Zweiburgenblick

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Der Zweiburgenblick ist ein Phänomen im Werra-Meißner-Kreis. Im Werratal bei Wendershausen erhebt sich zu beiden Seiten der Werra je eine Burg. Auf der hessischen Seite Burg Ludwigstein und auf der thüringischen Seite die Ruine der Burg Hanstein.

Historischer Hintergrund

Der Zweiburgenblick war über Jahrzehnte ein Symbol für die Teilung Deutschlands. Da eine Burg in Westdeutschland lag und die andere in der damaligen DDR, waren beide Länder mit einem Bauwerk an der Werra vertreten. Inzwischen gilt der Zweiburgenblick als Zeichen der Wiedervereinigung.

Vielen Künstlern diente der außergewöhnliche Blick auf die Burgen auch als Motiv für ihre Bilder. Im Jahr 2011 erschien mit dem "Zweiburgenblick im Werratal" erstmals nach der Wiedervereinigung ein Motiv aus dem Eichsfeld auf einer Sonderbriefmarke. Gestaltet wurde die Marke, die den Wert von 90 Cent hatte, von Joachim Rieß aus Chemnitz. Das Bild auf der Marke stammte vom Eschweger Maler und Grafiker Ernst Metz (1892-1973).[1] Metz malte das Bild Poststraße Mühlhausen-Kassel am Ludwigstein in seinem Todesjahr 1973. Offiziell wurde das Postwertzeichen am 3. Februar 2011 auf Burg Ludwigstein vorgestellt.[2]

siehe auch


Weblinks und Quellen

  1. Artikel aus der Thüringer Allgemeinen vom 11. Januar 2011: Zweiburgenblick auf Briefmarke
  2. Aus HNA.de vom 25. Januar 2011: Eine Marke – zwei Burgen