Walther Keim

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Professor Dr. Walther Keim war der Direktor des Museums für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur in Rotenburg. Er starb im Alter von 76 Jahren am 1. April 2012. Am 14. April 2012 hätte der Homberger seinen 77. Geburtstag gefeiert. Er war in der Vergangenheit Leiter der Pressedokumentation des Bundestages.

Werdegang

Keim studierte Geschichte, Germanistik und Politik in Marburg und entdeckte bereits während seiner Studienzeit seine Leidenschaft für die Pressearbeit. Er promovierte und absolvierte noch vor seinem Staatsexamen ein Volontariat bei der Oberhessischen Presse.

Bei einem Seminar lernt er einen Referenten der damaligen Bundeszentrale für Heimatdienste kennen, welcher Keim als Hilfsreferenten nach Bonn beordert, wo er sechs Jahre lang tätig ist, bevor er ziviler Pressesprecher des Bundesverteidigungsministeriums wird.

Im August 2009 übernahm Keim im Alter von 74 Jahren die Leitung des Muzkkka.[1] Ein politischer Streit um die Kosten für einen Anbau beendeten 2011 die Ära des Muzkkka. Nach zwei Jahren legte Keim im September 2011 sein Amt nieder. Er suchte für weitere Ausstellung und seine private Karikaturen-Sammlung eine neue Bleibe. Unter anderem war Melsungen im Gespräch. Dort hätte Keim gerne sein Lebenswerk dauerhaft untergebracht.[2]

Karikaturen-Papst

Keim sammelte seit 1948 Karikaturen, der Bestand umfasst mehr als 250.000 Exemplare. Deswegen hatte er auch den Beinamen "Karikaturen-Papst".

Privatleben

Mit seiner Frau Ilse lebte Keim er im Homberger Stadtteil Relbehausen, im von den Eltern geerbten Bauernhaus. Keim hat zwei Töchter aus erster Ehe.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Hersfelder Zeitung vom 29. August 2009: Einer, der gern gibt
  2. Aus HNA.de vom 2. April 2012: Nachruf auf Walther Keim - Kunstfreunde trauern um Ex-Muzkkka-Direktor Dr. Walther Keim