Vorlage:/documenta/Juni/19

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Wiki-Serie: 100 Tage, 100 Artikel. Heute: DOCUMENTA II

Plakat zur II. documenta
Die zustimmende Kritik zur documenta ermunterte Arnold Bode zum Weitermachen. Dabei hatte er von vorneherein von einer Ausstellung im Vier-Jahres-Rhythmus geträumt: „Quadriennale“ steht als handschriftlicher Zusatz im zweiten Exposé zur Ausstellungsplanung für das Jahr 1955. Hatte die erste documenta der Rechtfertigung der Moderne gedient, versuchte die zweite, noch stärker die abstrakte Kunst durchzusetzen. Für diese konsequente Programmatik hatte insbesondere Prof. Werner Haftmann (1912-1999) gesorgt, der 1955 das Standardwerk „Malerei im 20. Jahrhundert“ herausgebracht hatte. Haftmann war für die ersten drei Ausstellungen der „Chefideologe“ an Bodes Seite war. Die documenta II erntete auch erste massive Kritik – vor allem auch deshalb, weil der massierte Auftritt der amerikanischen Maler mit ihren Großformaten zu räumlichen Engpässen führte. ARTIKEL LESEN