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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: DOCUMENTA VIII

12. Juni bis 20. September 1987

Plakat zur documenta 8
Zum dritten Mal ging die Vorbereitung einer documenta mit dem auserkorenen Team schief, zum zweiten Mal musste Manfred Schneckenburger als Ersatzmann einspringen. In einem aufwändigen Auswahlverfahren war der Holländer Edi de Wilde zum documenta-Chef gekürt worden. Aber man traute ihm nicht genug zu und stellte ihm seinen Freund Harald Szeemann an die Seite. Doch das Duo scheiterte. Schneckenburger verzichtete im Gegensatz zu 1977 auf ein Theoriekonzept. Nachdem Fuchs fünf Jahre zuvor auf die autonome Kunst gesetzt hatte, legte Schneckenburger das Schwergewicht auf die Kunst, die sich kritisch in die Gesellschaft einmischt. Hans Haackes Installation im Erdgeschoss des Fridericianums, in der er das geschäftliche Engagement von Deutscher Bank und Mercedes trotz der Rassentrennungspolitik in Südafrika anklagte, wurde zum Symbol dafür. Auch Skulpturen im öffentlichen Raum verfolgten diese Linie. Zum Ereignis der documenta 8 wurden die großen Video-Installationen, während die Malerei-Beiträge enttäuschten. Wichtige Impulse gingen von den Performances und Zusammenspiel von Kunst und Design aus. ARTIKEL LESEN