Wilhelm Rabe von Pappenheim

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Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim (* 8. Oktober 1764 in Stammen † 3. Januar 1815 ebenda), war Oberzeremonienmeister unter Jérôme Bonaparte zur Zeit des Königreichs Westphalen.

Geschichte

Im Jahre 1429 wurde die im Diemelgebiet ansässige Familie von Pappenheim (zu Liebenau) Lehnsherr von Stammen. Das Rittergeschlecht übte auch die so genannte niedere Gerichtsbarkeit aus. Das ehemalige Rittergut in Stammen erinnert bis heute an die wechselvolle Geschichte des Dorfs.

Das im 18. Jahrhundert errichtete Herrenhaus in Stammen entstand im Jahre 1770 zur Zeit der Sophie Florentine Anna von Pappenheims und ihres Ehemannes Christoph von Pappenheim.

Sohn Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim, damals noch Kammerherr des Herzogs Karl August von Weimar, heiratete im Jahre 1806 die 20 Jahre jüngere Diana Rabe von Pappenheim, geborene Gräfin Waldner von Freundstein. Mit ihr hatte er zwei Söhne, Gottfried und Alfred.

1808, zur Zeit des Königreichs Westphalen musste von Pappenheim Weimar verlassen und wurde, wie andere lokale Landadelige, an den Hof von Kassel beordert. Diana wurde dort Kammerzofe der Königin Katharina.

siehe auch