Übersicht zur Geschichte der Stadt Hofgeismar

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Hofgeismar von der Stadtgründung bis zum 20. Jahrhundert

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Im Bereich der Stadt und in ihrer Umgebung bezeugen archäologische Funde eine durchgehende Besiedlung seit etwa 7000 Jahren. - In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Sigfrid I. wird Hofgeismar im Jahre 1082 als "Hovegeismari" erwähnt. Damals bestand allerdings schon 300 Jahre lang ein „Fronhof“, woran bis heute eine Straßenbezeichnung („Am Fronhof“) erinnert. Seit dem Ende des 9. Jahrhunderts gehörte der „Hof Geismar“ zur christlich fränkischen Monarchie und nach einer Schenkung zum Erzbistum Mainz. An diese Zeit erinnert bis heute das "Mainzer Rad" im Wappen der Stadt.

13. bis 16. Jahrhundert:

Von der Verleihung der Stadtrechte bis zur Reformation

Stadtrechte erhielt die Siedlung „Hove Geismari“ 1223 durch den Mainzer Erzbischof Sigfried II., nachdem sie sich bereits zum Mittelpunkt eines Kirchsprengels entwickelt hatte. Der Archidiakonatssitz bestand mit einem Kollegiatstift an der Altstädter Liebfrauenkirche, die der Gottesmutter Maria geweiht worden war.

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Altstädter Kirche

Zur weltlichen Macht der Mainzer Bischöfe im Bereich von Diemel und oberer Weser gehörte auch die nahegelegene Schutzburg, die bereits Anfang des 12. Jahrhunderts auf dem 323 m hohen Schöneberg errichtet worden war.

Aus alter Zeit stammen Teile des Rathausgewölbes, der Turm (Wehrturm) der [[Hofgeismar - Altstädter Kirche|Altstädter