Waldeck-Eisenberg

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Nach dem Tod von Graf Wolrad I. von Waldeck teilten dessen Söhne die Grafschaft Waldeck auf.

Philipp I. bekam die südliche Hälfte Waldeck-Wildungen, sein Bruder Philipp II. den nördlichen Teil Waldeck-Eisenberg.

Schloss Eisenberg und Korbach

Die Waldecker Grafen, die im Schloss auf dem Eisenberg residierten, hatten natürlich auch in der Stadt Korbach ihre Besitzungen. Ihr Korbacher Stadtschloss, der Obere Herrenhof, stand neben dem Wollweberturm an der heutigen Hagenstraße. Dieses Schloss war 1536 abgebrannt, unverzüglich wieder aufgebaut, aber schließlich von Fürst Friedrich Anton Ulrich, dem Erbauer des Arolser Residenzschlosses, in den Jahren 1715/ 16 abgebrochen worden.

Der Untere Herrenhof, unterhalb der Nikolaikirche gelegen, wurde bereits 1564 von Graf Philipp IV. von Waldeck erworben. Er war zuvor im Besitz der Familie Wolf von Gudenberg. Während der Obere Herrenhof der gräflichen Familie vorwiegend als Stadtwohnung diente, war der Untere Herrenhof ab 1621 Sitz der gräflichen Verwaltung.

Grafen von Waldeck-Eisenberg

Während der Regierungszeit des Grafen (und späteren Fürsten) Georg Friedrich war Rhoden die Residenzstadt der Grafschaft und in den Jahren 1647 und 1654 wurde auf den Grundmauern der Burg das heutige Schloss errichtet.

Nach dem Tod von Georg Friedrich im Jahre 1692 erbte dann sein Vetter, Graf Christian von Waldeck-Wildungen aufgrund eines Erbvertrags dessen Grafschaft Waldeck-Eisenberg und konnte dadurch die Grafschaft Waldeck wieder in einer Hand vereinen.

siehe auch

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