Xie Nanxing

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Das documenta-Lexikon
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Xie Nanxing ist ein chinesischer Künstler (Jahrgang 1970), der an der documenta 12 teilgenommen hat.

Leben und Werk

Der chinesische Maler Xie Nanxing lebt vornehmlich in Peking.[1] Seine Malerei basiert auf unscharfen oder überbelichteten Fotos, die er in Zeitungen oder im Fernsehen entdeckt hat. Er übeträgt diese Fotografien in Malerei. In vielen dünnen Schichten trägt er die Farben auf und lässt so unbestimmte Tiefen und Räume entstehen.

Zu seiner Malerei sagt der Künstler selbst: „Beim Malen dringe ich langsam in die Dinge ein, um schließlich bis zu ihrem Herzen vorzustoßen, wie Licht auf einem Film. Ich male ein Bild auf dieselbe Weise, wie man ein Foto aufnimmt, auf diese Art bekomme ich am meisten Information.“

Seitdem der Künstler malt, beschäftigen ihn die Wirkung und die Darstellung von Licht. Auf den Bildern sehen wir verschwommene Situationen wie eine Nachtlandschaft, Straßenverkehr oder leblose Körper auf dem Boden liegend. Xie sieht sie als „human landscapes“ an. Für ihn ist es Konzept, Menschen und Objekte so darzustellen, als seien sie Stillleben.[2]

Im Aue-Pavillon wurden an einer Wand in unmittelbarer Nachbarschaft drei Großformate von Xie Nanxing gezeigt, die Bruckstücke der Wirklichekeit erahnen ließen, die man aber schwerlich auf eine Deutung festlegen konnte. Von diesen Bildern lässt sich ein direkter Bezug zu den Gemälden von Monika Baer herstellen.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Xie Nanxing
  2. Xie Nanxing auf cyberday.de