Wilhelmsbrücke

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Die alte Fuldabrücke in Kassel verband bis 1794 die Kasseler Altstadt mit der Unterneustadt.

Sie führte zwischen der vom Altmarkt in zwei Zügen herführenden Fuldagasse und der alten Leipziger Straße (der späteren Bettenhäuser Straße) auf der Unterneustädter Seite über die Fulda. Auch diese Brücke hatte Vorgängerbauten, denn bereits bei der Erweiterung der Stadt Kassel auf das rechte Fuldaufer (Unterneustadt) im 13. Jahrhundert war eine auf steinernen Pfeilern ruhende Holzbrücke entstanden. Ihr folgte eine Steinbrücke im Jahre 1512.

Ende des 18. Jahrhunderts entstand eine neue Fuldabrücke vom Altmarkt zum Holzmarkt, nachdem die alte Steinbrücke über die Fulda aus 1512 nicht mehr saniert werden konnte und sich Landgraf Wilhelm IX. daraufhin zu einem Neubau nördlich der alten Brücke entschloss.

Um den Zugang zu dieser nach dem Landgraf genannten Wilhelmsbrücke zu schaffen, mussten auf beiden Ufern Häuser weichen. Damals galt es, die Front des Platzes nach Osten zu durchbrechen, um so eine Verbindung zum heutigen Unterneustädter Kirchplatz und eine glatte Zufahrt zum Leipziger Tor zu schaffen. Auf der Altmarktseite waren ausschließlich Privathäuser betroffen.

Die Brücke entstand, nachdem Anfang 1788 der Kasseler Baumeister Johann Andreas Engelhardt und sein Kollege Hisner einen Entwurf mit den dazugehörigen Kostenvoranschlägen eingereicht hatten. Der Entwurf mit einem Kostenvoranschlag von 115.369 Reichstalern wurde von Landgraf Wilhelm IX. gebilligt. Dazu kamen noch 25.000 Reichstaler für den Ankauf der abzureißenden Häuser an den Brückenköpfen. [1]

Bis zum Jahr 1794 entstand dann diese vierte Kasseler Brücke über die Fulda.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.erinnerungen-im-netz.de

Weblinks