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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: DOCUMENTA VII

19. Juni - 28. September 1982

Plakat zur documenta 7
Mit dem Ende der 70er-Jahre hatte sich die Kunstszene in Europa und Nordamerika kurzzeitig geändert. In zahlreichen Ländern meldete sich eine neue Generation von Malern zu Wort, die sich ihrerseits auf Vorbilder aus den 60er-Jahren und auf die Expressionisten beriefen. Von den Neuen Wilden war die Rede. Stärker als ursprünglich geplant, reagierte die documenta 7 darauf, die von dem Holländer Rudi Fuchs geleitet wurde. Diese documenta knüpfte an die großen Malerei-Ausstellungen der ersten documenten an. Fuchs gliederte die Ausstellung im Museum Fridericianum hierarchisch. Da gaben seine Helden den Ton an, zu denen er James Lee Byars, Jannis Kounellis, Mario Merz, Georg Baselitz, A. R. Penck, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer und Ulrich Rückriem rechnete. Fuchs hatte zum Rückzug in das Museum geblasen. Er hielt nichts von der Einmischung in den sozialen Stadtraum. ARTIKEL LESEN