Weserberglandweg

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Weserberglandweg

Der Weserberglandweg ist ein Wanderweg und führt über 200 Kilometer von der Grenze zum Norddeutschen Tiefland bei Porta Westfalica bis zum Weserursprung bei Hann. Münden. 60 Kilometer sollen durch nordhessische Gemeinden führen, von Bad Karlshafen bis Hann. Münden. Der angestrebte Wanderweg soll das Siegel Qualitätswanderweg nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes in Kassel erhalten.

Aussichten in das Wesertal

Der neue Qualitätswanderweg führt zum Beispiel durch das romantische, teils an eine Klamm erinnernde Lumbachtal bei Gieselwerder und folgt zickzackförmig dem Waldrand bei Reinhardshagen mit vielfältigen Ausblicken ins Wesertal.

In Hessen haben sich Bad Karlshafen, Trendelburg, Hofgeismar, Oberweser, Wahlsburg und Reinhardshagen zusammengetan. Durch ihre Gemarkungen führt der neue Weg.

Dabei handelt es sich nicht wirklich um einen neuen Weg, wie Bürgermeister Rüdiger Henne (Oberweser) erklärt, der für die Kommunen als Koordinator im Planungsverfahren und bei den Gesprächen mit Behörden wirkt. Der Weg greift fast überall auf vorhandene Wege zurück, fügt sie aber unter besonderen Kriterien zu einem neuen Wandererlebnis zusammen. Denn die Wanderer sollen eine möglichst abwechslungs- und erlebnisreiche Strecke zurücklegen mit vielen Aussichten in das Wesertal und die umliegende Landschaft, anders, als es vom teilweise eher eintönigem Fernwanderweg X3 bekannt ist, der mitten durch den Reinhardswald führt.

Kosten

Für die 180 000 Euro sollen der von einem Planungsbüro in Höxter erarbeitete Hauptweg markiert, bei Bedarf Bänke und Schutzhütten errichtet und Verbesserungen an einzelnen Wegen vorgenommen werden. Da zum Glück 50 Prozent voraussichtlich aus dem EU-Leader-Programm gefördert werden - und darauf warten jetzt alle - müssen sich die sechs Gemeinden nur noch 90 000 Euro teilen, freut sich Rüdiger Henne.

Kriterien für das Qualitätssiegel

Damit ein Wanderweg das Zertifikat Qualitätsweg erhalten kann, wird er in Vier-Kilometer-Abschnitte unterteilt und auf insgesamt 32 Kriterien untersucht, die abschnittsweise oder für die Gesamtstrecke gelten müssen. Dazu zählen unter anderem der Anteil von befestigten und schlecht begehbaren Wegen, der Anteil von befahrenen Straßen (höchstens 300 Meter am Stück) und naturbelassenen Wegen (mindestens 35 Prozent der Gesamtstrecke), eine 100-Prozent nutzerfreundliche Markierung und mindestens vier Erlebnispunkte auf acht Kilometern Strecke. Bewertet werden auch die intensive Umfeldnutzung, gefällige Ortsszenen, die Öffnungszeiten der Gasthäuser, die Abwechslung der Landschaftsformationen und eindrucksvolle Aussichten („mindestens 45 Grad Öffnung und 2000 Meter Sichttiefe“), aber auch natürliche Stille (mindestens 1000 Meter am Stück ohne Maschinen- oder Verkehrsgeräusche).

Strecke

Der neue Qualitätswanderweg führt zum Beispiel durch das romantische, teils an eine Klamm erinnernde Lumbachtal bei Gieselwerder und folgt zickzackförmig dem Waldrand bei Reinhardshagen mit vielfältigen Ausblicken ins Wesertal.

Nebenrouten für Tagesausflüge erschließen das Holzape- und Diemeltal, die Klosterkirche Lippoldsberg und das Donnebachtal wo auch ein Abstecher nach Beberbeck diskutiert wird.

siehe auch

Weblinks