Wahlebach

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Wahlebach (auch: Wahle) (auch: Fahrenbach)


Den ersten Teil seiner ca. 15 km langen Reise, beginnt der Wahlebach erst einmal als Fahrenbach; jedenfalls heißt er so in Bereich Wellerode und Vollmarshausen. Das Quellgebiet ist die Söhre, im Dörfer-Dreieck von Wellerode, Wattenbach und Wollrode, . Das Quellgebiet des Fahrenbachs liegt nicht am Stellberg,sondern zwischen dem Kleinen - und dem Großen Belgerkopf auf den sogenannten "Pariser Wiesen" nordöstlich von den Fahrenbachs Teichen. L.R.Der Stellberg liegt ca. 3 km südlich von Wellerode und ist auch bekannt als Braunkohlenlagerstätte, hier ging in früheren Jahrzehnten (eventuell noch früher) auch Bergbau um, wie es bergmännich heißt. Dem munteren Bächlein fließt nun als Wahlebach zwischen Lohfelden und Waldau der so genannte "Wälzebach" zu. Nach der Niveau Karte des Kurfürstenthums Hessen von 1859 Blatt Oberkaufungen wird der Wahlebach ab Lage Waldau als Forstbach bezeichnet.

Das kleine "Bachgewässer", der Wahlebach, in der Söhre entsprungen, strebt von Süden von Lohfelden kommend der Fulda zu und vereinigt sich vorher mit dem "alten Mühlgraben" der auf einer Karte von 1859 auch mit "Die Losse" benannt ist. Es ist auch zu erkennen, dass das Wasser einer hier stehenden Oelmühle als Energieträger diente. Der Wahlebach wurde lange Zeit - fast kanalisiert - der Fulda zugeführt. Im Eintrag Agathof wird der vg. Mühlgraben auch "Neue Losse" genannt.


Im Rahmen des Programms "Urban" ist der Bach im Jahre 2005 von der Kasseler Stadtgrenze an bis zur Bundesstraße 83 aufwendig und sehr gelungen renaturiert worden.

Er unterquert die Leipziger Straße im Bereich der Abzweigung der "Sandershäuser Straße". Von dem "Alten Mühlgraben", der auch als "Neue Losse" im Eintrag Agathof benannt ist, ist heute in der Örtlichkeit nichts mehr zu sehen.

siehe auch