Winterkasten

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Ursprünglicher Name des Berges, der heute vom Herkules gekrönt wird und an dessen Fuß das Schloss Wilhelmshöhe liegt.

Am kleinen Herkules
(Foto: Wolfgang Schmelzer)

Inzwischen ist dieses Gelände als Bergpark Wilhelmshöhe weltbekannt. Aufgrund der unter Landgraf Karl durchgeführten Gestaltung mit dem Oktogon, der Herkulesstatue und den Kaskaden wurde dieser Berg im 18. Jh. Karlsberg genannt. Bereits im Jahre 1696 wurde mit den ersten Arbeiten an dem Wassersammelbecken auf der von Kassel abgewandten Seite des Habichtswaldes, dem Winterkasten, begonnen. Der weitere Werdegang wird detailliert im Herkules-Lexikon beschrieben, dass die HNA in einer Artikelserie im Jahre 2004 veröffentlichte.

Landgraf Wilhelm IX. (später Kurfürst Wilhelm I.) befahl dann die Umbenennung des Karlsbergs in Wilhelmshöhe.


"15.9.: Auf Weißenstein, den Winterkasten erstiegen, die übrigen Anlagen besehen, Abends zurück", vermerkte Goethe über seinen ersten Aufenthalt in Kassel im Jahre 1779.

Anmerkung: Das Jagdschloss Weißenstein stand von 1606 bis 1798 an der Stelle des Schlosses Wilhelmshöhe.


siehe auch