Zeittafel zur Geschichte der Burg Westerhof

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Chronik der Burg und Ortschaft Westerhof

Die Zeit der Hildesheimer Bischöfe

Jahr Ereignis
26.März 1190 Erste Erwähnung des Namens Westerhof – Conradus de Westerhoue verkauft 4 Hufen Land und 10 bebaute Hofstellen in Elze an das Kloster Lamspringe. Als Gegenleistung wird Conrads Tochter Richiza in den Konvent des Klosters aufgenommen. (Dr.Janicke – UB Hochstift Hildesheim 1, Nr.: 475, S.451 f.)
1255 Siegel des Henrici de Westerhoue – Heinrich von Westerhof und Hermann von Oldershausen bestätigen in einer Urkunde, das der Probst Berthold des Klosters St. Jakobi in Osterode die Ansprüche des Lippold Hoye und seiner Neffen an 23 Morgen Land in Eisdorf, die Herr Ambrosius für das Kloster erworben hatte, abgelöst hat. An der Urkunde hängt an einem Pergamentstreifen das o.a. Siegel des Henrici de Westerhoue. Das Siegel ist schildförmig, ca. 60 mm x 50 mm. Es zeigt in einem ungeteilten Schild einen unter zwei byzantinischen Rosen nach links schreitenden Löwen. (Or. HstA Hannover Cal.Or. 100 Osterode, St.Jacobi, Urk. 20)
1294 Erste urkundliche Erwähnung der Burg Westerhof als Castrum Westerhoue – Die Brüder Daniel und Heinrich, Söhne des Ritters Daniel von Westerhof, verkaufen der Kirche St. Marien vor Einbeck einen Hof und 3 Hufen Land in Sebexen, sowie eine Hufe Land in Lovesbecke an die erzbischöfliche Kirche von Mainz. (Or. HstA Hannover Cal.Or. 100 Einbeck, St.Marien, Urk. 3)
10./17. Juni 1296 Erste urkundliche Erwähnung von Ludenhagen – Ritter Arnold von Westerhof verkauft 2 Höfe und 2 1/2 Hufen Land in Ludenhagen gelegen an das Kloster Wiebrechtshausen. (StUB Göttingen, 8° Cod.Ms.Hist. 322 (Kotzebue, Antiquates Wibbernshusanae), fol. 13r – 13v)
14. Mai 1302 Verkauf des oldershäusischen Teils der Burg und Grafschaft Westerhof, sowie den Gerichtsstuhl in Kalefeld an Bischof Siegfried II. von Hildesheim – Der von König Albrecht von Sachsen bestellte Landfriedensrichter, Markgraf Otto von Brandenburg, stimmt dem Verkauf zu. (Dr.: Sudendorf 1, Nr: 168, S. 98 MGH Constutiones IV, 2, Nr.:1171, S. 1226)
1310 Albert Ordenberg ist bischöflicher Vogt auf Westerhof. Ihm zur Seite steht Engelbert von Freden als Burgmann. (UB Hochstift Hildesheim 3, Nr.: 33, S.22)
6. März 1323 Westerhof ist vollständig im Besitz des Hochstiftes Hildesheim - Die Herzöge Ernst, Wilhelm und Johann von Braunschweig-Grubenhagen verkaufen ihren Teil der Burg und Grafschaft Westerhof an den Bischof Otto von Hildesheim. Pfandinhaber war zu diesem Zeitpunkt Heinrich von Steinberg, der die Pfandschaft für 200 Mark erworben hatte. Die Herzöge behalten sich das Rückkaufsrecht vor. (Dr.: Sudendorf 1, Nr: 374, S. 212; Hoogeweg, UB Hochstift Hildesheim 4, Nr.: 718, S.394 f.)
8. Juni 1328 Borchard von Westerhof ist Burgmann auf Westerhof . (UB Hochstift Hildesheim 4, Nr.: 1000, S.544 f.)
18. Februar 1331 Erste urkundliche Erwähnung Bossekenhusen – Heinrich von Westerhof verpfändet 2 Hufen Land in Bossekenhusen an 2 Einbecker Bürger. (Urk. Reichst. Gan. St.A. Wolfenbüttel 6 Urk., Nr.134; s.a. Upmeyer – Herren von Oldershausen. S. 194)
3. Juni 1341 Bischof Heinrich von Hildesheim verpfändet den Herren von Gowisch die Burg Westerhof für 800 Mark auf 3 Jahre . (UB Goslar 4, Nr.: 144, S. 97 f.)
1366 - 1369 Dietrich von Gittelde ist als Inhaber von Burg und Amt Westerhof bezeugt.
7. März 1389 Erste Erwähnung des grossen Teiches vor Westerhof – Abt Friedrich von Fulda belehnt den Ritter Heiso von Gladebeck und den Knappen Hans von Boventen mit den Gütern des verstorbenen Egbert von Westerhof, als da sind das Dorf Willershausen samt Zubehör und dem Kirchenlehn, 1 ½ Hufen und 6 Morgen Land vor Northeim mit allen Rechten, 3 Hufen Land mit Zubehör in Grone und einem halben Teich vor Westerhof. (Dolle, UB von Boventen. Nr.: 174, Seite 163)
1392 - 1383 Die Herren von Steinberg sind Pfandinhaber der Burg Westerhof. (UB Goslar 4, Nr.: 886, S. 421)
17. September 1400 Die Herren von Rössing haben auf der Burg Westerhof einen Pfandanteil in Höhe von 200 Mark. (UB Schwicheldt, Nr.: 82, S. 83 f.)
1398 - 1415 Heinrich von Schwichelt ist auf der Burg Westerhof mehrfach als Pfandinhaber und Gerichtsherr bezeugt.
24. April 1427 Die Herren von Wallmoden erwerben für 300 Mark die Hälfte der Burg Westerhof.
24. Februar 1430 Heinrich von Gittelde erwirbt für 450 Gulden 1/4 der Burg Westerhof. (Freise, Urkundenauszüge Nr. 866 S. 170)
13. Juli 1433 Die Witwe Hermann von Medenheims erwirbt für 100 Mark Nutzungsrechte an einem Viertel der Burg Westerhof, das die von Oldershausen besitzen. (Klinckhardt, Anl. Nr. 54 S. 93 f.)
20. Februar1480 Die Herren von Hardenberg besitzen 1/4 der Burg Westerhof, das Sie für 700 rhein. Gulden an die von Oldershausen verkaufen. (Or. HstA Hannover Cal. Des. 28, Schr. 42, Caps. 7, Nr.: 7 )
1519 Beginn der Hildesheimer Stiftsfehde (1519 – 1523) - Die Herren von Oldershausen haben die gesamte Burg Westerhof für 11000 Goldgulden in Pfandbesitz. (Hildesheimer Stiftsfehde, Quellensammlung, S. 1132 f.)

Die Zeit der Welfen

Die Gemeinde (Ortschaft) Westerhof nach Auflösung des Amtes