Wussten Sie schon, dass... Fritzlar

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Hochzeitshaus in Fritzlar - heute Regionalmuseum
  • ... Fritzlar als eine der wenigen nordhessischen Städte über ein bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erschlossenes und sortiertes Archiv und seit dem 15. August 1985 auch über einen fest angestellten Archivar verfügt?
    Marlies Heer, Fritzlar
  • ... die Tulpendarstellung im Hochzeitshaus in der Renaissance aus Zentralasien zunächst nach Europa in die Gärten wohlhabender Patrizier kam, wo sie als Sinnbild für Anmut, Schönheit und Ewigkeit, aber auch als Liebessymbol verehrt wurde?
    Marlies Heer, Fritzlar
  • ... im großen Saal des Hochzeitshauses zu Fritzlar im Dezember 1838 eine Theateraufführung des rheinischen Wachsfigurenkabinetts stattfand ? Dabei wurden 60 lebensgroße Wachsfiguren aus der Bibel, täglich von 9 bis 18 Uhr, szenisch zur Schau gestellt. ?
    Marlies Heer, Fritzlar
  • ... dass Wolfgang, der Sohn von Wilhelm Garvens, dem Erbauer von Schloß Garvensburg in Züschen, als Poet hervortrat und im Jahre 1907 ein kleines gebundenes Gedichtband mit Goldschnitt herausgab, das den Titel „Gedichte der Liebe“ trägt. Er widmete dieses schöne Büchlein seiner Mutter, Helene Garvens.
    Marlies Heer, Fritzlar
  • ... nach den jüngsten Forschungen die Büraburg oberhalb Ungedanken zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert wohl der Vorläufer der Pfalz in Fritzlar war?“
    Dr. Johann-Henrich Schotten, Fritzlar
  • ... die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des 1. Kurhessischen Feldartillerie-Regiments Nr. 11 in der Zeit vom 5. bis 7. August 1913 sowohl in Kassel als auch in Fritzlar stattfanden? Zur Erinnerung an dieses unter reger Anteilnahme der Bevölkerung stattgefundenen Ereignisses, erschien im selben Jahr ein aufwendig gestatltetes Buch, in dem neben schönen Fotodokumenten auch der genaue Ablauf der Veranstaltung aufgeführt ist.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ...dass der von Bettina von Arnim in ihren Briefwechseln mit Johann-Wolfgang von Goethe immer wieder beschriebene schöne Garten des Ursulinenklosters in Fritzlar von dem General-Inspektor der Fürstlichen Gärten zu Kassel und Wilhelmshöhe, Wunsdorf, angelegt worden ist? Diese großzügige Arbeit geschah aus Dankbarkeit für die gute Erziehung, die seine beiden Töchter auf der Ursulinenschule genossen haben.

Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ...dass es in Fritzlar schon sehr früh Berufsmusiker gab? Das belegen Urkunden aus dem 13. und 14. Jahrhundert, wo es heißt: Auch den „Spelluden“ (Spielleuten) soll man nicht mehr geben. Den einen, die zu Fuß gehen „ses Pfennige (sechs Pfennige) und die anderen, die zu Pferde reiten, eynen (einen) Schilling“.

Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... in Fritzlar Anfang der 70er Jahre der Fremdenverkehr boomte? Zu den 60000 Übernachtungen kamen 5000 Übernachtungen in der Jugendherberge, schätzt der Verkehrs- und Verschönerungsverein. Registriert wurden auch 130 Gäste, die bis vier zu Wochen blieben. Um den positiven Trend fortzusetzen, rief Bürgermeister Reinhold Koch die Fritzlarer dazu auf, als ehrenamtliche Museums- und Stadtführer zu arbeiten. Offensichtlich hat dieser Aufruf dazu beigetragen, dass sich Fritzlar touristisch immer weiter entwickelte.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... sämtliche Einrichtungen auf dem Fritzlarer Flugplatz, bedingt durch die Bombardierung der Edertalsperrmauer am 17. Mai 1943, erheblich beschädigt wurden? Damals befand sich ein Zweigbetrieb des Flugzeug- und Motorenwerks Junkers auf dem Fliegerhorst. Aufgrund enormer Anstrengungen konnte jedoch die Fertigung der Flugzeuge, es handelte sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs "Ju 352", bereits 14 Tage nach der Überschwemmung wieder aufgenommen werden. Die Wiederherstellung der Unterkünfte, sowohl für die Deutschen als auch auch der ausländischen Helfer, zog sich allerdings bis Ende des Jahres 1943 hin. Dies geht aus einem damals geheim gehaltenen Fertigungs- und Sozialbericht der Werksleitung hervor. Das Zweigwerk auf dem Flugplatz Fritzlar bestand bis Januar 1945. Die Produktion wurde für den Rest des Krieges nach Bad Langensalza verlegt.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... dass der Fritzlarer Flugplatz während der sog. Berlin-Blockade in den Jahren 1948/1949 als Notfall-Flugplatz für die Versorgungsflugzeuge (sog. Rosinenbomberd er Amerikaner diente? Zur damaligen Zeit gab es in Deutschland nur wenige sich noch in einem guten baulichen Zustand aufgrund der Kriegseinwirkungen befindliche Flugplätze, die für diese Großoperation herangezogen werden konnten. Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... der Hessische Rundfunk 1959 die Sendung „Fritzlar - die kleine Garnisonsstadt“ drehte, in der sich viele Einwohner sehr kritisch zur Stationierung von Soldaten innerhalb ihrer Stadt äußerten. Offensichtlich waren 1959 die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch nicht verheilt. Andererseits machte der Film deutlich, welche wirtschaftliche Chance sich der Stadt durch die Stationierung der drei Jahre zuvor gegründeten Bundeswehr bot. Heute weiß man, dass sich diese Prognose bewahrheitet hat.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... Johannes Hefenträger der erste evangelische Prediger in Fritzlar war? Obwohl Hessen bis 1526 katholisch war, setzten in Fritzlar früh reformatische Bewegungen ein. Der Geschichtsforscher Nikolaus Falckenheiner erwähnt in seinem Buch über die Geschichte Fritzlars, dass schon 1522 die lutherische Predigt zur Wirkung kam. Martin Luther hatte 1517 durch seinen Thesenanschlag eine Reformbewegung in der katholischen Kirche in Gang gesetzt. Bereits fünf Jahre später breitete sie sich massiv in Fritzlar aus.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
Am Marktplatz in Fritzlar
  • ... Wilhelm Grimm zwischen 1826 und 1828 mehrmals in Fritzlar weilte? Er besuchte die Familie des Rittmeisters von Verschuer, der dem Kurhessischen Leibhusarenregiment angehörte. Grimm wohnte auf dem Rittergut von Oberst Karl von Baumbach in Obermöllrich. Auch Ludwig Emil Grimm war zwischen 1825 und 1826 in Fritzlar. In dieser Zeit entstanden nachweislich drei Bilder der Stadt Fritzlar sowie die Radierung „Die alte Lore von Ungedanken“.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... man aus alten Chroniken erfährt, dass im Jahr 1829/ 1830 die Kälte insgesamt 83 Tage dauerte und an 72 Tagen Frost von 28 bis 30 Grad unter Null in Fritzlar herrschte? Dass der Winter auch im Sommer auftrat, beweisen die Wetteraufzeichnungen des Jahres 1860. Dort wird berichtet, dass es in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli so starken Frost gab, dass die Gurken erfroren und man von da an bis zum 12. Juli die Öfen heizen musste.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... für das Fritzlarer Hochzeitshaus eine so genannte Hochzeitsordnung vom Rat der Stadt erlassen wurde? In dieser Ordnung war u.a. festgelegt, dass jedes Hochzeitspaar für seine gestiftete Gabe (das jeweilige Paar musste für die Benutzung des Hauses ein Geschenk an Geld oder Leinen geben) das Recht bekam, das übrig gebliebene Bier, das für die Feier gebraut worden war, im Hochzeitshaus verkäuflich zu verzapfen.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... die anlässlich des Hessentages 1974 in der Turnhalle „Am Walterschen Berg“ stattgefundene Veranstaltung „Bürger fragen, Politiker antworten“ im Fernsehen nur in Schwarz-Weiß ausgestrahlt wurde? Grund war, dass der Hessische Rundfunk zu dieser Zeit nur über wenige elektronische Farbkameras verfügte und diese bereits im damaligen Frankfurter Waldstadion aufgestellt waren, um das wenige Tage später dort stattfindende Weltmeisterschaftsspiel zwischen Deutschland und Polen (in die Fußballgeschichte als das „Wasserspiel“ eingegangen) zu übertragen.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... die an der Innenseite der Mauer des ehemaligen Grundstücks der Familie von Buttlar (heute noch St.-Wigbert-Schule) angebrachten Grabsteine (die Steine befinden sich in einem sehr schlechten Zustand und sollten vor dem endgültigen Zerfall restauriert werden) aus der Fritzlarer Johanniskirche stammten? Die Kirche wurde um 1850 abgerissen. Sie stand zwischen der Peters Kirche (Dom) und dem Frauenturm. Der letzte Eigentümer des ehemaligen Kirchengebäudes, welches zuletzt als Fruchtkammer diente, war der Weißbinder Franz Faupel.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... während des 1. Weltkrieges insgesamt 107 Fritzlarer Bürger als Soldaten ihr Leben verloren haben? Der damalige Fritzlarer Kriegerverein ließ im Jahre 1922 ein Kriegerdenkmal, mit den Namen der gefallenen Soldaten eingraviert, errichten.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... das Portal des Hochzeitshauses in Fritzlar von dem Kasseler Bildhauer Andreas Herber stammt? Der Künstler war überwiegend für Landgrafen und Fürsten tätig. Das älteste von ihm bekannte Werk ist ein Grabstein der Familie Hund in Kirchberg aus dem Jahre 1571. Interessant, dass Andreas Herber seine Werke mit den Buchstaben A.B. signierte, die von Geschichtsforschern als „Andreas Bildhauer“ gedeutet werden.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... der Fritzlarer Flugplatz während der sog. Berlin-Blockade in den Jahren 1948/ 1949 als Notfall-Flugplatz für die Versorgungsflugzeuge (sog. Rosinenbomber) der Amerikaner diente? Zur damaligen Zeit gab es in Deutschland nur wenige sich noch in einem guten baulichen Zustand aufgrund der Kriegseinwirkungen befindliche Flugplätze, die für diese Großoperation herangezogen werden konnten.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... im Jahre 1803 der evangelischen Kirchengemeinde Fritzlar für ihre Gottesdienste die Johanniskirche übereignet wurde? Sie befand sich am oberen westlichen Ende des Domplatzes. In dieser Kirche fand zunächst nur an jedem zweiten Sonntag und ab dem Jahre 1804 an jedem Sonntag ein Gottesdienst statt. Ab dem Jahre 1807 unterblieb während der französischen Herrschaft unter Jèrome der Gottesdienst in dieser Kirche. Erst im Jahre 1818 erhielt die evangelische Gemeinde wieder ein Gotteshaus, nämlich die Minoritenkirche (heutige Stadtkirche).
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... die Fritzlarer Straße „Burggraben“ auf die im Jahre 1232 bei der Eroberung durch Landgraf Konrad von Thüringen zerstörte Burg der Mainzer Erzbischöfe hindeutet?
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... in einem sogenannten Visitationsbericht von zwei Jesuitenpatres aus dem Jahre 1684 der moralische Verfall innerhalb verschiedener Bevölkerungsgruppen Stadt Fritzlar angeprangert wurde? - Aus diesem Bericht geht hervor, dass es gerade an hohen Feiertagen vorkam, dass die Garküche im Rathaus geöffnet war. Dabei handelte es sich bei dieser Art von Küche nicht um eine Armenspeisung. Weit gefehlt: es war eher eine Art Kneipe, in denen die Männer Branntwein, Wein oder Bier tranken, während zu Hause die Ehefrauen getreu die Fasten- und Abstinenzgebote hielten.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... der ursprüngliche Kreuzweg am Büraberg bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von dem 1697 verstorbenen Kanonikers Martin Schlicker gestiftet worden ist? Während des 3. Reichs wurde bekanntlich der Kreuzweg durch die Hitlerjugend zum größten Teil zerstört und 1953 wieder erneuert..
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... man im 13. und 14. Jahrhundert den Spitälern den Titel „Heilig-Geist“ gab? Diese Namensgebung entsprach einem urchristlichen Gedanken, in dem man den Heiligen Geist zum Schutzpatron der Krankenstationen erwählte. So erhielt auch die im frühen 14. Jahrhundert in Fritzlar am dortigen Mühlengraben gelegene Heilig-Geist-Kapelle ihren Namen.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
Roland am Markt
  • ... das mittelalterliche Fritzlar in der ärztlichen Versorgung an vorderer Stelle in Hessen platziert war? Dies lag darin begründet, dass man in Fritzlar in der dortigen Stiftsschule früh studieren konnte. So kam es, dass Fritzlar zu denjenigen Städten der damaligen Zeit in Hessen gehörte, die die meisten Ärzte von Hessen hatte. Der Wissenschaftler Dr. Denecke teilt hierzu in einer Schrift aus dem Jahre 1976 ergänzend mit, dass die Ärzte im Mittelalter vornehmlich geistlichen Standes waren.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... im Fritzlarer Stadtteil Rothhelmshausen, der in diesem Jahr seine 800-Jahr Feier begeht, im Jahre 1908 mit dem Bau einer Wasserleitung begonnen wurde und 13 Jahre später (1921) das elektrische Licht Einzug in das Dorf hielt? In einer Veröffentlichung aus den „Fritzlarer Heimatgrüßen“ aus dem Jahre 1943 ist zu entnehmen, dass die erste Quelle, von der aus die Rohre in das damalige Dörfchen Rothhelmshausen gelegt wurden, sich auf den Bäumerwiesen im Hinterwald (links des Weges nach Wenzigerode fast am Waldrand) befunden hat.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... man beim Ausgraben der Fundamente für das Fritzlarer Postgebäude in der Gießener Straße im Jahre 1880 auf Mauerreste der einstmals hier gestandenen Clobeskirche (Nikolauskirche) stieß? Ebenfalls fand man auf dem Gelände des ehemaligen Kirchhofs eine Menge menschlicher Schädel- und Knochenreste, die dann auf den heutigen alten Friedhof in der Georgengasse überführt und in ein gemeinsames Grab gebettet wurden.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... im Jahre 1468, wie aufgrund von damaligen Aufzeichnungen zu entnehmen ist, viele Menschen in Fritzlar wegen der grimmigen Kälte erfroren? Auch der Wein, der in den Stiftskellern in Fässern lagerte, gefror so stark, dass man ihn mit Äxten heraushauen und in Stücken an die Landsknechte verteilte, die ihn dann am Feuer auftauten.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar
  • ... Friedrich Schiller in seiner "Geschichte des Dreißigjährigen Krieges" berichtet: "Beide Armeen, die Kaiserlichen und die Schweden, ziehen sich nunmehr in das ausgehungerte Hessen, wo sie sich nicht weit voneinander in ein festes Lager einschließen, bis Mangel und rauhe Jahreszeit sie aus diesem verarmten Landstrich verscheuchen." Die Kaiserlichen lagen in und um Fritzlar, die Schweden und ihre Verbündeten in und um Wildungen im Jahr 1640.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... es dem Krieggefangenen Eckhard Momberg 1818 gelang, einen Brief von Olenec am Ladogasee nach Rhünda zu senden? Momberg war Gefangener in Napoleons Russlandfeldzug. Im Brief berichtete er von seiner Zwangsarbeit in einer Fabrik. Der Kurfürst von Hessen hakte nach, doch der russische Gouverneur stritt die Existenz des ehemaligen Soldaten Momberg schlicht ab.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... am 5. August 1713 der Grundstein zum Klosterneubau der Ursulinenschule in Fritzlar gelegt wurde? Im hessischen Geschichtskalender Jahrgang 1855 wird der 19. September 1710 als Gründung angegeben. 1710 war auch der Rückkauf der ehemaligen Liegenschaften des Klosters mit Bewilligung des Kurfürsten von Mainz. Eine Fritzlarer Bürgerin, die Lehrerin Martha Hitzroth, gab die Anregung und war auch die treibende Kraft zur Errichtung des Ursulinenkloster.
    August Bollerhey, Wehren
Die Hellenwarte bei Fritzlar
  • ... die Zügellosigkeit und Unsittlichkeit der Jugend immer mehr einreißt, dass sie des Abends bis spät in die Nacht auf den Straßen lärmen und selbst Erwachsene anfallen? Diesem Unfug soll mit Nachdruck abgeholfen werden. Des Abends angetroffene Jugendliche werden von den Polizeidienern mit Peitschen gezüchtigt und festgehalten (aus der Kasseler Polizei- und Commerzien-Zeitung vom 24.8.1801).
    August Bollerhey, Wehren
  • ... es durch die abgeschiedene Lage von Elbersberg erst ab 1887 eine Postagentur gab? Eine private Postverbindung, eine sogenannte Hundepost unterhielten die von Buttlar zwischen ihren Familiensitzen in Elberberg, Riede und Fritzlar, bis der Hund bei Haddamar von Bauern erschlagen wurde.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... am 5. November 1924 aus Wagenfurth (gegenüber Körle) die Kinder des Fischereipächters Dieling in einem Kahn zum Fischen fuhren? Es war der 23-jährige Sohn, eine 28-jährige ledige Tochter und eine verheiratete ältere Tochter. Bei hochgehender Fluten der Fulda trieb ein Strudel den Kahn mit voller Wucht gegen einen Brückenpfeiler und zerschellte. Die drei jungen Menschen versanken in den Fluten unter herzzerreißendem Geschrei der zuschauenden Dorfjugend. Die Leichen wurden viel später gefunden.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... in einem 1921 erschienenen Buch „Deutsche Kleinstadtbilder“ von Fritz Mielert neben so schönen Städte wie Merseburg, Rotenburg auch über Fritzlar unter anderem zu lesen ist: Fritzlar ist noch alt und seine Häuser haben noch den Blick und Atem der gotischen und romanischen Zeit. In der Gasse am Rathaus spricht jedes Haus Bücher voll Geschichte und der Marktplatz von Fritzlar ist ein Gemach unter freiem Himmel.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... dass bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße Mitte der 1950er Jahre sich der gesamte Verkehr der Bundesstraße 3 in beide Richtungen durch die Fritzlarer Altstadt (Kasseler Str. - Markt - Gießener Straße) drängte?“
    Dr. Johann-Henrich Schotten, Fritzlar
  • ... vor der Reformation der heilige Jodokus volkstümlich Jost, schon 1365 im Fritzlarer Raum erwähnt wird? in Niedenstein und Züschen waren Verehrungsstätten. Auch Jost als Vorname wurde bis in die Neuzeit gern genommen. Jodokus war der Sohn eines bretonischen Königs und lebte im 7. Jahrhundert. Er war der Patron der Pilger, Blinden und für gesundes Vieh und gute Ernten.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... im Jahr 1808 Johann Friedrich Reichhardt (selbst ein großer Musiker) nach Wien reiste, um den erst 38jährigen Beethoven als Hofkapellmeister für Kassel zu gewinnen (Königreich Westfalen)? Beethoven war gar nicht so abgeneigt, da wurden die Wiener wach. Erzherzog Rudolf, Fürst Lobkowitz und Fürst Kinsky verpflichteten dem Meister ein Jahreseinkommen von 4000 Gulden. So hatte der Besuch aus Kassel doch was Gutes bewirkt.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... die Gebeine des heiligen Wigbert im Jahr 780 heimlich aus Fritzlar vom Büraberg – wohin sie vor den Sachsen gerettet worden waren – nach Hersfeld überführt wurden? Wahrscheinlich um kein unnötiges Aufsehen in Fritzlar zu erregen wurde der Vorgang lange verschwiegen, erst in 802 erstmalig in einer Urkunde erwähnt.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... im Jahr 1912 in Fritzlar das von Dechant Jestädt ins Leben gerufene Dom-Museum in den Räumen des alten Amtsgerichtsgebäudes eröffnet wurde? Es enthält aus vielen Jahrhunderten stammende Altertümer von außerordentlichen Wert und bildete somit eine neue Sehenswürdigkeit von Fritzlar.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... in einem 1931 erschienenen Bildband, so bekannte Bilder wie die Mutter Dürers, die Saskia von Rembrandt, die Figuren Uta und Reglindis vom Naumburger Dom auch die schöne Büste aus Fritzlar zu finden sind? Die Autorin schreibt zu dem Bild: So konnte sie aus Liebeskraft alles geben, wusste dort Rosen und dort Brot zu bringen die unbenannte Schwester der Elisabeth von Thüringen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... die Zeitschrift Hessenland, Jahrgang 1912 berichtet: Der in Fritzlar geplante Abbruch der Häuserinsel am Marktplatz und an der Spitzengasse unterbleibt, da die Stadtverordneten der Ansicht geworden sind, dass durch den Abbruch eine Verschönerung des Stadtbildes nicht eintreten würde. Nur das alte Boleysche Haus am Marktplatz wird einem Umbau unterzogen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... der Mystiker Hermann von Fritzlar in der Mitte des 15. Jahrhunderts versuchte, das religiöse Leben zu vertiefen und zur praktischen Liebestätigkeit hinzudrängen? Von den Zeichen und Wundern die St. Nikolaus getan, meint er nichts weiter sagen zu brauchen. Denn die Wände sind davon vollgemalt und die Blinden singen sie auf den Straßen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... im städtischen Archiv von Alsfeld ein Zeugnis der Fritzlarer Kirchenmusikanten von 1738 liegt? Bei einem Streit im Alsfelder Musikkollegiums hatte ein Mitglied die Fritzlarer um ein Gutachten, was ihm auch geholfen hat, gebeten.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... der Baumeister Georg Gottlob Ungewitter 1820 bis 1864 in einem Brief schreibt: Ein kunstsinniger Beamter in Fritzlar habe die Helme von den dortigen prächtigen Mauertürmen herunterwerfen lassen, um den beurlaubten Landrat bei seiner Rückkehr eine angenehme Überraschung zu bereiten.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... Fritz Bode in seinem kleinen Buch „Glückliche Tage“ von seiner Kinderzeit Mitte des 20. Jahrhunderts im Amtshaus in Felsberg auch vom Christkind erzählt, das einen Stellvertreter schickte, der kam nicht vom Himmel, sondern mit einer wackeligen Kutsche und einem großen Koffer mit Geschenken aus der alten Bonifatiusstadt Fritzlar. Es war sein Großvater Eichenberg, der an der Spitze, des Kriminalgerichtshofes in Fritzlar stand.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... Georg Schwalm geboren 1827 in Gudensberg, als Postmeister in Fritzlar wirkte? Ihm ist auch das neue Posthaus zu verdanken. Er machte sich auch Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt (Anregungen für Neu- und Umbauten, Zusammenlegung der Feldmark und in Angelegenheiten der Privatschulen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... Reinhard von Dalwigh 1448 als er heimatlos war, eine Aufnahme bei dem Schultheißen Henne Knorr in Fritzlar fand? Aus einem Verhältnis mit dessen Tochter Barbara wurde ein Mädchen geboren. Doch nach dem Tode seiner Frau heirateten Reinhard und Barbara 1459 in Gegenwart des Bürgermeisters von Fritzlar.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... es in einem Buch von 1897 über Johann Gutenberg, Erfinder der Buchdruckerkunst, unter anderem heißt: „Der früheste der bekannt gewordenen Ablassdrucke ist vom 12. November 1454 aus Fritzlar datiert“.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... es in der Hochzeitsordnung der Stadt Fritzlar von 1651 unter anderem heißt: "Bei der Feier im Hochzeitshaus sollte niemand unverschämterweise ohne Mantel in Wamms und Hosen zum Tanzspringen oder dabei ungebührlich herumschwingen."
    August Bollerhey, Wehren
  • ... 1839 das Fachwerkgeschoss des Rathauses in Fritzlar abgebrochen wurde? Zehn Jahre später der massive Unterbau von Fachleuten als unbedeutend und reif zur Beseitigung bezeichnet wurde. Als eine mutige Tat kann man den Beschluss des Magistrats rühmen, die alte Nachbarin des Domes, zu schützen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ... es mehr als 2.000 verschiedene Ansichtskarten von Fritzlar gibt? Die ältesten Ansichtskarten entstanden um 1890 und waren sogenannte Lithographien (Steindrucke).
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... eine der Wehrener Glocken im Jahr 1555 gegossen, aus der Stadt Mecheln in Belgien ist? Sie zeigt kunstvolle Verzierungen, mit christlichen Motiven, die Wappen von Brabant und Mecheln, aber auch zwei Seenixen. Es bleibt ein Rätsel wie die Glocke nach Wehren gekommen ist.
  • ... die Herren von Wehren 1356 ihre Dörfer Langen- und Mittelvenne mit dem Landgraf Heinrich II. gegen das Dorf Riede tauschten? Diese Dörfer gingen unter anderem ein (Wüstungen), weil der Landgraf ihre Bewohner für die Neustadt (Freiheit) in Gudensberg brauchte.
  • ... Ernst Wilhelm Krösel, 18 Jahre alt, aus Metze in Wehren in Stellung war? Pfingsten 1727 ging er nachmittags bei heißem Wetter in den ehemaligen Fischteich unterhalb der Forkenburg ins kalte Bad. Nach wenigen Schritten geriet er in einen tiefen Schlamm, so dass er jämmerlich stehend ertrank.
  • ... aus der Landwirtschaftlichen Zeitung für Kurhessen Jahrgang 1825 zu entnehmen ist, dass sich zwar Torflager in Niederkaufungen, Mönchehof, Hoof und Wehren befanden. Brauchbaren Brenntorf gab es jedoch nur in Niederkaufungen und Wehren.
  • ... im April 1924 der Schulrat die Wehrener Schule besuchte und der Schülerin Erna Pfennig ein Spiel überreichte? Die bei einem Schulwettbewerb im Kreis den besten Aufsatz (Eine Fahrt mit dem Autobus nach Kassel) selbstständig geschrieben hatte.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... 1610 Landgraf Moritz den Vogtding/Gerichtsbarkeit neben der Fraumünsterkirche zu Obermöllrich von den durch wüstes Leben arm gewordenen von Falkenberg abkaufte? Einst war dieses Geschlecht eins der reichsten und mächtigsten in ganz Hessen.
    August Bollerhey, Wehren
  • ..., das Wilhelm Grimm zwischen 1826 und 1828 mehrmals in Fritzlar weilte? Er besuchte die Familie des Rittmeisters von Verschuer, der dem Kurhessischen Leibhusarenregiment angehörte. Grimm wohnte auf dem Rittergut von Oberst Karl von Baumbach in Obermöllrich.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... der von Bettina von Arnim in ihren Briefwechseln mit Johann-Wolfgang von Goethe immer wieder beschriebene schöne Garten des Ursulinenklosters in Fritzlar von dem General-Inspektor der Fürstlichen Gärten zu Kassel und Wilhelmshöhe, Wunsdorf, angelegt worden ist? Diese großzügige Arbeit geschah aus Dankbarkeit für die gute Erziehung, die seine beiden Töchter auf der Ursulinenschule genossen haben.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... Fritzlar zu Beginn des 19. Jahrhunderts Ausgangspunkt von fünf verschiedenen Postlinien war? Damals standen der Fritzlarer Poststation sieben Postillione mit je vier Pferden zur Verfügung. Aus der Postgeschichte der Stadt Fritzlar ist zu entnehmen, dass die Post von Fritzlar nach Naumburg und zurück, nicht von einem reitenden, sondern von einen zu Fuß gehenden Postboten befördert wurde. Am 1. April 1816 ging übrigens die Hessische Post durch Vertrag an das Fürstliche Haus Thurn und Taxis über.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ...aus einem Visitationsbericht zweier Jesuitenpatres aus dem Jahre 1684 hervor geht, dass der übermäßige Genuss von Bier, dem die Gläubigen Ungedankens erlegen waren, nicht selten zu Streitigkeiten mit der Katholischen Kirche führte? Die Gläubigen hatten die Gewohnheit, an den kirchlichen Hochfesten und zu Prozessionen, auch zwischendurch, auf dem Büraberg größere Mengen Bier zu brauen. Der benötigte Hopfen wurde auf dem anliegenden Hopfenberg angebaut.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... es in Fritzlar schon sehr früh Berufsmusiker gab? Das belegen Urkunden aus dem 13. und 14. Jahrhundert wo es heißt: "Auch den spelluden (Spielleuten) soll man nicht mehr geben, den einen die zu Fuß gehen ses pfennige (sechs Pfennige) und die anderen die zu Pferde reiten eynen (einen) schilling".
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... die Stadt Fritzlar während des Siebenjährigen Krieges starkt zerstört wurde? So mussten u. a. im Jahre 1759 viele Häuser, insbesondere in der Neustadt, abgerissen werden, da man das Holz dieser Häuser als Brennholz für die dort aufgestellte Feldbäckerei der französischen Soldaten benötigte.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... an der Fritzlarer Ursulinenschule, die ihren Schulbetrieb 1719 aufnahm, ursprünglich nur Töchter aus adeligen Familien unterrichtet wurden, ehe dann kurze Zeit später auch den Fritzlarer Mädchen ein Schulunterricht ermöglicht wurde?
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... es im Fritzlarer Stadtteil Werkel einen alten Volksbrauch gab, indem sich abends die jungen Burschen im Dorf bei einer anstehenden Verlobung versammelten und dieses freudige Ereignis mit Peitschenknallen begrüßten? In den Dorfstraßen war dann ein helles Knallen und Klatschen der Peitschen zu hören und die Dorfbewohner wussten nun, dass wieder ein junges Paar den Schritt in die Ehe wagt.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... sich in Fritzlar aufgrund der nach dem Jahr 1232 angelegten östlichen Stadterweiterung in der Flehmengasse Gewerbetreibende und zwar Weber niedergelassen haben? Wie der auf die flämische Herkunft Bezug nehmende Gassenname zeigt, dürften die ersten Vertreter dieses Gewerbezweiges in dieser Zeit aus den Niederlanden zugewandert sein.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... es keine verlässlichen Zeugnisse in der schriftlichen Überlieferung gibt, die das Vorhandensein einer Königspfalz in Fritzlar nachweisen? Angesichts der zahlreichen Königsaufenthalte innerhalb der Stadt scheint das Vorhandensein eines solchen Gebäudes jedoch sicher zu sein, zumal auch die Erhebung Heinrichs I. zum König im Jahr 919 es undenkbar erscheinen lässt, dass dieses Ereignis ohne die Existenz einer Königspfalz in Fritzlar vorgenommen wäre.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... im Jahr 1771 in Fritzlar solches Hochwasser war, dass der Brückenbogen der Ederbrücke einstürzte? Drei Jahre später herrschte wegen Missernte große Not. Der damalige Bürgermeister reiste deshalb nach Marburg, um von der Universität Frucht zu kaufen. Doch trotz diese Maßnahme fielen viele Fritzlarer der Hungersnot zum Opfer.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... bereits im 13. Jahrhundert Fritzlar ein großer Getreidehandelsplatz in Niederhessen war? Insbesondere das Fritzlarer Petersstift brachte hier seine Getreideüberschüsse auf den Markt. Als die Stadt auch den Stiftsgeistlichen gegenüber in der Mitte des 13. Jahrhunders eine Marktabgabe von zwei Pfennig pro Scheffel verkauften Getreides durchzusetzen versuchte, kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit dem Stift.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... der TUS Fritzlar im Jahre 2011 sein 100-jähriges Vereinsjubiläum begeht? Im Jahre 1911 nannte sich der erste Fritzlarer Fußballclub noch Teutonia. Ab dem Jahre 1932 erfolgte der Zusammenschluss zum "Turn- und Sportverein 1862/1911 Fritzlar". Im gleichen Jahr wurde der Platz an der Obermöllricher Straße gebaut und seiner Bestimmung übergeben. Der erste Sportplatz befand sich übrigens auf dem Exerzierplatz nahe der Kasseler Warte.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... der Ofen in der Dombibliothek in Fritzlar mit der Jahreszahl 1539 nachweislich der älteste in Hessen (Eisenhütte Kloster Haina) gegossene Ofen ist? Gestaltet von Philipp Soldan.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... am 5. November 1865 zum Besten der Abgebrannten in Friedewald, 455 Menschen waren obdachlos, der Sängerchor des Fritzlarer Turnvereins mit der Stadtkapelle Gudensberg in Fritzlar ein Vokal- und Instrumentalkonzert gaben?
    August Bollerhey, Wehren

  • ... im Jahr 1823 der Pensionär Wiesel in Fritzlar, dem die Klosteruhr anvertraut war, von dem Kreissekretär Wachs arrestiert wurde, weil er auf dessen Vorhaltungen, dass die Uhr mittags zwanzig statt zwölf Schläge schlug, geantwortet hatte, die Uhr habe Kirmes gehalten.
    August Bollerhey, Wehren


  • ... es am 7. Juli 1877 im Fritzlarer Kreisanzeiger heißt: "Unterzeichneter verkauft auf Abbruch das in Fritzlar am Werkeltor gelegene Pförtnerhaus unter günstigen Bedingungen."
    August Bollerhey, Wehren

Ansicht - Fritzlar mit Dom
  • ... es 1847 von dem Kasseler Lehrer Schäffer eine Heimatkunde in Versen gibt? Dort heißt es: "Fritzlar liegt hier an der Edder, feines Gold hat dieser Fluss. Durch ihn schwammen junge Chatten, drob erstaunt Germanicus, der für seinen Römerzug eine Brücke drüber schlug.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... der Hofkapellmeister und Hofkomponist Ignazio Fiorillo, geb. 1715 in Neapel, von 1763 an in Kassel wirkte? Er wurde 1780 pensioniert und ist 1787 in Fritzlar gestorben.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... Hermann Göring, Hitlers Stellvertreter, am 7. Juni 1933 der Stadt Fritzlar einen Besuch abstattete? Um 13.40 Uhr kam der hohe Gast in der Domstadt von Gudensberg kommend an. Auf der Weiterfahrt (die nach Marburg) führte, winkten überall auf den Feldern die Landleute, aus den Fabriken standen die Arbeiter auf den Straßen Spalier, um Göring zu grüßen.
    Thomas Schattner, Wabern


  • ... die älteste schriftliche Erwähnung des Karnevals in Fritzlar aus dem Jahre 1719 stammt, als die Äbtissin der Ursulinen in Rom wegen eines Ablasses für die damit verbundenen Sünden nachfragte?
    Dr. Johann-Henrich Schotten,Fritzlar

  • ... im 14. Jahrhundert der Hainer Hof in Fritzlar (stand als Vorgebäude auf dem heutigen Grundstück des Hochzeitshauses, welches um 1580 erbaut wurde) als so genannte soziale Einrichtung galt? Von hier aus wurde nämlich die sogenannte Brotstiftung für die armen Leute von Fritzlar durch den Kantor Hermann von Grune mit Zustimmung des Rates der Stadt organisiert.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... im Stadtarchiv Fritzlar über 4.500 Bücher, davon ca. 1.200 Amts- und Gesetzesblätter aufbewahrt werden?
    Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar

  • ... in Altenburg, in Niedenstein und in Ungedanken einmal mehr als ein Fünftel der Einwohnerschaft jüdisch war?
    Horst Krause-Willenberg, Gedenkstätte Breitenau

  • ... am 1. Mai 1933 der Name der Allee und des Festplatzes in der Allee in Fritzlar geändert wurden? Aus dem Festplatz wurde der Hindenburgplatz und die Allee wurde in Adolf-Hitler-Straße umbenannt.
    Thomas Schattner, Wabern

  • ... in Fritzlar im 10. und 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz bestand, in der deutsche Kaiser und Könige ihre Regierungstätigkeit ausübten? Sie regierten über ein Reich, dass sich von der Nord- und Ostsee bis an das Mittelmeer mit Italien sowie im Westen bis Elsaß-Lothringen und im Osten bis über die slawischen Staaten hinaus erstreckte. Über dieses Gebiet verteilten sich die Pfalzen, von denen eine, wie oben beschrieben, in Fritzlar stand. Um auf diese große Vergangenheit Fritzlars hinzuweisen, wird im August diesen Jahres ein so genanntes Kaiserfest abgehalten.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... 1274 das Amt des Stadtschreibers (Archivars) in Fritzlar erstmals erwähnt wird?
    Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar

Bonifatiusdenkmal in Geismar
  • ... im Jahr 1780 die Casseler Polizei und Commercienzeitung einen Einbruch in das Fritzlarer Münster (Dom) meldete, wo goldene und silberne Kelche, Kruzifixe und sonstige Kultgeräte geraubt wurden.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... es am 26. April 1865 einen zusätzlichen Frühlingspferdemarkt in Fritzlar gab, der gut angenommen wurde, doch auch ein trauriges Nachspiel hatte? Ein Mann aus Borken wurde von anderen Gästen aus Fritzlar derart aus einem Gastzimmer geworfen, das er am anderen Morgen gestorben ist.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... 1874 der Fritzlarer Domschatz erstmals zusammengefasst und durch Ausstellungen in Düsseldorf und Kassel der Kunstgeschichte bekannt gemacht wurde?
    August Bollerhey, Wehren

  • ... der Ackermann Degenhardt aus Balhorn am 6. Juli 1865 beim Baden in der Eder bei Geismar ertrunken ist? Obwohl eine in der Nähe weilende Fischergesellschaft zu Hilfe eilte und der Fotograf J. Fabra den Mann kühn ans Ufer brachte, kamen doch alle Belebungsversuche des Baders F. Schlotthauer zu spät.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... die Erzählung "Reise nach Fritzlar im Sommer 1794" von Adolph Freiherr Knigge, eine Parodie auf das Reisetagebuch "Von Zürich nach Kopenhagen" des bekannten Schweizer Theologen Johann Caspar ist, so findet die Reise nach Fritzlar trotz Einladung nicht statt.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... ein vom Fritzlarer erzbischöflichen Kommissar 1426 aufgestelltes Konkubinenregister zeigt, dass mindestens 32 Geistliche dieses Bezirkes entgegen ihrem Gelübde mit Frauen zusammenlebten und Kinder hatten?
    August Bollerhey, Wehren

  • ... Dr. Eduard Pinder schon 1875 die erste hessische Steinkammeranlage im Fritzlarer Stadtwald aufdeckte, wie man aus seiner Schrift von 1878 mit abgebildeten Funden ersehen kann?
    August Bollerhey, Wehren

  • ... in 1823 Kreisrat Reinhard in Fritzlar eine Verordnung erließ, wonach in den Dorfschulen des gesamten Kreises ab Herbst des Jahres Unterricht im Gebrauch der Näh-, Strick- und Stopfnadel erteilt werden musste?
    Anne Chr. Klüttermann, Verein für Geschichte und Dorfkultur, Besse

  • ... im Jahre 1864 der Baukommissar Friedrich Hoffmann und der Hofbraumeister Heinrich von Dehn-Rotfelser die erste baugeschichtliche Beschreibung des Fritzlarer Domes unter dem Titel "Die Stiftskirche St. Petri zu Fritzlar" herausgegeben haben? Seitens des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde wurde dieser Beitrag im vorgenannten Jahr als Sonderdruck veröffentlicht. Die Publikation enthält neben zahlreichen Bezeichnungen auch wunderschöne Lithographien der verschiedenen Ansichten des Domes.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... Fritzlar im Jahre 1875 eine so genannte katholische Präparanden-Anstalt erhielt, in der künftige Volksschullehrer für das Lehrerseminar vorbereitet wurden? Das Schulgebäude war anfangs die "große Kurie am Friedhof", die um 1900 abgebrochen und auf dessen Platz im Jahre 1903 ein neues Gebäude errichtet wurde, was als ältester Gebäudeteil, der heute dort befindlichen Schule für praktisch Bildbare gilt.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

Die Stadtkirche in Züschen
  • ... es in Fritzlar um 1890 zwei konkurrierende Zeitungen gab? Dabei handelte es sich zum einen um die "Fritzlar-Zeitung", gegründet von dem Buchdrucker Paul Pusch und zum anderen um den "Fritzlarer Kreis-Anzeiger", der von Heinrich Hoppe herausgebracht wurde.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... für das Fritzlarer Amtsgericht nebst Gefängnis vor 100 Jahren der Grundstein gelegt wurde? Die Bauarbeiten für den Gebäudekomplex begannen im Herbst 1906. Zwei Jahre später war dieses Architekturensemble im Herzen von Fritzlar vollendet. Im November 1908 bezog man das Gebäude.
    Thomas Schattner, Wabern

  • ... am 8. Oktober 1937 auf dem Fritzlarer Marktplatz der letzte Zapfenstreich zu Pferd stattfand, ausgeführt von dem für seine reitsportlichen und musikalischen Leistungen weithin bekannten Fritzlarer Trompeterchor?
    Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar

  • ... am Rande des Roten Rains in Fritzlar - Richtung Kaserne - ein großer Erdbunker bestanden hat, der von der damaligen Flugzeugfirma Hugo Junkers im Jahre 1942 erbaut wurde? Als die Amerikaner den Flugplatz zum Ende des 2. Weltkrieges eingenommen hatten, wurden die Eingänge (insgesamt drei) zu diesem Bunker im Jahre 1947 von den Amerikanern gesprengt.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... am 20. September 1953 der Kreuzweg am Büraberge bei Ungedanken nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten auf Veranlassung des Vereins der Freunde des Büraberges eingeweiht wurde, nachdem dieser Weg auf frevelhafte Weise zum größten Teil durch die Hitlerjugend zerstört worden war.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... bis zum Jahr 1972 etwa ein Viertel des heutigen Gesamtgeländes des Flugplatzes Fritzlar sich im Gemarkungsgebiet der damals noch selbstständigen Gemeinde Zennern befunden hat, ehe im Zuge der Gebietsreform eine entsprechende Arrondierung vorgenommen wurde.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... sich bereits im frühen Mittelalter in Fritzlar eine Art Postwesen entwickelte. Dies lag vor allem darin begründet, dass Fritzlar zu jener Zeit als Straßenknotenpunkt unweit der sächsischen Grenze lag und als wichtiger Ausgangspunkt für die reitenden Boten des von Bonifatius gegründeten Benediktinerklosters diente.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... Postboten in Fritzlar zu Beginn des 17. Jahrhundert oft überfallen und ausgeplündert wurden? Aus der Geschichte des Postwesens der Stadt Fritzlar ist zu erfahren, dass sogar zwei Postboten in Fritzlar ermordet und ihre Leichen am "Roten Hals" beim [[Dom zu Fritzlar|Dom] begraben wurden.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... an den Folgen der Bombardierung der Edertalsperre in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 zehn Einwohner der Stadt Fritzlar ihr Leben gelassen haben? Unter ihnen befanden sich auch ein Holländer und eine Polin. Im gesamten Edergebiet betrug die Zahl der Opfer 51 Personen.
    Klaus Leise,Geschichtsverein Fritzlar

Der Dom zu Fritzlar - Foto: Reinhard Berger
  • ... in der Dombibliothek einige Schriftstücke aus der Zeit des Bonifatius aufbewahrt werden, u.a. das Fragment einer spätlateinischen Grammatik?
    Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar

  • ... aus einer Rechnung des Jahres 1515 zu entnehmen ist, das 126 verschiedene Bürger von Fritzlar über eigene Weinberge verfügten und den damals üblichen Zehnten in Natura gegenüber dem Landesherrn zu entrichten hatten?
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... man am 6. September 1989 am Ehrenmal auf dem alten Friedhof eine Gedenktafel für die in Fritzlar fern ihrer Heimat gestorbenen polnischen Zwangsarbeiter enthüllte?
    Clemens Lohmann, Stadtarchivar Fritzlar

  • ... fast jedes Haus auf dem Fritzlarer Marktplatz in früherer Zeit eine Wetterfahne besaß? Noch heute sind auf den Dächern einiger Häuser um den mittelalterlichen Marktplatz alte oder Kopien alter Wetterfahnen zu bewundern.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... Fritzlar sein Stadtrecht um 1200 erhalten hat? Mit der Verleihung des Stadtrechts unzertrennlich verbunden waren damals u.a. die Befreiung vom Grafengericht, die Wahl eigener selbstständiger Richter und Verwaltungsbeamter (damals Bürgermeister und Schöffen) und die so genannte Markt- und Münzgerechtigkeit (also das Recht Märkte abzuhalten und Münzen selbst zu prägen).
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... Fritzlar aufgrund seines regen Marktwesens im 13. Jahrhundert zwei Münzmeister besaß, die nicht nur das Geld herstellten, sondern gleichzeitig auch eine Wechselbank unterhielten? Umgesetzt wurde meist Silber gegen kleine Scheidemünzen. Die Münzgesetze waren zur damaligen Zeit sehr streng. Einem Falschmünzer wurde, wenn man falsches Geld bei ihm vorfand, die Hand abgeschlagen. Die im Mittelalter in Fritzlar am meisten verwendeten Münzen waren Heller, Schillinge, Groschen und Gulden.
    Klaus Leise,Geschichtsverein Fritzlar

Fritzlarer Rathaus Ende der 1940er Jahre
  • ... 1962 bei der Sanierung des Fritzlarer Rathauses ein heftiger Streit zwischen dem Geschichtsverein Fritzlar und dem damaligen Landeskonservator Prof. Bleibaum über die Gestaltung des Obergeschosses entbrannt war? Der Geschichtsverein wollte nach einer Zeichnung von Malermeister Martin Drissel aus dem Jahre 1837 eine Fachwerk-Rekonstruktion entstehen lassen. Prof. Bleibaum jedoch lehnte diesen Vorschlag ab. Das Obergeschoss wurde dann, entsprechend den Vorstellungen des Landeskonservators, mit einer Schieferverkleidung versehen.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... der schwärzeste Tag in der Geschichte von Fritzlar der 14. September 1232 war? Konrad von Thüringen und der Ritter F. von Treffurt, die Fritzlar lange Zeit belagert hatten, erstürmten die Mauern, zerstörten und plünderten die Stadt, und der Brand begann.
    Alfred Matthäi, Domküster i.R., Fritzlar

  • ... Fritzlar am 28. August 1631, von Landgraf Wilhelm V. erstürmt wurde? Er hatte vor der Stadt 300 Mann Fußvolk, 1000 Reiter und einige Abteilungen Landwehr zusammen gezogen. Das Werkeler Tor wurde gesprengt und die Stadt eingenommen. 28 Bürger kamen ums Leben. Der Landgraf verhinderte aber eine größere Plünderung.
    Alfred Matthäi, Domküster i.R., Fritzlar

  • ... sich im Schloss Pommersfelden bei Bamberg (Sitz der Schönbornschen Grafen) zahlreiche Handschriften-Prachtbände, die ursprünglich dem Stift Fritzlar gehörten, befinden? Das Stift Fritzlar schenkte im 18. Jahrhundert diese Handschriften den Schönbornschen Grafen, die zum Teil Erzbischöfe von Mainz und damit zugleich Stadtherren von Fritzlar waren.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... im April 1951 über 700 Häuser in Fritzlar eine einheitliche Nummerierung bekamen und dazu 167 Straßenschilder angebracht wurden? Dabei wurden natürlich auch Fehler gemacht, so wurde der alte Eselsweg in "Kaiser-Heinrich-Straße" umbenannt. Das war Heinrich I. aber nie, er wurde lediglich am 12. Mai 919 in Fritzlar zum König gewählt.
    Thomas Schattner, Wabern

  • ... im Jahr 1741 viele Menschen in Fritzlar an der roten Ruhr erkrankten? Im August und September starben innerhalb von sechs Wochen 80 Personen - hauptsächlich junge Leute. Fast täglich gab es bis zu sieben Leichen.
    Alfred Matthäi, Domküster i.R. Fritzlar

  • ... unterhalb des Fritzlarer Amberges in der Neustädter Straße sich ein großer Brunnen, der den Namen Fleckenbornbrunnen trug, bestanden hat? Dieser Brunnen versorgte die Einwohner Fritzlars im Mittelalter mit Trinkwasser. Von hier aus wurde das Wasser durch die so genannte "Wasserkunst" über den Kump am Domplatz in die Stadt verteilt.
    Klaus Leise, Geschichtsverein Fritzlar

  • ... am 29. September 1912 das Luftschiff "Victoria Luise" Fritzlar auf seinem Flug von Frankfurt nach Kassel Fritzlar überquerte? Große Spannung herrschte in der Stadt, als das Luftschiff hinter der Kalbsburg auftrauchte und in niedriger Flughöhe die Stadt surrend überflog.
    Thomas Schattner, Wabern

  • ... der gebürtige Fritzlarer Gottfried Boley (Jahrgang 1903) 1942 an kleineren Nachfolgebesprechungen der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 beteiligt war? Der Finanzexperte war in seiner Eigenschaft als Oberregierungsrat der Reichskanzlei dort. Sowohl am 6. März, als auch am 27. Oktober 1942 war er in dieser Funktion in den millionenfachen Massenmord an den europäischen Juden involviert.
    Thomas Schattner, Wabern

  • ... das Wasserbecken zwischen dem Fritzlarer Dom und dem Bonifatiusdenkmal fast 500 Jahre lang bis zum Jahr 1898 von der Klostermühle aus durch ein Kolbenpumpwerk gefüllt wurde, das 60 Höhenmeter zu überwinden hatte? Von diesem Becken aus wurden über Rohrleitungen das Hochzeitshaus, der Rolandsbrunnen und zwei Brauhäuser mit Wasser versorgt.
    Roland Siebert, Neuental

  • ... dass Mitte des 19. Jahrhunderts in der Buchdruckerei von F. Hoppe in Fritzlar ein kleines Handbuch für Reisende und Auswanderer nach England und Amerika zum Erlernen der englischen Sprache angeboten wurde?
    August Bollerhey, Wehren

  • ... am 6. März 1775, in der ersten Fastenwoche, eine Frau hinter der Siechenrasenkapelle enthauptet wurde? Es war die letzte Hinrichtung in Fritzlar. Die Frau war aus Hebel und hatte ihr uneheliches Töchterchen mit einem Brotmesser ermordet. Die Mainzer und hiesigen Richter legten ihr noch andere Schandtaten zur Last. Etwa 2000 Schaulustige hatten sich auf dem Richtplatz eingefunden.
    Anneliese Pachali, Werkel

  • ... man in einem Kalender von 1923 lesen kann, dass in der Mauer in der Nähe des Grauen Turmes Grauer Turm in Fritzlar ein Tier (Bärengrube) und daneben ein Menschenkopf eingehauen ist? Es wird erzählt, früher sei an dem Platz ein Brunnen gewesen aus dem ein Ungeheuer kam und zwei spielende Kinder gefressen hat. Die eingehauenen Figuren sollen an diese Begebenheit erinnern..
    August Bollerhey, Wehren