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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: DOCUMENTA XI

8. Juni bis 15. September 2002

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Museum Fridericianum 2002 mit den documenta-Plakaten
2002 wurde die documenta endgültig zur Weltausstellung der zeitgenössischen Kunst. An die Spitze wurde der Afro-Amerikaner Okwui Enwezor berufen, der um sich ein internationales Kuratorenteam sammelte, das entschieden dazu beitrug, die westlich-abendländische Kunst in den Dialog mit der Kunst aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu bringen. Wie bei der documenta X erhielten die Fotografie und die Video-Arbeiten sowie das Filmprogramm ein großes Gewicht. Durch den Zugewinn der Räume der ehemaligen Binding-Brauerei hatte Enwezor die Chance, praktisch jedem Künstler einen eigenen Raum zuzuweisen und großzügige Video-Installationen zu ermöglichen. Es war eine der am stärksten politisch ausgerichteten Ausstellungen, in der mit Hilfe der Kunst die Fragen des Post-Kolonialismus und der Globalisierung abgehandelt wurden. Zur Vorbereitung der Ausstellung hatte Enwezor weltweit vier Vortrags- und Diskussionsforen (Plattformen) veranstaltet, in denen die Voraussetzungen für die Kunst der Gegenwart erörtert wurden. Während bei der documenta X die ablehnende Kritik die Anerkennung überwog, konnte Enwezor viel Zustimmung ernten.
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