Waldecker Lied

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Das Waldecker Lied wurde 1890 von Pfarrer August Koch geschrieben.

Geschichte

August Koch wurde am 10. Januar 1857 in der alten Schule zu Wrexen (jetzt Diemelstadt-Wrexen) geboren. Auf einer Feier wurden er und einige Freunde verspottet, da sie kein Lied ihres Heimatlandes singen konnten (es gab bis zu diesem Zeitpunkt keines). August Koch nahm sich dieses so zu Herzen, daß er in der kommenden Woche anfing, selber ein Lied zu schreiben. »Mein Waldeck« wurde im Jahre 1890 veröffentlicht und ist bei nahezu allen Waldeckern bekannt.

Der Text

Unter allen Landen deutscher Erde,
preis´ ich Waldeck mein lieb´ Heimatland.
Bis zum letzten Atemzuge werde
Ihm ich weihen treulich Herz und Hand.

Mein Waldeck lebe hoch, mein Waldeck lebe hoch, mein teures, liebes Waldeck es lebe, lebe hoch!

Seht das Land im Schmuck der schönsten Wälder,
wenn der Lenz mit neuer Pracht einzieht,
wenn die Berge, Täler, Wiesen, Felder
grün geziert, soweit das Auge sieht.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

Wie so mächtig auf den Höhen rauschen,
Eich´ und Buche trotzen Sturm und Wind.
Hirsch und Reh im stillen Waldgrund lauschen,
wo der Quell zum klaren Bächlein rinnt.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

Echte Deutsche sind in Waldecks Gauen,
Sachs und Franke reichen sich die Hand.
Fürst und Volk einander stets vertrauen,
Lieb´ und Treue sind ihr festes Band.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

Schwarz-Rot-Gold sind meine Landesfarben,
dunkler Nacht folgt gold´nes Morgenrot.
Für Alldeutschland Waldecks Söhne starben,
deutsche Treu´ bewahrend bis zum Tod.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

Fest, oh Waldeck, steht zum deutschen Reiche,
wie dein hohes Felsenschloß so fest!
Grün und blüh´ gleich dein der schönsten Eiche,
stürmt es auch von Osten oder West.

Mein Waldeck lebe hoch, ...

siehe auch

Weblinks