Wussten Sie schon, dass... Felsberg

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Die Felsburg in Felsberg
  • ... der Torbogen mit der „Glocke der Heimat“ auf dem Heiligenberg am 21. August 1955 während eines Tages der Heimat eingeweiht wurde? Bereits drei Jahre zuvor, 1952, war die Glocke auf den Heiligenberg gebracht worden und hing in einem Holzgestell vor der Schildmauer. Die Bonzetafel mit der Jahreszahl 1952 wurde erst 16 Jahre später im Torbogen angebracht. Der Torbogen wurde im Frühjahr 2008 vom Heiligenbergverein restauriert.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... bereits am 13. Mai 1923 ein Bergarbeiter aus dem Ruhrgebiet auf dem Heiligenberg nationalsozialistische Ideen propagierte? Im Frühjahr zuvor waren erste Flugblätter mit dem Programm der NSDAP im Kreis Melsungen verteilt worden.
    Thomas Schattner, Homberg

  • ... Ernst Braunroth die Harmonie Gensungen von 1925 bis 1987 dirigierte? Er war Bundeschorleiter und insgesamt 63 Jahre Chorleiter.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... Jonas Gerth (1848 bis 1896) Projektplaner der Quellwasserversorgung der Stadt Felsberg war? Gerth war kurhessischer Wasserbauaufseher, langjähriger königlich-preußischer Strommeister von 1822 bis 1844 von Melsungen aus, mit der Aufsicht über die Fulda. Vater August Christian war an der Fulda tätig. Onkel Johannes Eduard und Vetter Andreas Ferdinand arbeiteten an der Werra, Vetter Eduard Johann an der Fulda, wohin dann auch ein anderer Vetter versetzt wurde.
    Peter Naumann, Hilgershausen

  • ... die älteste Gensunger Glocke aus dem Jahr 1501 stammt und vor der Kirche auf dem ehemaligen Friedhof steht?
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... die Liedertafel Felsberg 1844 gegründet, im Jahre 1846 wegen Unterstützung der „revolutionären Partei“ verboten wurde?
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... nach Wiedergründung der Harmonie Gensungen nach dem 2. Weltkrieg am 26. Januar 1946 35 Lieder durch die Militärregierung genehmigt werden mussten?
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... es auch in der Gegend von Felsberg Opale gibt? In den Basalttuffen und auf Feldern rund um Basaltvorkommen finden sich zwar keine Edelopale wie in Australien, aber immerhin Opalvarietäten in den Farben braun, ocker, schwarz, grün und farblos.
    Peter Naumann, Hilgershausen

  • ... die erste Kirche in Gensungen, die Sankt-Albans-Kapelle, in einer Siedlung in den Sankt-Albans-Gärten gestanden haben kann? Zwischen der Familie der Felsberger Grafen und dem Mainzer Sankt-Albans-Kloster bestanden enge Verbindungen.
    Fritz Strack,Gensungen

  • ... über der Tür der Gensunger Kirche ein Glasbild des Apostels Petrus angebracht ist? Es erinnert an die Bindung der Kirche an das St. Peters-Stift in Fritzlar (vor der Reformation).
    Fritz Strack,Gensungen

  • ... die kleine Angelusglocke der Gensunger Kirche aus dem 16. Jahrhundert 1942 abgegeben werden musste und eingeschmolzen werden sollte? Sie wurde nach dem Krieg auf dem Glockenfriedhof in Hamburg-Veddel gefunden. Sie konnte im Mai 1948 an die Gensunger Kirche zurückgegeben werden.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... es in Gensungen Braunkohlebergbau gegeben hat? 1554 erteilte Landgraf Philipp I. der Großmütige Christoff Reiche und seinen Zunftgenossen die Erlaubnis, "nach Steinkohlen zu schöpfen". 1597 ist das erste Bergwerk am Heiligenberg angelegt worden. Der Abbau dauerte bis 1953. Die ehemalige "Zeche" an der Straße nach Heßlar mit dem Eingang zum Oskar-Stollen und eine aus Borken zur Verfügung gestellte Kohlenlore an der Heiligenberg-Allee erinnern noch an die 400-jährige Industriegeschichte.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... die Gensunger Molkerei 1890/91 von dem damaligen Bürgermeister Johann Heinrich Clobes erbaut und 1893 von Heinrich Prinz erworben wurde? Dieser erlangte Weltruhm mit dem "Prinz Camembert". Durch die Bombardierung der Edertalsperre und die nachfolgende Überschwemmung der Molkerei wurde die Produktion beeinträchtigt. Der Betrieb musste Mitte der 1970er-Jahre ganz eingestellt werden.
    Fritz Strack, Gensungen

Altenburg
  • ... in Altenburg, in Niedenstein und in Ungedanken einmal mehr als ein Fünftel der Einwohnerschaft jüdisch war?
    Horst Krause-Willenberg, Gedenkstätte Breitenau

  • ... auf den 15 Stufen der Freitreppe auf dem Heiligenberg in Gensungen Theater gespielt wurde? Die letzte Aufführung erfolgte 1948 mit Hofmannsthals "Jedermann". Der Heiligenbergverein erinnerte 2005 nach der Restaurierung der Treppe mit einer Lesung an die Heiligenberg-Spielschar.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... die Restaurierung der Mauern auf dem Heiligenberg in Gensungen mit Basalt aus dem Steinbruch Rhünda erfolgte? In den vier Jahren der systematischen Restaurierung wurde für jede Frühjahrs- und Herbstkampagne je ein Wagen mit vier Tonnen Basaltsteinen vermauert, insgesamt also mindestens 32 Tonnen.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... auf dem Heiligenberg in Gensungen Jahreszahlen eingemeißelt sind? 1954 Errichtung des äußeren Tores als Denkmal für die Heimat-Vertriebenen, 1960 Bau der Gensunger Spitze, 1964 Bau der Kelm-Hütte, 1978 Vollendung der Nordmauer, 2003 Beginn der systematischen Restaurierung, 2005 Vollendung der Südmauer, 2005 Vollendung und Einweihung der Treppe.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... es in der Mitte von Gensungen eine Mühle gab? 1714 wird Jacob Krantz als Besitzer der Mühle erwähnt. Samuel Crantz wird 1755 bei seiner Hochzeit als "Mahlmüller" bezeichnet. Im Sommer reichte das Wasser des Sunderbaches manchmal nicht aus. Heute ist das Grundstück mit Hofgebäude im Besitz der Familie Friedrich Clobes. Bis 1970 war das Mühlrad noch zu sehen, dann wurde es abgebrochen, weil eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich war. Das bestehende Wasserrecht wurde von der Gemeinde Gensungen abgelöst, um die Bahnhofstraße auszubauen.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... das Parkhotel in Gensungen 1906 von dem damaligen Bürgermeister Johann Heinrich Clobes erbaut wurde? Es war eine Ausflugsgaststätte, die auch von Gästen aus Kassel aufgesucht wurde, die auf dem Heiligenberg wanderten.
    Fritz Strack, Gensungen


Die evangelische Kirche in Gensungen
  • ... in der Glockenstube im 3. Obergeschoss des Wehrturms der Gensunger Kirche fünf Glocken hängen? Die "Beteglocke" von 1558, die "Angelusglocke" aus dem 16. Jahrhundert, die während des Vaterunsers erklingt, und drei neue Glocken von 1972.
    Fritz Strack, Gensungen

  • ... die jetzige Gensunger Kirche wie eine Burg oder Festung auf dem Bergrücken über dem Sunderbachtal erbaut wurde? Die vermauerten Schießscharten sind noch erkennbar. Über dem Tor gab es einen Fachwerkbau als Wächterwohnung. Eine Fensteröffnung für eine Laterne ist noch erkennbar.
    Fritz Strack,Gensungen

  • ... in Gensungen bereits 1907 einige Wohngebäude, Scheunen und Stallungen an der Homberger Straße über eine 110-Volt-Leitung mit elektrischem Licht versorgt wurden? Der Strom wurde in der Dampfturbine der Molkerei Prinz erzeugt und anschließend über Holzmasten zu den Gebäuden abgerührt.
    August Gipper, Gensungen

  • ... im Jahre 1913 die politischen Vertreter der Gemeinde Gensungen entschieden, sich der Überlandzentrale anzuschließen? Der Stromlieferungsvertrag besagt, dass in Zuge der Elektrifizierung in jedem Haushalt unentgeltlich zwei Lampen angeschlossen werden.
    August Gipper, Gensungen

  • ... in Gensungen ab 1900 eine Zentrale Wasserversorung mit Quellfassung und Hochbehälter geschaffen wurde, und so allmählich die Brunnen stillgelegt werden konnten?
    August Gipper, Gensungen

  • ... Landgraf Philipp I. ein leidenschaftlicher Jäger war? 1537 wollte er auf der Karthause bei Felsberg selbst ein Stück Wildbret aufbrechen und verlangte ein Messer. Da sagte ein armer Bauer aus Deute verwundert: "Ei, seid Ihr ein reicher Fürst und habt kein Messer. Ich bin ein armer Schäfer und habe ihrer wohl drei", zeigte die Messer, gab ihm aber keines.
    August Bollerhey, Wehren

  • ... die beiden Glocken der Hesseröder Friedenskirche im selben Schlagton, nämlich "des" erklingen. Das "des" der kleineren Glocke ist sogar noch etwas tiefer als das der Größeren.
    Glockensachverständiger in spe, Homberg