommandos, der für ganz Hessen zuständigen Militärpolizei.

Kaserne wird geschlossen

Im Zuge der Bundeswehrreform 2011 wird die kaserne nun geschlossen. Wie lange es dauern soll, bis der Standort komplett aufgegeben wird, ist abernoch unklar. Zum 50. Jubiläum des Standorts Rotenburg war für das Frühjahr 2012 ein Fest mit Großem Zapfenstreich geplant.In den vergangenen Jahren wurden etwa 42 Millionen Euro in die Kaserne investiert. Insgesamt sollten noch über 60 Euro Millionen unter anderem in ein neues Wirtschaftsgebäude investiert werden, um den insgesamt rund 300 Hektar Fläche umfassenden Standort zukunftsfähig zu machen. Doch eine Zukunft hat die Kaserne jetzt nicht mehr.