Wehretal

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wehretal
An-der-Kirche-in-Reichensachsen 0716.jpg
An der Kirche in Reichensachsen
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Werra-Meißner-Kreis
Höhe: 179 m
Fläche: 39,2 qkm
Einwohner: 5.187 (31. Dezember 2011)
Postleitzahl: 37287
Vorwahl: 05658 und 05651
Kfz-Kennzeichen: ESW
Adresse der
Stadtverwaltung:
Platz der Normandie 1
Website: www.wehretal.de
Bürgermeister: Jochen Kistner (SPD)

Wehretal ist eine Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen mit etwa 5.800 Einwohnern.

Geografie

Lage

Der Ort liegt in Tallage des namengebenden Flusses Wehre in etwa 5 km Entfernung von der Kreisstadt Eschwege im Norden und der Stadt Sontra im Süden. Im Südosten liegt der Ringgau, im Südwesten das Stölzinger Gebirge und im Westen der Meißner.

Nördlich von Wehretal liegt die Blaue Kuppe, deren blaugraue Basaltfarbe der Kuppe ihren Namen gab, mit einem Ausblick bis Langenhain.

Ortsteile

> Informationen zu den Ortsteilen

Geschichte

Die heutige Gemeinde Wehretal entstand im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1971 aus bis dahin selbständigen Gemeinden. Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ortsteil Reichensachsen, der im Jahre 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Der Ortsteil Vierbach ist im Jahre 1936 aus Gemeinden Wipperode und Bernsdorf hervorgegangen. Wipperode ist der älteste Ortsteil von Wehretal und wurde bereits im Jahre 980 erwähnt.

Auf eine lange Geschichte blicken auch die Ortsteile Hoheneiche und Oetmannshausen zurück. Hoheneiche wird im Jahre 1233 erstmals in einem Bericht der Kommission genannt, die die Wunderheilungen am Grabe der heiligen Elisabeth, der früheren Landgräfin von Thüringen untersuchte. Oetmannshausen wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters Germerode im Jahre 1271 erstmals genannt.

Mit fast 1800 Einwohnern im Jahre 1895 war Reichensachsen nach Wanfried und Eschwege der drittgrößte Ort des damaligen Landkreises Eschwege. In Reichensachsen gab es ursprünglich drei Mühlen (die Ober-, die Mittel- und die Riedmühle), von denen die Mittelmühle noch betrieben wird.

Der Bahnhof im Ortsteil Reichensachsen wurde mit der Eisenbahnlinie Bebra - Göttingen am 31. Oktober 1875 in Betrieb genommen. Nach Jahren des Leerstands im 20. Jahrhundert wurde der Bahnhof im Jahre 2003 wieder eröffnet.

Heimatfest

Das Heimat- und Wichtelfest in Reichensachsen findet regelmäßig im Juni statt.

Kirchen

Ev. Kirche in Reichensachsen

Partnergemeinden

Partnerschaften bestehen mit vier französischen Partnergemeinden in der Normandie (Bellou-en-Houlme, La-Ferrière-aux-Étangs, La Coulonche und Saires-la-Verrerie) und seit dem Jahr 2007 mit der ungarischen Partnergemeinde Gánt.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister von Wanfried ist Jochen Kistner.

Wahlkreise

Bundestag

siehe auch

Vereine

  • AWO-Ortsverein Reichensachsen
  • Werratalverein Reichensachsen 1892 e.V.

Wandertipps

Wandertipp: Von Reichensachsen zur Boyneburg

Wandertipp: Von Reichensachsen zur Boyneburg

Ein Wandervorschlag vom Deutschen Alpenverein - Streckenlänge rund 15 Kilometer

Die Linie 200 des NVV bringt uns nach Reichensachsen. Im Ort suchen wir an der Hauptstraße den Wanderweg Nummer 25, der uns in südsüdöstlicher Richtung aus dem Ort hinausführt. Auf einem breiten Feldweg wandern wir bergauf. Bei einer Bank zeigt die 25 nach rechts, wir gehen geradeaus. Ohne Zeichen wandern wir, uns links haltend, am Hang entlang. Unser Weg hält in etwa die Höhe und trifft auf einen asphaltierten Querweg. Hier gehen wir nach rechts und kommen zu einem Wegweiser, der uns die Richtung Boyneburg anzeigt. Wir wandern zum Wald und bleiben am Waldrand mit Blick ins Werratal. Später treffen wir wieder auf unseren Wanderweg 25. Dann kommt von rechts der Weg 24. Beide Wanderwege biegen später in den Wald hinein. Wir achten auf einen Abzweig nach rechts, der uns zum mehrmals angekündigten „Berliner Turm“ führen wird. Der Aufstieg ist zwar mühsam, aber er lohnt sich mit seiner Rundumsicht. Vom Turm folgen wir dem steilen Abstieg rechts der Hütte zurück zum Weg 24 und 25. Den nächsten Richtungswechsel machen wir, wenn wir auf den Weg 21 stoßen.

Uns nach rechts wendend, wandern wir mit der 21 in den Ort Datterode hinunter und weiter bis kurz vor die Boyneburg. Durch den Ort bedarf es etwas Spürsinn der 21 zu folgen. Auch die weitere Streckenführung, die nun wieder bergauf führt, ist sehr sparsam gezeichnet. Einfach dem Weg immer bergauf folgen. An einer Kreuzung wendet sich der Weg spitz nach rechts, um gleich wieder nach links zu schwenken. Am Querweg wandern wir nach rechts und halten uns später weiter nach rechts. Im nächsten nach links abgehenden Weg finden wir die 21, die uns bergauf steigen lässt. Ab jetzt sind auch die Zeichen öfter zu finden und dann treffen wir auf den X 8 mit dem wir weiter bergauf wandern. Bald ist es geschafft, die wenigen Reste der Boyneburg sind erreicht. Nach einer ausgiebigen Rast heißt es dann wieder zurück auf dem Aufstiegsweg bis zum Abzweig des X 8 nach links. Der Barbarossaweg X 8 wird uns erst steil, dann recht gemütlich nach Wichmannshausen bringen.

Deutscher Alpenverein: Dietmar Broschinski, Telefon 0 56 65-36 40. Wanderungen alle 14 Tage, sonntags. www.alpenverein-kassel.de

Weblinks

siehe auch:
Kreiskarte


Städte und Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis
WappenWerraMeißner.jpg

Bad Sooden-Allendorf | Berkatal | Eschwege | Großalmerode | Hessisch Lichtenau | Herleshausen | Meinhard | Meißner (Gemeinde) | Neu-Eichenberg | Ringgau | Sontra | Waldkappel | Wanfried | Wehretal | Weißenborn | Witzenhausen