Wussten Sie schon, dass... Willingshausen

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Die ev. Kirche in Willingshausen

Wussten Sie schon, dass ...

  • ... dass in der Gungelshäuser Mühle früher pro Tag 150 Kilogramm Korn zu Mehl gemahlen werden konnte? Die Mühle wurde bereits Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut. Sie lief damals nur mit Wasserkraft. Quelle: 25 Jahre Großgemeinde Willingshausen 1974-1999
  • ... dass das „Feste Haus“ in Ransbach den Bewohnern des Ortes als Fluchtbau und als Speicherort für Getreide diente? Ursprünglich ist das Haus als Wehrspeicher bereits 1505 erbaut worden. Heute steht es im Hessenpark im Taunus, wo es 1985 restauriert wieder aufgebaut wurde. Quelle: 25 Jahre Großgemeinde Willingshausen 1974-1999
  • ... dass es spezielle Backordnungen gab, die das gemeinsame Backen im Gemeindebackhaus in Zella regelten? Um Streitigkeiten unter den Bäckern zu vermeiden, wurden in der Ziegenhainer Zeitung im Jahr 1890 zehn Paragraphen veröffentlicht, die die Ordnung des Backens regeln sollten. Quelle: 25 Jahre Großgemeinde Willingshausen 1974-1999
  • ... dass Leimbach vermutlich schon zu Zeiten Christi Geburt bestand? Archäologische Ausgrabungen haben Funde zu Tage befördert, die Informationen zum Beginn der Zeitrechnung, zu keltischen und germanischen Kulturen geben. Quelle: 25 Jahre Willingshausen 1974-1999
  • ... dass die Bewohner der Gemeinde Willingshausen 44 000 DM spendeten, um ein Originalgemälde von Gerhardt von Reutern zu kaufen? Das Aquarell wurde von einem Kunsthändler aus San Francisco der Malerkolonie zum Kauf angeboten. Das Gemälde, das ein Schwälmer Paar zeigt, war nach 1828 regelrecht auf Weltreise gegangen (Willingshausen, Weimar, St.Pertersburg, Frankreich), bis es in den USA landete. 1996 gelangte es wieder in die Heimat zurück. Quelle: 25 Jahre Großgemeinde Willingshausen 1974-1999
  • ... dass Steina ursprünglich aus drei Orten bestand? Während Obersteina und Mittelsteina zerstört wurden, ist Untersteina das heutige Steina. Quelle: www.willingshausen.de
  • ... dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Störche zunächst in Steina brüteten? Erst später war der alte Molkereischornstein in Loshausen das Ziel. Kurt Knauff, Loshausen
  • ... dass Carl Bantzer sein berühmtes Gemälde „Abendmahl in einer hessischen Dorfkirche“ 1891/92 malte. Zuvor hatte er die Arbeit intensiv vorbereitet, Ölskizzen, Zeichnungen, Aquarelle und Fotostudien gehen dem Bild voraus. Zuerst malte er im Schulsaal und in der Kirche von Merzhausen, dann ließ er eine Kirche originalgetreu aus Holz nachbauen, wo er seine Modelle versammelte. Es wurde sein erstes großes Figurenbild und das früheste seiner Hauptwerke.Doris Bachmeier in „Schwälmerisch: Kunst und Volkskultur“ (1992)
  • ... dass an der bemalten Zimmertür im Willingshäuser Malerstübchen viele bekannte Künstler mitgewirkt haben? Darauf zu erkennen sind unter anderem Miniaturen von Heinrich Hoffmann, dem Autor des Struwwelpeters. Quelle: Malerkolonie Willingshausen (www. malerkolonie.de)
  • ... dass Merzhausen eine große israelitische Gemeinde und eine israelitische Schule hatte? Johann Heinrich Schwalm (†) Lehrer und Schulrat
  • ... dass am 10. Mai 1874 durch ein kaiserliches Dekret in Willingshausen eine Postagentur eingerichtet wurde? Damit kam die Obrigkeit einem dringenden Wunsch der Postverwaltung im hiesigen Raum nach. Durch die Vielzahl der Maler hatte sich der Brief- und Paketverkehr stark ausgeweitet und die Notwendigkeit für eine örtliche Agentur war gegeben. Willingshausen entwickelte sich damals zu einem Sammelpunkt für Postsendungen im Antrefftal. Weitere Agenturen wurden erst später in den Nachbarorten Wasenberg und Merzhausen aufgebaut. Helga Weese Willingshausen
  • ... dass im Jahr 1900 alle Einwohner von Ransbach die Schwälmer Tracht trugen? Insgesamt 64 Personen.Johann Heinrich Schwalm (†) Lehrer und Schulrat
  • ... dass Steina im 30-jährigen Krieg niedergebrannt wurde? Es wurde in einer Novembernacht in der Schlacht bei Riebelsdorf zerstört. Quelle: www.willingshausen.de
  • ... dass es während des Zweiten Weltkrieges in Loshausen einen sogenannten „Erntekindergarten“ gab? Organisiert wurde er von der Verwaltung von Ziegenhain aus, um den Loshäuser Frauen in kriegsbedingter Abwesenheit der Männer die Arbeit in der Landwirtschaft zu erleichtern. Von Anfang April bis Mitte Oktober wurden über 30 Kinder im Vorschulalter von 7.30 Uhr bis 17 Uhr betreut. Untergebracht war der Kindergarten in einem Wohnhaus an der Kasseler Straße, neben der heutigen Grundschule. Quelle: 900 Jahre Loshausen - Ein Dorf in der Schwalm feiert Geburtstag

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